Forum


 

Olympia-Attentat 1972: Gedenkfeier für die Opfer von München

dapdDie Wunden sind bei vielen bis heute nicht verheilt. 40 Jahre nach dem Olympia-Attentat von 1972 wurde in Bayern der Opfer gedacht. Neben Kranzniederlegungen, Trauerreden und Klarinettenklängen gab es auch Schuldzuweisungen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...854183,00.html
  1. #1

    Hmmm

    Christian Ude leidet scheinbar an Realitätsverlust, wenn er um Fairness bittet. Diese ganze bitte wird mit den nächsten Sätzen über die mangelnde Sicherheit gleich wieder relativiert. Ebenso schändlich ist, dass man keine Gedenkminute bei Eröffnung der Olympischen Spiele eingerichtet hat. Da hat Herr Graumann schon recht, wenn er sagt, jüdisches Blut sei billig in den Augen der Welt. Den Vorwurf muss sich nicht nur doe BRD gefallen lassen.
  2. #2

    Einer von vielen

    Die Beschimpfungen der deutschen Sicherheitsbehörden durch Dieter Graumann sind schlichtweg eine bei diesem Herrn nicht ungewöhnlichen Unverschämtheiten. Hier will man offensichtlich einen neuen Gedenktag etablieren.
  3. #3

    Zitat von ernstjüngerfan Beitrag anzeigen
    Die Beschimpfungen der deutschen Sicherheitsbehörden durch Dieter Graumann sind schlichtweg eine bei diesem Herrn nicht ungewöhnlichen Unverschämtheiten. Hier will man offensichtlich einen neuen Gedenktag etablieren.
    Sie kennen den Unterschied zwischen Kritik und Beschimpfung nicht?

    Graumann war sehr zurückhaltend, was er in Anbetracht der in den letzten Jahren zusätzlichen ans Licht gekommenen Details, über das unfassbare Versagen der Sicherheitskräfte und der Entscheider, gar nicht hätte sein müssen.
  4. #4

    Zitat von ron_ben_david Beitrag anzeigen
    Christian Ude leidet scheinbar an Realitätsverlust, wenn er um Fairness bittet. Diese ganze bitte wird mit den nächsten Sätzen über die mangelnde Sicherheit gleich wieder relativiert. Ebenso schändlich ist, dass man keine Gedenkminute bei Eröffnung der Olympischen Spiele eingerichtet hat. Da hat Herr Graumann schon recht, wenn er sagt, jüdisches Blut sei billig in den Augen der Welt. Den Vorwurf muss sich nicht nur doe BRD gefallen lassen.
    Hier kommt wieder einmal der berühmte Generalvorwurf, dass an allem die Deutschen verantwortlich sind. Herr Graumann hat nicht recht. Wer mit Argumenten wie "jüdisches Blut sei billig" argumentiert hat jede Realität verloren. Weltweit werden Gläubige - auch Christen - von Rassisten und politischen Fanatikern getötet. Weltweit kämpfen Menschen um Freiheit, um das Leben ihrer Familien, auch Nachbarn Israels. Und weltweit ist Staatsterrorismus und Unterdrückung von Bevölkerungsgruppen die Ursache, dass es Terroristen gibt.

    Allerdings ist der SprachgebrauCh zwischen Freiheitskämpfern, die morden und Terroristen im Westen und Israel lediglich eine Beschreibung der Interessenlagen. Wer Freiheit sucht, wird für die Systeme zum Terroristen. Für die gegnerischen Systeme werde die Mörder zu Freiheitskämpfern. Ist daher nicht das Blut der Menschen immer billig, deren Interessen niemand vertreten wird ?
  5. #5

    Zitat von eurowun Beitrag anzeigen
    Hier kommt wieder einmal der berühmte Generalvorwurf, dass an allem die Deutschen verantwortlich sind. Herr Graumann hat nicht recht. Wer mit Argumenten wie "jüdisches Blut sei billig" argumentiert hat jede Realität verloren. Weltweit werden Gläubige - auch Christen - von Rassisten und politischen Fanatikern getötet. Weltweit kämpfen Menschen um Freiheit, um das Leben ihrer Familien, auch Nachbarn Israels. Und weltweit ist Staatsterrorismus und Unterdrückung von Bevölkerungsgruppen die Ursache, dass es Terroristen gibt.

    Allerdings ist der SprachgebrauCh zwischen Freiheitskämpfern, die morden und Terroristen im Westen und Israel lediglich eine Beschreibung der Interessenlagen. Wer Freiheit sucht, wird für die Systeme zum Terroristen. Für die gegnerischen Systeme werde die Mörder zu Freiheitskämpfern. Ist daher nicht das Blut der Menschen immer billig, deren Interessen niemand vertreten wird ?
    Das war kein Generalvorwurf, Graumann hat das Handeln der Sicherheitskräfte vor 40 Jahren kritisiert, und das zu Recht. Den alten Nazi Spruch "An allem sind die Juden schuld" umztexten, und dem Präsident des Zentralrates der Juden als Handlungsmaxime unterzujubeln, ist ein ziemlich dreistes Stück. Da kann einen der Versuch Terrorismus zu rechtfertigen auch nicht mehr überraschen. Das so ein Beitrag hier freigeschaltet wird aber schon.


TOP



TOP