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Oldtimer mit 1700 PS: Ford Granata

Joel OlsenUnscheinbare Autos, denen man ihre potenten Motoren nicht ansieht, heißen im Tuner-Jargon "Sleeper". Ein Norweger hat seinen plüschigen Ford Granada in einen solchen Schläfer verwandelt und dessen ursprüngliche PS-Leistung mehr als verzehnfacht. Auf 1700 Pferdestärken.

http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...843809,00.html
  1. #30

    Zitat von n01 Beitrag anzeigen
    Falls er wirklich so stark ist, müsste er ja einen Bugatti Veyron hinter sich lassen. Das will ich sehen. Da hätte ich Angst, das ich nicht abhebe, mit der alten Ford Granada Aerodynamik.
    Wie kommen sie denn auf die Idee ?
    Der Granada muss diese Leistung allein über die Hinterräder auf die Straße bringen, der Veryon hat Allrad.
    Außerdem hat der Bughatti jeder Menge elektronischer Helfer die helfen die Kraft auch zu nutzen.
    Bei dem Granada wird wohl einiges an Leistung einfach verpuffen und nicht auf die Straße gebracht werden.
    Die von Ihnen bereits erwähnte Aerodynamik tut auch einiges zur Sache.

    Für das ein oder andere 1/4 Meilen Rennen wird die Kiste wohl ganz witzig sein und für Staunen sorgen aber wenn reine Kraft die Lösung wäre, dann würden auch Produzenten von Supersportwagen einfach die Motoren aufblasen.
    Nee da gehört schon mehr dazu.

    Trotzdem ein geiles Projekt, ich liebe Sleeper und der Granada ist einfach ein schöner Youngtimer.
    Den Foristen die hier an der Leistung zweifeln empfehle ich mal z.B. in die japanische Tuning Szene zu schauen.
    Da werden ähnliche Leistungen erzielt die auf den ersten Blick unmöglich erscheinen. Meist wird diese auch nicht dauerhaft gefahren und lediglich bei einer entsprechend speziellen Konfiguration erreicht.
    Wie lange die Motoren so was mitmachen ist eine andere Sache.
    Vernünftig ist das ganz bestimmt nicht und eine nette Ausfahrt am Wochenende kann man sich wohl auch eher mal abschminken.
  2. #31

    1.000 ps pro l sind theoretisch möglich

    schnitzer hat vor langen jahren mal einen bmw 314 auf 1.400 ps aufgebohrt - einfach mal um auf über 1.000 ps pro l zu kommen. war zwar nur für den prüfstand, und ist schon über 25 jahre her, aber machbar ist's. ob der motor dann 100 m, 100 km oder 100.000 km aushält, ist dann eine ganz andere frage.
    aber für die leistung brauchte man kein lachgas!
  3. #32

    optional

    Eine NASCAR-Antriebswelle ist auch "nur" für rund 800 PS ausgelegt.

    eine antriebswelle wird niemals auf ps ausgelegt - und auch nicht nach kw. sie wird nur nach drehmoment, d.h. nm, und drehzahl, rpm, ausgelegt. und wenn man schaut, welche drehzahlen man heute erreichen kann - 17.000 rpm ohne probleme - dann ist das ganze nur noch eine frage der standzeit, d.h. wie lange möchte ich fahren unter volllast!
  4. #33

    Zitat von sagmalwasdazu Beitrag anzeigen
    Einen V6 oder gar V8-Motor bekommen Sie NIEMALS auf mehr als 10.000U/min.
    Massenträgheitsbedingt nicht möglich.
    Wie lustig, denn die aktuelle F1-Motorengeneration (V8!) hat es sogar bis auf über 20.000 1/min geschafft, ehe sie per Reglement auf 18.000 1/min limitiert wurde. Soviel zum Thema "NIEMALS" ;)

    Der Motor des CCR, der als Basis für den Granada diente, ist quadratisch ausgelegt und hat eine flache, 180°-Kurbelwelle. Das sind schon mal gute Voraussetzungen für eine Hochdrehzahlmaschine, wenn auch ein Kurzhuber besser wäre.
  5. #34

    Quark!

    Zitat von sagmalwasdazu Beitrag anzeigen
    Einen V6 oder gar V8-Motor bekommen Sie NIEMALS auf mehr als 10.000U/min.
    Massenträgheitsbedingt nicht möglich.
    So so.
    Heutige F1-Motoren, fast alles V8 oder gar V10, drehen mühelos bis 18000 1/min. Das geht, aber nur dann, wenn sie vergleichsweise wenig Hub haben. Zudem sind die sich oszillierend bewegenden Teile aus superfesten, ultraleichten MAterialien, um die entstehenden Kräfte im Zaum zu halten.

    Wenn ich mir in dem Video auf der Ausstellung den Aufwand ansehe, den die Jungs treiben (Setra Bus als Wohnmobil etc.) und lese, dass Hr. Olsen grad einen Helikopterschein in USA macht, dann dreht sich das hier nicht um eine Hinterhofbastelbude, sondern um ein finanziell gut ausgestattetes Unternehmen. Vermutlich dient der Ford Granate als Werbeteil für ein Tuning-Unternehmen.
  6. #35

    Aber mit Motorhaube!

