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Olympia 2012: Libanesische Judoka stellen Trennwand zu Israelis auf

Weil sie sich während des Trainings von der Anwesenheit israelischer Sportler gestört fühlten, ließen Jodka aus dem Libanon Trennwände in der offiziellen Trainingshalle aufstellen. Der Sprecher des Israelischen Olympischen Komitees wollte dem Vorfall aber nicht zu viel Bedeutung beimessen.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,846884,00.html
  1. #1

    olympischer Gedanke

    die zwei haben was nicht richtig verstanden, wie wollen sie denn im Wettkampf agieren?
  2. #2

    Es ist wie immer:

    "Die politischen Spannungen im Nahen Osten haben sich noch vor der Eröffnungsfeier auf die Olympischen Sommerspiele in London ausgewirkt"
    Wann haben die Israelis je eine Trennwand aufgestellt? Wann haben sich die Israelis je geweigert, gegen Gegner aufzutreten? Sie wissen es nicht? Die Antwort ist: noch nie. Die "Spannungen" kommen eben immer von der Gegenseite, aber kann man das der Gegenseite verdenken? Rogge weigert sich eine Schweigeminute für (bei Olympiade) ermordeten israelischen Sportler abzuhalten. Die Palästinenser bedanken sich offiziell dafür, im Vorfeld drohen einige -sportlich unbedeutete, aber reiche- arabischen Länder im Falle einer Schweigeminute die Olympiade in London zu boykottieren. Das ist die heutige Welt, am besten an der olympischen Welt zu sehen.
  3. #3

    Bitte um Nachsicht

    Zitat von rufer-in-der-wüste Beitrag anzeigen
    die zwei haben was nicht richtig verstanden, wie wollen sie denn im Wettkampf agieren?
    Möchte mich gerne für meine falsche Reaktion entschudigen.

    Ihre Formulierung "die zwei" hatte ich fälschlicherweise so aufgefasst, als seien damit die beiden Parteien (Libanesen und Israelis) gemeint. Da hatte ich einfach zu flüchtig gelesen.
  4. #4

    Zitat von atherom Beitrag anzeigen
    Wann haben sich die Israelis je geweigert, gegen Gegner aufzutreten? Sie wissen es nicht? Die Antwort ist: noch nie.
    Die Antwort ist: 1980 in Moskau.
  5. #5

    Moskau 1980?

    Zitat von Stäffelesrutscher Beitrag anzeigen
    Die Antwort ist: 1980 in Moskau.
    Wäre mir neu. Da hat ein israelischer Sportler sich geweigert, gegen einen arabischen (iranischen) Sportler aufzutreten? In welcher Disziplin war das denn gewesen? Oder meinen Sie den Boykott der Spiele durch über 60 Länder? Falls ja: das bedeutet, dass Sie einen rassistischen Boykott mit Protest-Boykott vergleichen, an dem die halbe Welt teilnimmt und der als Protest gegen einen Krieg gedacht war? Ja, Sie würden wohl auch eine Trennwand aufstellen. Wenn es passt!
  6. #6

    optional

    @atherom

    Sie meinen eine Trennwand im Sinne eines Schutzwalls? Irgendein Staat tat dies im nahen Osten. Leider ist mir der Name entfallen...


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