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Offshore-Plan der Regierung: Murks auf Kosten der Verbraucher

Getty ImagesJahrelang haben die Regierung und die zuständigen Unternehmen bei der Offshore-Windenergie vor sich hingemurkst. Ausbaden müssen das nun die Bürger: Über eine Umlage werden sie an möglichen Entschädigungen für Ökofirmen beteiligt. Das ist gleich aus drei Gründen ungerecht.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...852291,00.html
  1. #1

    Business as usual.
    -> Verluste werden sozialisiert, die Gewinne eingestrichen.
    -> Statt die Herausforderungen sachlich zu lösen, werden die Pofite maximiert, aben auch auf Kosten des bösen Staates (aber der Markt kann alles besser).
    -> Statt Eigenverantwortung wird nach dem Staat gerufen, zumindest, wenn man systemrelevant ist und es gilt Risiken abzuwälzen, ansonsten soll er sich raushalten.

    Man kann gar nicht soviel essen, wie man ....
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen

    Ein Beleg
    dafür, wie unkoordiniert die Energiewende
    abläuft. Jahrelanges Missmanagement treibt
    die Kosten unnötig in die Höhe. Und am Ende
    zahlen nicht jene, die es verbockt haben.
    Sondern die Verbraucher. Statt zu gestalten,
    lässt sich die Regierung einfach treiben.
    Das eine gute Beschreibung der ganzen Energiewende. Dass die Verbraucher es bezahlen müssen ist nur fair. Die wollten die Energiewende doch, nun sollen sie auch die Lasten tragen. Anders kann man den weltfremden Träumern scheinbar nicht die Konsequenzen ihres Handelns vermitteln.
  3. #3

    Der Journalist hätte selbst die Projektleitung übernehmen sollen!

    Jemand der so schlau ist sollte am Besten mit eigenem Geld in solche Projekte einsteigen und eigene Erfahrungen sammeln. Sicherlich kennt sich der Autor, immerhin studierte er "Medienkultur, Politik und Britische Literatur in Hamburg und Lissabon (M.A.)." auf dem Gebiet der Ingenieurskunst bestens aus!
  4. #4

    Keine hochbezahlten Poitiker

    sind für solche Lösungen notwendig, Diese Volksvertreter lassen sich durch jeden Deppen ersetzen! Immer drauf auf den Kleinen dem keine politische Kraft zur Unterstützung als Alternative zur Verfügung steht. Das stärkt im Moment noch die Politiker. Doch, hoffentlich geht das nicht wieder schief!
  5. #5

    Turm zu Babel

    Zitat von hxk Beitrag anzeigen
    Das eine gute Beschreibung der ganzen Energiewende. Dass die Verbraucher es bezahlen müssen ist nur fair. Die wollten die Energiewende doch, nun sollen sie auch die Lasten tragen. Anders kann man den weltfremden Träumern scheinbar nicht die Konsequenzen ihres Handelns vermitteln.
    Dem ist nichts hinzufügen, außer, daß was in Deutschland in Sachen Energiepolitik passiert einmalig auf der Welt ist und man evtl. auch vor diesem Hintergrund erkennen könnte, das es "Murks" ist.

    Lustig auch immer wieder diese Austauschargumente, wonach die Strommulties abzocken und/oder bei der Umstellung versagen, nebst der eingesetzten Dritt-Firmen jetzt. Das man evtl. den Turm zu Babel zu bauen versucht, darauf kommt man vermutlich erst ganz zum Schluß, wenn man endlich im Dunklen sitzt.
  6. #6

    Der Autor bejammert...

    ...das Unternehmen mit einem hohen Stromverbrauch von diesen hohen kosten weitgehend befreit wird. Das sei unfair.

    Von einem Redakteur im Ressort Wirtschaft hätte ich eine bessere Recherche erwartet:
    viele Unternehmen mit hohem Stromverbrauch können höhere Stomkosten durch die Energiewende nicht auf den Verkaufspreis für ihre Produkte aufschlagen. Der Weltmarkt diktiert die Preise!

    Höhere Stromkosten bedeuten das aus für diese Unternehmen - Massenarbeitslosigkeit!

    Diese andere Seite unterschlägt der Redakteur im Ressort Wirtschaft - immerhin ein studierter M.A. in Medienkultur, Politik und Britischer Literatur!
  7. #7

    Zitat von FreeEurope Beitrag anzeigen
    Jemand der so schlau ist sollte am Besten mit eigenem Geld in solche Projekte einsteigen und eigene Erfahrungen sammeln. Sicherlich kennt sich der Autor, immerhin studierte er "Medienkultur, Politik und Britische Literatur in Hamburg und Lissabon (M.A.)." auf dem Gebiet der Ingenieurskunst bestens aus!
    Nun, wie es aussieht macht der Autor nicht die Ingenieure für die Probleme verantwortlich.
    Im Gegenteil, ich denke die Ingenieure könnten die Probleme sofort und umfassen lösen, wenn man sie denn ließe.
  8. #8

    Quark

    Zitat von hxk Beitrag anzeigen
    Das eine gute Beschreibung der ganzen Energiewende. Dass die Verbraucher es bezahlen müssen ist nur fair. Die wollten die Energiewende doch, nun sollen sie auch die Lasten tragen.
    Die Energiewende ist eine politische Entscheidung, somit muss hier die ganze Gesellschaft ran und nicht nur wieder die Kleinen und Mittleren.
  9. #9

    Dilettantismus

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jahrelang haben die Regierung und die zuständigen Unternehmen bei der Offshore-Windenergie vor sich hingemurkst. Ausbaden müssen das nun die Bürger: Über eine Umlage werden sie an möglichen Entschädigungen für Ökofirmen beteiligt. Das ist gleich aus drei Gründen ungerecht.

    Offshore-Wind: Entschädigung für Netzbetreiber trifft Verbraucher - SPIEGEL ONLINE
    regiert dieses Land. Das Maß welches dieser mittlerweile bei unseren sogenannten Leistungsträgern und Eliten engenommen hat, nähert sich dem Unerträglichen.

    Politik geht es nur noch um Machterhalt, der Wirtschaft um Profitmaximierung, auf wessen Kosten auch immer. Leistungsträger? Eliten? .... Nein. Ruinöse Dünnbrettbohrer mit vornehmlich eigenen Interessen.

    Mein Respekt und meine Hochachtung verdienen andere.


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