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Ölgigant Rosneft: Putin spricht von "gemischten Gefühlen" bei Deal mit BP
REUTERSRosneft steigt mit der Übernahme von TNK-BP zum weltgrößten Ölkonzern auf. Doch der russische Präsident Wladimir Putin ist von dem Deal seines Staatsbetriebs angeblich nicht völlig überzeugt. Das Geschäft sei aber nötig geworden wegen handfester Auseinandersetzungen der Anteilseigner.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-863592.html
- #1 26.10.2012 11:28 von
Rubel gedruckt, Deal gemacht
Putin muss den kritischen Lenker mimen, hat man doch extra die Notenpressen angeschmissen um liquide zu sein für die beiden Geschäfte mit den russischen Oligarchen und BP.
- #2 26.10.2012 11:30 von
.
Demnächst bekommen wir bestimmt wieder erklärt, wie dämonisch und böse der Plan von Putin war. Mir persönlich ist eon Ölkonzern in staatlicher Hand lieber als wenn er rein privatwirtschaftlich rumwurschtelt wie BP.
- #3 26.10.2012 11:37 von
- #4 26.10.2012 11:52 von
Aufkauf
Bei einer Gesellschaft wo beide Anteilseigner 50% besitzen, treten automatisch Spannungen auf, wenn einer der Anteilseigner eine andere Strategie fährt.
Ob solche Großkonzerne von Dauer sind ist allerdings fraglich und ob dies überhaupt gewünscht ist, wenn die Kosten explodieren. Man betrachte hierzu einfach die anderen Großunternehmen die auf Dauer nicht unbedingt wirtschaftlicher werden. - #5 26.10.2012 11:59 von
Bei einem Staatsbetrieb werden die Erlöse russischer Bodenschätze in Russland investiert.
Das alternative unter Jelzin propagierte Modell der Privatisierung führte dahingehend zu einer Kapitalflucht ungeahnten Ausmaßes. 95% der Bevölkerung in Rußland hatten davon rein gar nichts. Die Banken in CH und GB dafür umso mehr.
Anders formuliert - wo vermuten Sie, wo das Geld der Oligarchen angelegt ist? Dort wo es erwirtschaftet wurde? - #6 26.10.2012 12:44 von
- #7 26.10.2012 12:47 von
ja, eh
Schon klar. Ein Deal a la Chodorchowski/Yukos wäre Putin lieber gewesen.
Aber das ging halt mit BP nicht, vielleicht muss man noch Know-How absaugen. Versuche BP einzuschüchtern, gab es genug. Und wenn Putin unaufgefordert von einem "guten Preis" spricht, dann sind es eben Bauchschmerzen überhaupt was zahlen zu müssen. - #8 26.10.2012 13:20 von
zu Bordeaux09!
Vollkommen richtig! Meine vollkommene Zustimmung. Natuerlich ist es fuer die Juenger des Raubtierkapitalismus eine Ungeheuerlichkeit, das Russland die Oel-und-Gas Industrie verstaatlicht! Aber ds alleine ist deren Problem.
Fuer Russland ist das die beste Entscheidung, denn so bleiben die Gewinne aus dem Rohstoffreichtum Russlands im Land und wandern nicht in auslaendische Taschen von Mulitnationalen Konzernen! - #9 26.10.2012 13:33 von
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