Deutschland feiert sich als grüne Republik, doch der Aufschwung bei erneuerbaren Energien fordert Opfer: Beim Bau von Offshore-Windparks ignorieren Firmen Grenzwerte für Lärm. Darunter leiden die ohnehin gefährdeten Schweinswale. Forscher fahnden nach einem wirksamen Krachschutz.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...740606,00.html
Einen gerodeten Regenwald könnte man genauso renaturieren, wie es möglich ist eine Wüste aus entsalztem Meerwasser fruchtbar zu machen. Technisch ist vieles möglich. Die Frage lautet, ob es sinnvoll ist etwas zu tun oder besser zu lassen.
Aus meiner Sicht wurden insbesondere in der Energiepolitik in Deutschland in den letzten Jahren Schnellschüsse gemacht, welche außerdem extremst subventioniert wurden. Die Preise werden noch hübsch weiter klettern, wann dann regenerative Energien günstiger sind als konventionelle ist reines Pokern seitens der Politik. Tatsache ist, dass insbesondere die energieintensive Industrie demnächst starke Subventionen erhalten wird. Immerhin haben die Raucher den Anfang gemacht und letztlich wird insbesondere die ärmsten weitere Einschnitte bekommen.
http://www.focus.de/politik/deutschl...id_565301.html
Sie haben mein volles Beileid ;-) Aber mal im Ernst: Niemand will dass in Deutschland die Lichter ausgehen und daher muss langfristig eine Energieversorgung her, die nicht auf endliche Ressourcen wie Kohle, Erdgas oder Uran angewiesen ist. Technisch sind die regenerativen Energie z.Z. die einzige realistische Alternative.
Dass auch der Einsatz dieser Technologien Nachteile hat wird niemand bestreiten, aber sie sind entscheidend geringer als die Nachteile, die wir mit konventioneller Technik in Kauf nehmen.
Was wollen sie am Konzept der regenerativen Energie Versorgung denn kritisch hinterfragen? Es gibt gar keine andere Möglichkeit, als langfristig auf regenerative Energie zu bauen. Es geht hier nur um die praktische, technische Umsetzung und die wird von der vorhandenen Technologie, wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen bestimmt.Das ganze Konzept regenerative Energieversorgung wird doch gar nicht kritisch beleuchtet. Hier behaupten Leute es gebe bereits praktische Lösungen zum Speichern von Energie z.B. Pumpspeicherkraftwerke. Klar, die sind praxisbewärt. Ich weiß das das Unternehmen Norger auch gern in Norwegen welche bauen würde. Die haben 180GW theoretische Kapazität, wenn man denn die Anlagen bauen würde. Nur was meinen Sie, was mit der bisher natürlichen Landschaft passiert? Die gibt es anschließend einfach nicht mehr. Da verschwinden letztlich Lebensräume. Was Rodung von Regenwald angeht, da sind sich die meisten einig. Nur beim enormen Flächenbedarf der regenerativen, da ist alles irgendwie anders.
Wasserkraft ist in Deutschland weitgehend ausgeschöpft und Solarenergie zu teuer bzw. ineffizient. Das größte Potenzial bieten z.Z. Windenergie und Biomasse. Wie immer im Leben hat jedes Ding im Übermaß auch Nachteile, nur im Dunkeln sitzen will schließlich auch keiner.
Aha, warum soll es denn keine Alternative geben? Eine Alternative wird z.B. seit über 100 Jahren genutzt, dass sind die konventionellen. Was langfristig heißt ist doch relativ. Ihre endlich benannten Ressourcen reichen letztlich noch hunderte Jahre und Sie behaupten, dass unbedingt eine Umrüstung her muss. Insbesondere Erdgas oder auch Methanhydrat stellt eine Quelle der Zukunft dar. Weitere Kraftwerkskonzepte wie der ITER können Alternativen werden. Reicht ihnen das zu ihrer Alternativlosigkeit?
Was sollten Sie z.B. kritisch hinterfragen ... Ressourcenaufwand? Was ist das für ein Material, wo kommt es her. Platzbedarf, Auswirkung auf die Umwelt und nicht zu Letzt die Kosten, denn Deutschland ist ein Industrieland. Ohne Industrie gibt es kein Deutschland wie es bisher bekannt ist.