    Zitat von TylerD. Beitrag anzeigen
    Wie kommen sie denn auf die Idee ?
    Der Granada muss diese Leistung allein über die Hinterräder auf die Straße bringen, der Veryon hat Allrad.
    Außerdem hat der Bughatti jeder Menge elektronischer Helfer die helfen die Kraft auch zu nutzen.
    Bei dem Granada wird wohl einiges an Leistung einfach verpuffen und nicht auf die Straße gebracht werden.
    Die von Ihnen bereits erwähnte Aerodynamik tut auch einiges zur Sache.

    Für das ein oder andere 1/4 Meilen Rennen wird die Kiste wohl ganz witzig sein und für Staunen sorgen aber wenn reine Kraft die Lösung wäre, dann würden auch Produzenten von Supersportwagen einfach die Motoren aufblasen.
    Nee da gehört schon mehr dazu.

    Trotzdem ein geiles Projekt, ich liebe Sleeper und der Granada ist einfach ein schöner Youngtimer.
    Ich denke auch, das der Bugatti seine Leistung effizienter auf die Straße bringt. Ich hatte übrigens früher bei Ford gearbeitet. Allerdings eher zu den Zeiten Ford Capri, die ersten Ford Escort, und Ford 15m -Ford 26M etc. . Nunja, wenn der Granada auf der Autobahn mal so eben einen Ferrari oder ähnliches überholt, wird das schon ein kleiner Schock sein. Für den Ferrari-Fahrer;-)
    Aber ich würde noch eine Motorhaube draufbauen. Dann sieht er noch unauffälliger aus.

    Gruß, n01
  7. #36

    Geht!

    bei Nelson Racing kann man Motoren mit bis zu 2.000 PS bestellen. Grundlage ist allerdings ein 572er Chevy Big Block. Über den 69er Camarao und den 63er Pontiac Lemans mit diesen Motoren gibt es bei Youtube massig Videos.
  8. #37

    ...

    Zitat von colouredwolf Beitrag anzeigen
    Eine NASCAR-Antriebswelle ist auch "nur" für rund 800 PS ausgelegt.

    eine antriebswelle wird niemals auf ps ausgelegt - und auch nicht nach kw. sie wird nur nach drehmoment, d.h. nm, und drehzahl, rpm, ausgelegt. und wenn man schaut, welche drehzahlen man heute erreichen kann - 17.000 rpm ohne probleme - dann ist das ganze nur noch eine frage der standzeit, d.h. wie lange möchte ich fahren unter volllast!
    Und das Produkt aus Drehmoment und Drehzahl, wenn man noch durch
    2*pi teilt, ist dann doch die Leistung, oder ?
  9. #38

    .

    Zitat von colouredwolf Beitrag anzeigen
    Eine NASCAR-Antriebswelle ist auch "nur" für rund 800 PS ausgelegt.

    eine antriebswelle wird niemals auf ps ausgelegt - und auch nicht nach kw. sie wird nur nach drehmoment, d.h. nm, und drehzahl, rpm, ausgelegt. und wenn man schaut, welche drehzahlen man heute erreichen kann - 17.000 rpm ohne probleme - dann ist das ganze nur noch eine frage der standzeit, d.h. wie lange möchte ich fahren unter volllast!
    Bei vergleichbaren Motorenkonzepten ist die vergleichsweise Angabe der PS durchaus erlaubt. Auf die Schnelle habe ich nicht herausfinden können, welches Drehmoment die NASCAR-Autos haben.

    Wenn jemand behauptet, er hat ein Auto mit 1700 PS Leistung hat, und zwar Leistung, die auf die Strasse gebracht wird, dann würde ich gerne ein Video davon sehen. Vorher glaube ich das nicht.

    Hat jemand ein solches Auto, dann ist es ein Leichtes, ein eindrucksvolles Video zu produzieren. Wenn es ein solches Video nicht gibt, dann spricht das Bände.
  10. #39

    Wenn man keine Ahnung hat...

    Zitat von sagmalwasdazu Beitrag anzeigen
    Das glaube ich nie und nimmer ! Höchstens für Sekunden, und das auch nur mit diesem Lachgas....komme gerade nicht darauf wie es heißt.

    Ich weiß ich weiß ich werde jetzt als Spaßbremse und " Null Ahnung von Nix " kommentiert, aber diese Werte sind schier unmöglich !
    Hier mal ein schnell gegooleter youtube-Beitrag über einen 1400PS Pontiac Trans-Am. Auch von einem Norweger gebaut und auf der Rundstrecke in Papenburg getestet.
    http://www.youtube.com/watch?v=TEzit4MVFlg

    es gibt durchaus Mittel und Wege solche Triebwerke so zu bauen, dass die a) diese Leistung haben und b) auch halbwegs haltbar sind.

    In Schweden z.B. fährt ein alter Volvo PV544 mit um die 1000PS im Alltag rum. Es geht alles. Man muss nur bereit sein das notwendige Kleingeld dafür auszugeben. Und Zeit investieren. Diese Jungs bauen diese Kisten nicht von heute auf morgen, sondern über Jahre. Im Motor dürften etliche 10.000 Euro stecken. Zusätzlich zum sehr hohen Preis, dem Könisegg sicherlich für einen einzelnen Motor verlangt haben dürfte.

    Nicht nur im Dragracing-Bereich gibt es Umbauten jenseits der 1k-PS.


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