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Ökostromförderung : Kartellamtschef treibt Altmaier zur Eile

DPAMit deutlichen Worten hat Kartellamts-Präsident Mundt eine rasche Reform der Ökostromförderung gefordert: "Wir sollten jetzt nicht weiter an den Symptomen rumdoktern, sondern umsteuern." Nötig sei mehr Wettbewerb. Doch Umweltminister Altmaier will sich Zeit lassen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-861131.html
  1. #1

    Ach woher denn,

    ist doch n super Typ, soll er sich Zeit lassen. Solange es Abnehmer für Strom gibt, wird es doch kein Problem sein die preise ein bisschen anzuschrauben. Wer weiß Altmaier kann die Grünen womöglich gar nicht ausstehen.
  2. #2

    Zitat von newsfreak Beitrag anzeigen
    ist doch n super Typ, soll er sich Zeit lassen. Solange es Abnehmer für Strom gibt, wird es doch kein Problem sein die preise ein bisschen anzuschrauben. Wer weiß Altmaier kann die Grünen womöglich gar nicht ausstehen.
    Verstehe ich nicht. Altmaiers Zögern, die ökonomischen Wettbewerbsverzerrungen durch das EEG mit seinen staatlich garantierten Einspeisevergütungen zu korrigieren, ist doch genau im Sinne der Grünen und deren Besserverdienerklientel mit Solardach und Windkraftfondsanteilen.
  3. #3

    Das ist das System der parlamentarischen Plutokratie Deutschland!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit deutlichen Worten hat Kartellamts-Präsident Mundt eine rasche Reform der Ökostromförderung gefordert: "Wir sollten jetzt nicht weiter an den Symptomen rumdoktern, sondern umsteuern." Nötig sei mehr Wettbewerb. Doch Umweltminister Altmaier will sich Zeit lassen.

    Energiewende: Kartellamt fordert grundlegende Reform bei Ökostrom - SPIEGEL ONLINE
    Kein Wunder!

    Nicht die privaten Verbraucher, sondern die Klientel der Umweltlobby profitieren vom fehlenden Wettbewerb und von auf Ewigkeiten festgelegte, dem Marktgeschehen vollständig entzogene, Profite für die Abnehmer ihrer Anlagen.

    Es ist kein Zufall, sondern System der deutschen Scheindemokratie, dass nur genau diejenigen, die eine starke, spendierfähige Lobby mobilisieren können, von den vorgeblichen Volksvertretern vor den Kosten dieses Wahnsinns geschützt werden.
  4. #4

    Tolle Obergrenze...

    Angetreten ist Herr Altmaier kurz nach seiner Ernennung mit einer kräftigen Senkung der Einspeisegeldern - herausgekommen ist ein Umfaller und eben eine Obergrenze für PV-Anlagen bei der DOPPELTEN Menge der heute installierten Basis...

    Im Grunde ist der Dampfer für den Bürger schon abgefahren und alles was jetzt noch zu erwarten ist, ist höchstens eine nicht mehr so schnell steigende Umlage. JEDE kWh die oberhalb des Marktpreises vergütet wird, erhöht die zu zahlende Umlage. Auch ein Quotenmodell ändert daran schlicht NICHTS - außer dass die EEG Umlage nicht steigt, sondern der Preis der kWh die die Versorger wie z.B. die Stadtwerke verlangen müssen.

    Ursache ist und bleibt einfach die Tatsache, dass für die Erneuerbaren aktuell 20 Mrd Euro bezahlen muss, obwohl der Strom nur für 3 Mrd verkäuflich ist. Daran ändert definitiv keines der vorgeschlagenen Modell!

    Also liebe Bürger - es wird weiter gehen mit den Kosten für die "Wende" - selbst wenn "Wiesenhof" blechen muss.... Zur Not - oder eher absolut sicher - werden eben die Ladenpreise erhöht...
  5. #5

    Ziel muss sien: Deckelung Quotenregelung Marktwirtschaft

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit deutlichen Worten hat Kartellamts-Präsident Mundt eine rasche Reform der Ökostromförderung gefordert: "Wir sollten jetzt nicht weiter an den Symptomen rumdoktern, sondern umsteuern." Nötig sei mehr Wettbewerb. ...
    Energiewende: Kartellamt fordert grundlegende Reform bei Ökostrom - SPIEGEL ONLINE
    Endlich sagt mal ein wirtschaftspolitisches Schwergewicht der BRD was Sache ist.

    Symptomkorrektürchen retten das verkorkste planwirtschaftliche EEG nicht - wenn wir es mit der "Energiewende" ernst meinen, müssen wir das EEG in seiner jetzigen Form komplett abschaffen und auf ein Marktwirtschaftliches Steuerungssystem umstellen.

    Das heißt Deckelung der Fördermaßnahmen für einzelne Energiequellen - also drastisch weniger für Solar - sonst reicht es für Wind nicht mehr.

