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Ölnachfrage: Opec schraubt Prognose kräftig herunter
In vielen Staaten verlangsamt sich das Wirtschaftswachstum - dadurch sinkt die Nachfrage nach dem Schmierstoff für die Industrie. Jetzt hat die Opec ihre Prognose deutlich heruntergeschraubt: Die globale Nachfrage nach dem Rohstoff werde weit weniger stark steigen als bislang angenommen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...785774,00.html
- #1 12.09.2011 13:34 von
- #2 12.09.2011 15:44 von
Jeder...
Normalsterbliche würde jetzt denken, dass durch weniger Nachfrage der Preis sinkt. Pustekuchen ! Bei Öl herrscht das Gesetzt der Gebrüder Grimm: Steigt die Nachfrage, dann erfindet man einen Geschichte, die zur Rechtfertigung einer Preiserhöhung passt, sinkt die Nachfrage erfindet man ein passendes Märchen, dass erneut zur Steigerung des Ölpreises passt, zumindest für den, der eh´ keinen Durchblick hat und das sind fast alle. Man sollte sich mal die Gewinne von Shell, Exxon, ... anschauen, dann werden einem schnell die Augen geöffnet und der Märchenonkel hat pause. Na ja, wenn Sie nicht gestorben sind, verarschen Sie uns weiter....
- #3 12.09.2011 16:02 von
häh
Lese ich das hier richtig:
" Insgesamt steige die Nachfrage damit nur noch um 1,06 Millionen Fass täglich."
D.h. die Nachfrage soll pro Tag um 1 Mio Faß steigen, also jedes Jahr werden 387 Mio Fässer mehr verbraucht als im Jahr davor?
Kann das sein? - #4 12.09.2011 17:10 von hajott59
Egal was passiert,
der Heizölpreis wird steigen.
Wie war das doch: als der Rohölpreis bei 125$ stand war der Heizölpreis recht hoch, damals bei rund 81 Cent. Das habe ich noch verstanden. Als der Preis bei rund 105$ stand habe ich sofort beim Händler angerufen: immer noch bei 79 Cent, weil durch den günstigen Preis alle tanken und dadurch die Nachfrage hoch ist. Dabei war doch nur der Rohölpreis günstig, nicht der Heizölpreis .... Jetzt sinkt der Bedarf, aha, da wird sicherlich wegen der geringen Abnahmemenge der Heizölpreis ansteigen. So isser halt, der Markt!
Was für eine Verarsche, und unser lieber großer Bruder kassiert kräftig mit! - #5 12.09.2011 17:17 von
Verbraucher sind auch selber Schuld
Im Prinzip gebe ich Ihnen Recht. In der superfreien Marktwirtsahaft dürfen Wucherbetrüger nun mal richtig hinlangen. Und wenn jemand Vorschäge macht, solch Handeln stärker unter Kontrolle zu nehmen und den Geschäftemachern auf die Finger zu hauen, dann wird das schon als Kommunismus eingeordnet.
Leider sind hierzulande die Verbraucher nicht gut genug organisiert. Wehren sich nicht. Boykottieren nichts. Und so tragen sie auch Mitschuld an hohen Kraftstoffpreisen. - #6 12.09.2011 17:38 von
Zahlen und Potenzen sind Glückssache.
Ja so ist das gemeint. Welttagesverbrauch ist irgendwo bei 85 Mio. Barrel pro Tag, Steigt jetzt "nur" auf sagen wir mal 86 Mio. statt 86,15. Hey, das sind fast 2 Promille! Kräftig geschraubt! Gigantisch!
Ohne den Bezugspunkt des aktuellen Tagesverbrauchs ist die Meldung für die Tonne.
Was mich gewundert hat, dass die 150.000 Barrel nicht in 23,85 Mio. Liter umgerechnet wurden, so wie sonst in den deutschen Medien ... - #7 12.09.2011 21:09 von
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