Olympia-Gassen in London: Straßenblockade wie bei den Sowjets

London ist berüchtigt für seinen Dauerstau, nun droht der Olympia-Kollaps. Schuld sind die Olympic Lanes, für Athleten und Funktionäre reservierte Fahrspuren. Viele Briten wettern gegen die VIP-Straßen. Und die Medien haben einen reißerischen Vergleich parat.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...846201,00.html
  1. #40

    Das ist nämlich so...

    Zitat von Rodelkoenig Beitrag anzeigen
    Fahrradstreifen entlang von Fahrradwegen? Das versteh ich irgendwie nicht ganz.
    Die meisten Berliner Radwege sind absolut untauglich: Baumwurzeln, hochgeschobene Pflastersteine, gefährliche Begrenzungskanten zum Gehweg, von der Straße aus schlecht einsehbar, außerdem in der Regel zu schmal etc.

    Es ist gut, dass die so langesam ausrangiert werden. Ein Fahrradstreifen stellt für alle Beteiligten die bessere Alternative dar, auch wenn das gewisse Autofahrer nicht wahr haben wollen.
  2. #41

    Zitat von Wasserratte Beitrag anzeigen
    Die meisten Berliner Radwege sind absolut untauglich: Baumwurzeln, hochgeschobene Pflastersteine, gefährliche Begrenzungskanten zum Gehweg, von der Straße aus schlecht einsehbar, außerdem in der Regel zu schmal etc.

    Es ist gut, dass die so langesam ausrangiert werden. Ein Fahrradstreifen stellt für alle Beteiligten die bessere Alternative dar, auch wenn das gewisse Autofahrer nicht wahr haben wollen.
    Nein, ein Fahrradstreifen ist zwar doppelt so sicher, wie ein Radweg, aber immer noch dreimal so gefährlich, wie ein normaler Fahrstreifen.
  3. #42

    Zitat von howagri100 Beitrag anzeigen
    Die ambitionierte Bewerbung von Leipzig im Kopf bin ich ganz froh, dass diese Probleme nicht hier sondern in London stattfinden werden. Also London. Alles gut gemacht und jetzt nicht jammern.
    Witztigerweise bin ich Taxifahrer in Leipzig. Wir haben jetzt schon einen Haufen Baustellen, wo kaum Fortschritte zu verzeichnen sind. Hätten wir den Zuschlag für Olympia bekommen, wäre hier 5 Jahre lang kein Auto mehr gefahren ...
  4. #43

    Tja - Lebensphilosophie Teil 2:

    Zitat von Rodelkoenig Beitrag anzeigen
    Was? Gerade in der Zeit, wo es bei so einem Riesenereignis als Taxifahrer das meiste zu verdienen gibt, wollen Sie denen raten, in den Urlaub zu fliegen?
    Die Taxifahrer wissen schon ganz genau um die Vorteile so eines riesigen und lange andauernden Ereignisses für ihre Branche. Die wollen nur gerne die freie (und damit quasi staufreie) Spur mitnutzen für ihre ganzen zusätzlichen Fahrten, die sie da machen können. Das ist der springende Punkt. ;-)
    Schrieb ich in Urlaub fliegen? Wer fliegt in Urlaub? Es mag Menschen geben, die sich von Reiseveranstaltern in Aluröhren in 30000 Fuß Höhe durch die Lüfte transportieren lassen und dafür zahlen - das ist aber kein Urlaub - das ist Freizeitarbeit, für die man sogar noch sein Verdientes wieder abgibt.

    Nein Urlaub ist Ruhe, ein gutes Buch, ein stiller See zum baden, wenn es perfekt ist - noch ein Mensch den man liebt und mit dem man diese Freude gemeinsam empfindet.

    Londoner Taxifahrer können mit ihrem Taxi in etwa zwei bis vier Stunden ganz wunderbare Orte erreichen und dort die Hektik der Olympic-Games hinter sich lassen.

    Sind die Spiele vorbei - kommen die normalen Menschen wieder nach London - die brauchen auch ein Taxi und die Olymic-Lines sind verschwunden.
  5. #44

    .

    Zitat von Koana Beitrag anzeigen
    Wer fliegt in Urlaub?
    Ich !
    weil mir zwei tage auf der autobahn zu stressig sind, um mein bevorzugtes urlaubsziel (dort wo es gern mal regnet und alle nur am meckern sind) zu erreichen.

    ich schau mir die spiele - oder zumindest einen teil davon - im TV an. es würde mich dann schon nerven, wenn dieser oder jener wettkampf verspätet anfängt, weil die athleten noch im stau hängen. natürlich ist es auch eine frage der organisation. und zu dieser gehören eben auch die OL.