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Offshore-Windpark Baltic 1: Schleichstart in die Windkraft-Zukunft

Der Ausbau der Stromerzeugung vor Deutschlands Küsten kommt nur langsam voran. Nun geht der Offshore-Windpark Baltic 1 vor der Ostseehalbinsel Fischland-Darß-Zingst ans Netz. Die Energieversorger hätten gern mehr Investitionshilfen für weitere Anlagen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...759992,00.html
  1. #30

    .

    [QUOTE=hobbyphysiker;7747590]
    Zitat von sonnenkoenig34;7747411Mit dem ganzen Geld, das da ausgegeben wird, was könnte man da alles Gutes machen,/QUOTE

    Gem. EEG wird für die nächsten 12 Jahre 15cent/kWh für offshore Energie bezahlt an den Hersteller. Dieses Geld kommt aus den künstlich überhöhten Strompreisen als von den Verbrauchern. Die zwei Anlagen kosten 1,2 Mrd€. Rechnet man die Leistung dieser 2 Anlagen einmal hoch auf 12 Jahre multipliziert mit den 15cent/kWh dann bin ich bei 1,2 Mrd€. Ergo die Anlagen werden von den Verauchern bezahlt.
    So weit ich weiß würde die AKW-Haftpflichtversicherung, die momentan faktisch vom Staat (also von uns) gestellt wird, 50 ct/kWh betragen.
  2. #31

    Freileitungen, Genehmigungsverfahren, Wutbürger...

    sind wohl die größten Probleme gegen den Transport des Stroms von Produktions- zum Konsumptionsort (das gilt nicht nur von Nord nach Süd, sondern demnächst auch aus den Mittelmeeranrainern nach Mitteleuropa.
    Warum kann man nicht auf eine bewährte, widerstandarme, aber teure Technik umstiegen und die Leitungen einfach in den großen Flüssen vergraben. Ist zwar teuer, hat aber Vorteile:
    - Die Technologie ist bekannt und erprobt,
    - Die Gewässer unterstehen dem Bund - es gibt keine Landesfürsten und Kommunalpolitik, die verzögern könnten,
    - in der Strommitte ist der Effekt auf die Umwelt minimal, weil nur die Randbereiche ökologisch wertvoll sind,
    - die Flüsse verlaufen in die richtige Richtung (vom Hinterland an die Nordsee,
    - die Trassen würden dem Staat gehören (wie die Autobahnen auch, so dass die Kosten für den Transport einheitlich und fair festgelegt werden könnten - einschließlich des Amortisationszeitraums).

    Das kostet natürlich Geld, aber es ginge schnell und würde diese Debatte endlich beenden.
  3. #32

    Warum neue Netze?

    Zitat von AndiEh Beitrag anzeigen
    Immer wieder höre ich: Es müssen neue Netze her.
    http://www.welt.de/multimedia/archiv..._d_517851a.jpg

    Das einzige Netz was fehlt und so richtig teuer ist, ist die Anbindung der Windräder im Meer.
  4. #33

    Wir haben den Bodensee,..

    Zitat von Kontrastprogramm Beitrag anzeigen
    Irgendwie habe ich die Geographie Deutschlands anders in Erinnerung.
    Da müssen Sie mir mal nachhelfen, wieso De mit Wasserkraft besser als Norwegen dran wäre.
    ..den groessten Energiespeicher Europas,wovon die Norweger nur traeumen koennen.
  5. #34

    Mit WKA..

    Zitat von hobbyphysiker Beitrag anzeigen
    es rechnet sich einfach nicht. ..
    Mit WKA sollte man eben keinen 50Hz Strom produzieren, weil dabei 2/3 des Jahresertrages verloren geht und der Ertrag nicht speicherbar ist.
    Wuerde man die Windraeder so betreiben, wie vor 200 Jahren und wuerde einfach nur Wasser damit pumpen, haetten wir mindestens den dreifachen speicherbaren Ertrag und die Subventionen koennten eingestellt werden.
  6. #35

    Die Frage!

    Zitat von Roller Beitrag anzeigen
    ..den groessten Energiespeicher Europas,wovon die Norweger nur traeumen koennen.
    Und immer wieder die alte Frage:
    Wie stellen Sie sich das vor?
    Wieviel Rohre brauchen Sie?
    Welche Betriebsbedingungen?
    Um wieviel darf der Wasserspiegel schwanken?
    Wie lange reicht der Bodensee?

    Aber ob Sie es wohl diesmal beantworten können?
  7. #36

    Wozu Fragen?