Abgesehen mal davon, dass es nicht eine Frequenz sondern ein Frequenzgemsich ist, so ist doch die um 180° verschobene Phase das entscheidende Kriterium für die Auslöschung. Das Verfahren ist nicht auf definierte, kleine Räume begrenzt. Dort ist es jedoch einfacher zu realiseren.
Bei einer punktfürmigen Schallquelle wäre das relativ einfach. So ein Pfeiler ist eben keine punktförmige Quelle. Er ist eine räumliche Schallquelle. Durch die Schalllaufzeit im Pfeiler gibt jeder Punkt des Pfeilers ein zeitlich verschobenes Signal ab. Das ergibt ann ein Signalgemisch, welches im Wasser zudem räumlich unterschiedlich ist. Und das macht es kompliziert. Erforderlich wäre eine Art riesiger (in der Größe des Pfeilers) Mikrofon / Lautspecher um den Pfeiler herum, der das Signal aufnimmt und einen phasenverschobenen Gegenschall in Richtung des Pfeilers (aber nicht nach außen) abstrahlt. Alternativ könnte der Lautsprecher auch Löcher haben, den Schall des Pfeilers durchlassen, aber den jeweiligen phasenverschobenen Anteil hinzuaddieren. Der Aufwand wäre mit der bisherigen Technologie aber kaum bezahlbar.
Hinzu kommt ein anderes Problem: die Schallquelle ist nicht nur der Pfeiler selbst. Auch der Meeresboden überträgt den Schall über viele Kilometer und wirkt somit als weitere Schallquelle.
Vor 100 Jahren hatten wir auch noch einen Kaiser, nur 1/3 der Weltbevölkerung und wer verreisen wollte fuhr mit der Eisenbahn. Angesichts der steigenden Weltbevölkerung, des steigenden Energiebedarfs und der schwindenen Vorräte wäre es leichtsinnig daran zu glauben, dass wir noch 100 Jahre so weiter machen können.
Die neuen Förderungsmethoden für Erdgas sind extrem umweltschädlich und für Methanhydrat gibt es noch nicht mal eine Fördermethode.
Die Kernfusion ist Zukunftsmusik. Das Ziel des ITER ist es eine selbsterhaltende Kernfusion zu erreichen. Von Stromerzeugung durch Kernfusion sind wir noch 50 Jahre ;-) entfernt.
Sie können die Energieversorgung der Zukunft wohl kaum darauf aufbauen, dass irgendwann mal eine Lösung gefunden wird. Sie brauchen funktionierende Technologien.
Preisfrage: Was ist die Alternative zu regenerativen Energien? Antwort: Nicht regenerative. Die haben aber keine Zukunft.Was sollten Sie z.B. kritisch hinterfragen ... Ressourcenaufwand? Was ist das für ein Material, wo kommt es her. Platzbedarf, Auswirkung auf die Umwelt und nicht zu Letzt die Kosten, denn Deutschland ist ein Industrieland. Ohne Industrie gibt es kein Deutschland wie es bisher bekannt ist.
Und richtig, Deutschland ist ein Industrieland und lebt davon, dass wir Dinge besser bauen können als andere.
Deutschland hat sich in den letzten 20 Jahren eine Führungsposition bei der Technologie der Erneuerbaren Energien aufgebaut. Es wäre ziemlich dämlich diese nicht zu nutzen.
Kohle auszugraben und zu verbrennen ist jedenfalls keine zukunftsträchtige Technologie in Deutschland.
Erdöl und Erdgas haben wir ohnehin kaum, Wind aber aber schon. Warum also nicht die natürlichen Ressourcen nutzen, die wir besitzen?
