REUTERSVerteidigungsminister de Maizière hat sich hinter Olympia-Ruderin Nadja Drygalla gestellt. Die 23-Jährige war aus London abgereist, als ihre Beziehung zu einem Ex-NPD-Funktionär bekannt geworden war. "Müssen Sportler offenbaren, mit wem sie befreundet sind?", fragt der CDU-Politiker nun.
Verteidigungsminister de Maizière kritisiert Umgang mit Drygalla - SPIEGEL ONLINE
die nähe von cdu´lern zum rechten rand ist ein offenes geheimniss. im süden nennt sich diese gruppierung csu im osten npd. wer glaubt denn wirklich daran, dass ein liebchen von einem npd-kader nicht in seiner ideologischen suppe mitschwimmt? wenn frauen sich in der szene nicht so verhalten wie ihre männchen wollen, kriegen sie was auf die fresse. diese sportlerin präsentiert in london die bundesrepublik und ist nicht auf einem privaten ruderturn. wegen mir aus kann sich die kleine blondine auf der müritz paddeln und dabei npd-werbung verteilen. als olympionikin ist diese faschobraut allerdings untragbar. sorry - aber als schwarzer, schwuler jude geh ich auch nicht auf eine nazidemo! und wenn ich es doch tue, muss ich wohl mit den konsequenzen rechnen.
Wenn Frau Drygallas Freund bei der MLPD, DKP oder einem ähnlichen Verein wäre hätte da (zu recht) kein Hahn nach gekräht.
Im Gegensatz zu diesem immer wieder gern zitierten Spruch ist die Politik und insbesondere die Presse auf dem rechten Auge keineswegs blind, sondern schaut im Gegenteil sehr genau hin. Manchmal so genau, dass sie Dinge sieht, die es gar nicht gibt.
Herr de Maiziere hat recht, wenn er Ruhe und Zurückhaltung fordert und sich gegen eine Vorverurteilung von Frau Drygalla stellt. Damit beweist er Rückgrat, schließlich ist jede inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema "Rechts" abseits der üblichen Standardfloskeln für einen Spitzenpolitiker ein Ritt auf der Rasierklinge.
Gibt es doch schon. Lesen Sie sich nur die Beiträge hier durch. Alles, was nicht dem entspricht, was manche Poster für demokratisch halten (ob es auch demokratisch ist, steht auf einem ganz anderen Blatt!), wird gnadenlos niedergeredet.
Eine starke Demokratie braucht sich über die politischen Ränder keinen Kopf zu machen, denn es werden immer politische Randerscheinungen bleiben.
Aber das Verordnen politischer Korrektheit von staatlicher Seite ist kein Anzeichen für eine starke Demokratie.
Wenn bei der Ruderin nicht nur sportliche Belange wichtig sind, sondern auch die frühere Parteizugehörigkeit ihres Freundes, dann halte ich es auch für wichtig, festzustellen, dass sie sehr hübsch ist.