Olympia-Schlussfeier in London: Großbritanniens goldene Spiele

AFPEs wimmelte nur so vor britischen Flaggen, Bands und Supermodels: Mit einer gut gelaunten Open-Air-Party hat sich London sich den Olympischen Spielen verabschiedet. Die Schlussfeier präsentierte das Land als Großmacht des Pop. Dank Olympia hat es einen neuen Nationalstolz gewonnen.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,849668,00.html
  1. #150

    Zitat von Deepthought42.0815 Beitrag anzeigen
    Ich würde es ehrlich gesagt als Lebenszeitverschwendung betrachten mir so etwas anzuschauen. Ist doch immer der gleiche unauthentische+durchgestylte mainstream-trash (egal bei welcher Großveranstaltung), um tolle Bilder fürs Fernsehen zu bekommen. Mit zudem stets selbstverliebten und vor allem sich gegenseitig auf die Schulter klopfenden Akteuren.
    Macht selbst Sport in der Zeit von solchen Lächerlichkeiten und die Abschlussfeier findet unter der Dusche statt! :-)
    Wie ich solche Kommentare liebe: "Ich hab's zwar nicht gesehen, aber ich find's Scheiße!" Nicht fehlen darf der diffuse Begriff der "Authentizität", unter dem sich jeder vorstellen kann, was er will.
  2. #151

    Abschlussfeier ohne redundantes Moderatorengeschwafel

    Die Schlussfeier in voller Länge - Olympia 2012 - ZDFmediathek - ZDF Mediathek

    P.S. Mit einem Video Streaming Client wie z.B. StreamTransport kann man sich's auch 'runterladen, wenn man will.
  3. #152

    Zitat von BouvardPecuchet Beitrag anzeigen
    Das ist der sprichwörtliche Vergleich von Äpfeln und Birnen. Auch wenn ich ein großer Fußballfan bin, so muß ich doch festhalten, dass eine Olympiade ein ganz anderes paar Schuhe ist.

    .
    Nun habe ich gar nichts miteinander verglichen. sie schrieben von einem modernem Grossevent und das ist eine Fussball WM durchaus, ansonsten sollten Sie nur "Olympische Spiele" schreiben (wenn Sie nur davon wissen wollen), genauer Sommerspiele, weil die Winterspiele in vielen Teilen der Welt weniger interessant sind als die Fussball WM. Dass es da Unterschiede gibt ist mir klar. Ich erinnere mich aber auch einige andere Grossevents (wenn auch erheblich kleiner als Olympia, wo die Deutschen als gute Gastgeber aufgetreten sind, exemplarisch sie die Leichtathletik WM in Stuttgart und diverse Wintersport WM's genannt. Wärend der Fussball WM habe ich mit Australiern, Amerikaner, Argentiniern und auch Engländern gesprochen, die sehr angetan waren von dem was geboten wurde und das war nicht die klassische Fusballkientel, wie wir sie aus deutschen Stadien kennen. Hätte man übrigens vorher auch nicht gedacht und warum das bei Olympischen Spielen in eurem Land nicht oder schlechter als bei den Griechen oder Chinesen funktionieren sollte, erschliesst sich mir nicht. Dass dies in London so reibungslos funktioniert (Glückwunsch an die Briten hierfür) war vorher auch nicht weltweit klar.
  4. #153

    Zitat von Izmir.Übül Beitrag anzeigen
    Die Schlussfeier in voller Länge - Olympia 2012 - ZDFmediathek - ZDF Mediathek

    P.S. Mit einem Video Streaming Client wie z.B. StreamTransport kann man sich's auch 'runterladen, wenn man will.
    Yip! :-)

    Die Kommentare haben offensichtlich auch anderen auf den Magen geschlagen, Olli Kalkofe hat ein wenig Wind gemacht:

    Olympia-Abschlussfeier: Shitstorm lässt ARD-Kommentatoren verstummen - Olympia 2012 - Sport - Handelsblatt

    Unter
    ARD - Medien/Nachrichten/Verlagswesen - Mainz, Germany | Facebook
    gibts auch den im obrigen Link erwähnten erwähnten "Shitstorm"
  5. #154

    Training und Fleiß machen es aus

    Zitat von megamekerer Beitrag anzeigen
    dass England so viele Medaillen gewonnen hat. Das kann nicht mit rechte Dinge zugegangen sein. Angesicht von so viele Ungereimtheiten bei der Entscheidungen der Schiedrichtern, ist wohl klar dass etwas nicht stimmte...
    Training und Fleiß machen es aus und nicht nur die Haare pink färben, die Qualifikationshöhe nicht schaffen aber vor jeder Kamera angeben wie 'ne Tüte Mücken. Die Briten haben sich einfach besser vorbereitet, während die Deutschen und ihr gesamter Altherrentross eben mal eine Gratis-Dienstreise nach London machen wollten. Wie sagte eine Schwimmerin: Nix gewonnen, na macht nix.
  6. #155

    Zitat von ex_pat Beitrag anzeigen
    Ja wie?! Ein britischer Sender, der in Grossbritannien ausgestrahlt wird und dann die Dreistigkeit besitzt, vornehmlich ueber britische Sportler zu berichten?

    Wo gibt's denn so was? Die nehmen sich vielleicht was raus, diese Inselaffen... Frechheit, das.
    wenn das soweit geht, daß bei der Leichtathleitik Entscheidungen zeitversetzt gesendet werden, damit irgendwelche Statements britischer Sportler live gesendet werden koennen, dann geht das zuweit.
    Immerhin sei zugestanden, daß man über den "roten" Knopf viele Veranstaltungen wie das Hockey Finale live sehen konnte, aber auch nur am TV, nicht etwa über denn BBC I player, was dann "unterwegs" eher suboptimal gewesen ist.
    Und es geht bei den olympischen Spielen eben nicht um Nationalbewusstsein - so war es bis vor wenigen Jahren verpönt, den Medialenspiegel überhaupt zu nennen.
    Ohne Frage waren es schöne. überraschend gut organisierte Spiele (immerhin 1 Mio Londoner waren vor den Spielen geflohen, so dass das befürchtete Verkehrschaos ausgeblieben ist) und die Zuschauer waren natuerlich weit weniger nationalistisch als die Übertragungen der BBC es erscheinen liessen.
    Und das Deutschland so schlecht abgeschnitten hat, ist eigentlich sehr sympathisch. Zum einen gilt in Deutschland dann doch noch immer der Grundsatz "Gold only without dope", was man wohl bei vielen anderen Nationen zu recht bezweifeln kann.
  7. #156

    Zitat von Gebetsmühle Beitrag anzeigen
    stolz kann man sein, wenn man selbst was leistet. alles andre ist gruppenstolz, oder wie mans eigentlich nennt: nazionalismus.
    Ja echt witzig. Jeden mit etwas Nationalgefühl immer schön in die Naziecke stellen. Typisch deutsch. Wenn Patriotismus und Nationalismus das Gleiche wäre, hätten die Franzosen, Briten oder Amerikaner den Führer gehabt.
    Aber wissen Sie weshalb Deutsche wie Sie nicht verstehen können, dass man auf etwas stolz sein kann,wofür man selbst (persönlich) nichts geleistet hat? Weil sie den lieben, langen Tag genau mit dem Gegenteil beschäftigt sind, für etwas Schuld und Scham zu empfinden, wofür sie selbst (persönlich) auch nicht verantwortlich sind.