Olympia-Abzocke: Londoner Hoteliers bleiben auf überteuerten Zimmern sitzen
SPIEGEL ONLINELondoner Hotels verlangten Aufschläge von 300 Prozent, die Gier auf den großen Reibach bei den Olympischen Spielen war immens. Selbst ein Taxifahrer wollte seinen Wagen zum Schlafen vermieten. Doch die Nachfrage wurde krass überschätzt: Die Zimmerpreise sind im freien Fall.
wonach Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen. Offenbar ist die Nachfrage geringer als von den Hoteliers und Pensioninbetreibern erwartet. Wobei ich darauf tippe, dass der im Vorfeld überhöhte Preis dämpfend auf die Nachfrage gewirkt hat. Wenn sich jetzt die Preise wieder dem Normalmaß angenähert haben, könnte der eine oder andere Kurzentschlossene doch noch während der olympischen Spiele London besuchen. Wenn nicht haben die Hoteliers Pech gehabt. Ob sie daraus lernen werden, bleibt aber abzuwarten.
Das die besseren Zimmer ausgebucht sind und die billigen nicht ist doch logisch. Wer sich eine Karte leistet und auch solch eine Reise auf sich nimmt, der wird entsprechend das Geld haben und in ein Hotel seiner Preisklasse absteigen. Wer nicht das Geld für die Olypiade aufbringt, wird das eher am Fernseher zu Hause anscheuen und nicht extra nach London fahren.
Wobei London zu solchen Zeiten wirklich nicht sein muss, lieber wenn sich der Trubel gelegt hat und man wieder das Spleenige genießen kann.
war in beijing auch so, hab damals in beijing drei sterne für 25 euro bekommen, der ganze kasten stand leer, vor den spielen hatte das hotel die zimmer eigentlich für 150 bis 200 € verscherbeln wollen.