    Und das geht nur über eine sinnvolle Quotenregelung. Da ist Herrn Mundt nachdrücklich zu zustimmen.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit deutlichen Worten hat Kartellamts-Präsident Mundt eine rasche Reform der Ökostromförderung gefordert: "Wir sollten jetzt nicht weiter an den Symptomen rumdoktern, sondern umsteuern." Nötig sei mehr Wettbewerb. Doch Umweltminister Altmaier will sich Zeit lassen.

    Energiewende: Kartellamt fordert grundlegende Reform bei Ökostrom - SPIEGEL ONLINE
    Wenn der deutsche Staat erst mal an den Energiepreisen herumschraubt, weiß doch jeder einigermaßen vernunftbegabte Bürger, der schon einmal getankt hat, was dabei stets für ihn herauskommt. Ob es dann "Öko..."Solidaritäts..." "Gesundheits..." "Umwelt..." "Sicherungs..." oder "Europa..." heißt, es meint immer "abkassieren". Mit dem "Auszahlen" hingegen tut sich der deutsche Staat traditionsgemäß bezüglich seiner eigenen Bürger enorm schwer. Wer also an den guten Umweltschützerstaat glaubt und beim ESM noch gar nicht verstanden hat, was da mit seinen Rentenansprüchen geschah und geschehen soll, der sollte auch 2013 weiter wie gewohnt wählen.
  7. #7

    Zitat von u.loose Beitrag anzeigen
    Angetreten ist Herr Altmaier kurz nach seiner Ernennung mit einer kräftigen Senkung der Einspeisegeldern - herausgekommen ist ein Umfaller und eben eine Obergrenze für PV-Anlagen bei der DOPPELTEN Menge der heute installierten Basis...

    Im Grunde ist der Dampfer für den Bürger schon abgefahren und alles was jetzt noch zu erwarten ist, ist höchstens eine nicht mehr so schnell steigende Umlage. JEDE kWh die oberhalb des Marktpreises vergütet wird, erhöht die zu zahlende Umlage. Auch ein Quotenmodell ändert daran schlicht NICHTS - außer dass die EEG Umlage nicht steigt, sondern der Preis der kWh die die Versorger wie z.B. die Stadtwerke verlangen müssen.

    Ursache ist und bleibt einfach die Tatsache, dass für die Erneuerbaren aktuell 20 Mrd Euro bezahlen muss, obwohl der Strom nur für 3 Mrd verkäuflich ist. Daran ändert definitiv keines der vorgeschlagenen Modell!

    Also liebe Bürger - es wird weiter gehen mit den Kosten für die "Wende" - selbst wenn "Wiesenhof" blechen muss.... Zur Not - oder eher absolut sicher - werden eben die Ladenpreise erhöht...
    die politiker haben sich alle derartig verrannt,dass nun schon das kartellamt aus der patsche helfen muss.-

    da kommt man vielleicht wieder da raus- das kartellamt verlangt es,da geht es nicht anders

    wo aber gefahr ist,wächst das rettende auch-

    in der tat- jeder tag länger mit diesem irrwitz kostet zig millionen
  8. #8

    Vettern und Amigos

    Vielleicht hat der Alte selbst einen Bauernhof billig gekauft und als umlagebefreite Firma mit dem Solar-Schrott zugepflastert. Es gibt ja eine Abnahmegarantie, da können wir sparen wie wir wollen. Wir müssen es bezahlen. Geschickt eingefädelt. Da ziehen alle Parteien mal wieder am selben Strang, und die "einfachen" Bürger haben ihn um den Hals. Warnung: Lasst euch unter diesen Umständen bloß nicht zum E-Auto-Kauf überreden. Der Strompreis steigt schneller als der Ölpreis.
  9. #9

    Ideologische Verblendung löst kein einziges Problem

    Wir sollten nicht kritiklos die Berater aus der Atom- und Ölenergiewirtschaft austauschen gegen ideologisch und dogmatisch verbohrte Vorbeter einer derzeit noch ineffizienten Ökoenergiewirtschaft, denn die verfolgen auch keine anderen Ziele:
    Hohe Gewinne machen, Subventionen abgreifen oder politische Macht gewinnen.
    Das hat man vor wenigen Wochen ja miterlebt als die Subventionen für die Photovoltaikauswucherungen gekürzt werden sollten. Und schon waren die "grünen" Furien und Wächter über milliardenschwere Ökopfründe zur Stelle und bezichtigten die wenigen Besonnenen
    der Konterrevolution gegen die "Energiewende".
    Immer wenn religiöse oder ideologische Eiferer am Werk sind geht´s garantiert schief.
    Darum:
    Mehr wirklich unabhängige Wissenschaftler und Ingenieure in die Diskussionen und zur Findung von Lösungen, weniger Talkshowfuzzies, Pseudopromis oder Politclowns, die nur ihren politischen Einfluß mehren wollen.








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