Es geht gar nicht darum, den Wind nicht zu nutzen. Allerdings glaubt nur ein Narr daran, dass sich Deutschland damit autonom versorgen kann. Wir wären mindestens EU weit abhängig und nur weil man Technologieführer ist muss man sich selbst nicht die Goldenen Wasserhähne hinsetzen, die man letztlich nicht einmal bezahlen kann. Ihre Schätzungen mit vor 100 Jahren hatten wir einen Kaiser ist ziemlich falsch. Vor wenigen Jahrzehnten waren Experten der Meinung, dass im Jahr 2000 das Öl zu Ende sei und? Wir schreiben 2011 und fahren immer noch damit und das recht gut. Die ganzen Zahlen, von wegen wann die Rohstoffe ausgehen müssen ständig korrigiert werden, da es neue Fördermethoden gibt und neue Rohstoffvorkommen entdeckt werden. Falls die Förderung von Rohstoffen ihnen zu umweltunfreundlich sein sollte, dann informieren Sie sich mal was CFK ist, daraus baut man die Flügel der WKA oder wie umweltfreundlich ihr massiv benötigter Stahl in Form der Eisenerzförderung ist.
Die Stahlindustrie hat dank der WKA noch nie so viel Stahl produziert wie je zuvor. Das sind auch deren besten Kunden.
....wenn das denn auch alles wirklich Unsinn wäre!
Die Satire wird zum Ernst, wenn man sich näher betrachtet, was dem BUND Niedersachsen widerfuhr, der gegen den Windpark "Nordergründe" geklagt hatte. Denn der der käme zu dicht an der Fahrrinne zu dem sich deutlich ausweitenden Ölhafen in Wilhelmshaven zu liegen. im Falle von Havarien (Öltanker vs. Windmühle) riskiere man auch Ölunfälle.
Aber im Gegensatz zum Öl stinkt Geld nicht und so wurde sich lt. eigener Presseauskunft die niedersächsische Staatskanzlei mit Betroffenen und v.a. mit dem klagenden BUND Niedersachsen, ansonsten Wächter über alle ökologischen Tugenden, schnell handelseinig wie folgt.
1) Das Land Niedersachsen zahlt ein mehrjähriges Vogelmonitoring.
Die Frage, warum das zum einen nicht der Investor nach Maßgabe des Verursacherprinzips zahlt und die Untersuchung nicht in den letzten Jahren vor (!) Genehmigung stattfand, ist gerechtfertigt, auch wenn sie gegen die Political Correctness verstoßen mag.
Und entgegen aller Beteuerungen des BWE gibt es so eben doch Subventionen für die Windenergiebranche, die dennoch weiter behaupten wird, sie bekomme keine Staatsknete.
2) Ein Fünftel der vom Investor zu zahlenden Ersatzzahlung geht an eine Bund-nahe Stiftung (warum nicht geschmäckle-vermeidend nabu-nah o.ä.) zur Verwendung im Bereich Vogelhabitate im Küstenbereich.
Der eine Pferdefuß an der Sache ist, daß das Geld ohnehin von Rechts wegen so zu verwenden gewesen wäre, also kein zusätzlicher Benefit für die Natur herauskäme.
Der zweite Pferdefuß ist die voraussichtliche Höhe der beteffenden Geldsumme. Angesichts derer muß man sich fragen, warum die Vergabe nicht einer haushaltsrechtlichen Effizienzprognose unterzogen wurde.
Das hieße, daß dann initial das konkret ausformulierte Projekt, nicht die Finanzierungssmme maßgeblich wäre. Dieses Projekt kann dann nicht wie geschehen nach politischem Gusto an eine mögliche ausführende Organisation vergeben werden, sondern wäre öffentlich auszuschreiben gewesen. Dann wäre dem preiswertesten Bieter, nicht aber dem Bieter mit der gefügigsten VVerwandtschaft, der Zuschlag zu erteilen.
3) Der BUND zieht seine Klage zurück.
Und was macht das Öl? Die Ursachen der vom BUND nicht nur in Sachen Öl, sondern dabei auch in Sachen Gefährdung der Avifauna geltend gemachten Bedenken bestehen unverändert und nicht um einen Deut gemindert weiter.
Kurzum, wenn der BUND geschmiert ist und sich geölte Fische wie auch Vögel im Watt sonnen, wird man spätestens, aber jedenfalls zu spät merken, was windige Geschäfte nicht nur im KKW-Bereich zur Folge haben können.