    Zitat von fritzihansi Beitrag anzeigen
    Und immer wieder die alte Frage:
    Wie stellen Sie sich das vor?
    Wieviel Rohre brauchen Sie?
    Welche Betriebsbedingungen?
    Um wieviel darf der Wasserspiegel schwanken?
    Wie lange reicht der Bodensee?

    Aber ob Sie es wohl diesmal beantworten können?
    Ich dachte, es waere Ihre Aufgabe hier, die Leute darueber aufzuklaeren, das es alles falsch ist was ich so von mir gebe.
    Wozu wollen Sie sich mit solchen Fragen belasten?
    Ein kraeftiges "falsch", kombiniert mit "da kommt nix an" und mehr wollen die Leute doch gar nicht von Ihnen hoeren.
    Fuer technische Fragen sind doch eher Fachleute zustaendig.
  8. #37

    ahja!

    Zitat von Roller Beitrag anzeigen
    ..den groessten Energiespeicher Europas,wovon die Norweger nur traeumen koennen.
    soso, und was speichert der Bodensee im Allgemeinen, außer im Winter etwas Wärme und im Sommer etwas Kühle?
    Etwa den puren Strom wie eine Batterie? Oder wie stellen Sie sich das vor?
    Ihnen ist die Funktionsweise der Pumpspeicherwerke (wie bspw. in Atdorf, Schwarzwald) aber schon bekannt? Und dass so etwas mit dem Bodensee alleine, da kein Gefälle nicht funktioniert, erschließt sich in dem Zusammenhang dann schon auch, oder?

    Und den Norwegern mit ihren Fjorden und tausenden km Küste fehlt was genau? Wasser???
  9. #38

    nochmal überarbeiten!

    Zitat von kmgeo Beitrag anzeigen
    Warum kann man nicht auf eine bewährte, widerstandarme, aber teure Technik umstiegen und die Leitungen einfach in den großen Flüssen vergraben.
    einfach so. Mit nem Bagger hin, ausheben und abtransportieren. Wie man das halt so macht, wenn man Leitungen verlegt. Ich verstehe.

    Ist zwar teuer, hat aber Vorteile:
    - Die Technologie ist bekannt und erprobt,
    Zustimmung, ist teuer, dafür ist die Technologie bekannt und funktioniert. Wenn da nicht immer dieser Umwelt- und Naturschutz und Gewässerschutz wäre...

    - Die Gewässer unterstehen dem Bund - es gibt keine Landesfürsten und Kommunalpolitik, die verzögern könnten,
    [/QUOTE]
    aha. Die Donau gehört aber dem Land Ba-Wü, Zuflüsse (größen- bzw. kategorienabhängig) den Kommunen.

    - in der Strommitte ist der Effekt auf die Umwelt minimal, weil nur die Randbereiche ökologisch wertvoll sind,
    und das Trafogebäude versenken Sie also im Wasser. In der Fahrrinne von Schiffen (bspw. Rhein)?

    - die Flüsse verlaufen in die richtige Richtung (vom Hinterland an die Nordsee,
    interessant. Die Donau mündet in die Nordsee?

    - die Trassen würden dem Staat gehören (wie die Autobahnen auch, so dass die Kosten für den Transport einheitlich und fair festgelegt werden könnten - einschließlich des Amortisationszeitraums).
    jau, alles verstaatlichen. Für was brauchts auch schon die Wirtschaft. Da bin ich mal gespannt, wer die Gelder in die Hand nimmt.
    Und der Amortisationszeitraum wird auf nem Blatt Papier festgelegt?? Vielleicht mal einen kleinen Blick in Wirtschaftslehre riskieren.

    Das kostet natürlich Geld, aber es ginge schnell und würde diese Debatte endlich beenden.
    na klar.
  10. #39

    ?

    Zitat von Roller Beitrag anzeigen
    Mit WKA sollte man eben keinen 50Hz Strom produzieren, weil dabei 2/3 des Jahresertrages verloren geht und der Ertrag nicht speicherbar ist.
    Wuerde man die Windraeder so betreiben, wie vor 200 Jahren und wuerde einfach nur Wasser damit pumpen, haetten wir mindestens den dreifachen speicherbaren Ertrag und die Subventionen koennten eingestellt werden.
    wieso haben wir durch die produktion von Strom einen verlust von 2/3? wieso hätten wir das dreifach ein ertrag wenn man wasser mit WKA pumpen würde. könnten sie das bitte erläutern?


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