Forum


 

Ökostrom-Umlage: Netzagentur kritisiert Entlastungen für Industrie

dapdEinige Hundert Firmen verbrauchen rund 18 Prozent des deutschen Stroms, zahlen aber nur 0,3 Prozent der Umlage für erneuerbare Energien. Das geht aus einem Bericht der Bundesnetzagentur vor. Das Papier liegt der Regierung seit Monaten vor - wurde aber erst nach der NRW-Wahl veröffentlicht.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,833299,00.html
  1. #1

    ich lese gerade

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Einige Hundert Firmen verbrauchen rund 18 Prozent des deutschen Stroms, zahlen aber nur 0,3 Prozent der Umlage für erneuerbare Energien. Das geht aus einem Bericht der Bundesnetzagentur vor. Das Papier liegt der Regierung seit Monaten vor - wurde aber erst nach der NRW-Wahl veröffentlicht.

    Netzagentur kritisiert Vergünstigungen für stromintensive Unternehmen - SPIEGEL ONLINE
    ein Bericht von Bild.de da steht der Strompreis wird kann bis zu 70% steigen.
  2. #2

    "Na gut. Ihr wollt es ja nicht anders:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Einige Hundert Firmen verbrauchen rund 18 Prozent des deutschen Stroms, zahlen aber nur 0,3 Prozent der Umlage für erneuerbare Energien. Das geht aus einem Bericht der Bundesnetzagentur vor. Das Papier liegt der Regierung seit Monaten vor - wurde aber erst nach der NRW-Wahl veröffentlicht.

    Netzagentur kritisiert Vergünstigungen für stromintensive Unternehmen - SPIEGEL ONLINE
    Wenn wir Großverbraucher den Strom so teuer wir ihr privaten Wichte bezahlen müssen, verlagern wir sämtliche Arbeitsplätze nach China.
    Wollt Ihr das wirklich ?" "Ja das wollen wir !!!"
    "Na ja, dann überlegen wir uns das mit den Arbeitsplätzen nochmal......"

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>Ironie aus<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
  3. #3

    Wer ist der Verursacher -

    Einige Hundert Firmen zahlen nur 0,3 Prozent der Umlage für erneuerbare Energien.

    Verursacher der Energiewende sind doch wahrlich nicht die stromintensiven Industriebereiche, sondern eindeutig die Bevölkerung. Also Herr Schultz müssen diese auch die Kosten tragen. Was bitte ist daran nicht logisch?
  4. #4

    Wer bestellt bezahlt

    Zitat von wissen007 Beitrag anzeigen
    Einige Hundert Firmen zahlen nur 0,3 Prozent der Umlage für erneuerbare Energien.

    Verursacher der Energiewende sind doch wahrlich nicht die stromintensiven Industriebereiche, sondern eindeutig die Bevölkerung. Also Herr Schultz müssen diese auch die Kosten tragen. Was bitte ist daran nicht logisch?
    Genau so ist das. Die "Energiewende" wurde doch nur beschlossen, weil die Mehrheit der Deutschen Angst vor der Atomenergie hat und die Bundesregierung Angst hat, deshalb abgewählt zu werden.

    Die Großverbraucher hingegen würden, wenn sie das entscheiden dürften, statt auf EE weiter auf billigen Atom- und Kohlestrom setzen. Produkte wie Zement, Kupfer oder Aluminium könnte man in D nicht mehr herstellen, wenn die politisch induzierten Preise für Atomausstieg und Klimaschutz gezahlt werden müssten. Da hätte man am Weltmarkt in Konkurrenz zu USA, China, Indien aber auch Frankreich keine Chance.

    Ich plädiere für eine europaweite Öffnung der Strommärkte (auch für Verbraucher!) und die Abschaffung der Zwangsumlagen. Wenn die Politik die EE fördern will, dann soll sie die Subventionen bitteschön aus dem Bundeshaushalt bezahlen.
  5. #5

    zu Hohe Steuern und Umlagen

    Bei uns kommen aktuell zum Arbeitspreis:

    für den HT 82,6%, für den NT 85,9% an Stromsteuer, Umlagen (EEG und §19), Konzessionsabgabe und Umsatzsteuer dazu.
    Langsam wird die 100% Marke erreicht, nicht weil der Arbeitspreis steigt sonder die ganzen "Steuern".
    Können ja mal selbst ausrechnen wie viel es bei Ihrer Stromrechnung ausmacht.
  6. #6

    Zitat von wissen007 Beitrag anzeigen
    Einige Hundert Firmen zahlen nur 0,3 Prozent der Umlage für erneuerbare Energien.

    Verursacher der Energiewende sind doch wahrlich nicht die stromintensiven Industriebereiche, sondern eindeutig die Bevölkerung. Also Herr Schultz müssen diese auch die Kosten tragen. Was bitte ist daran nicht logisch?
    Wer lesen kann ist klar im Vorteil!
    0,3% verbrauchen 18%
    97,7% verbrauchen 82%
    Klingelts?
    Gruß
  7. #7

    Zitat von dulz Beitrag anzeigen
    Wer lesen kann ist klar im Vorteil!
    0,3% verbrauchen 18%
    97,7% verbrauchen 82%
    Klingelts?
    Gruß

    Die 97,7% wollten den Ökostrom. Also sollen die auch für die Kosten aufkommen.
    Klingelts?
  8. #8

    Verschwörung?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Papier liegt der Regierung seit Monaten vor - wurde aber erst nach der NRW-Wahl veröffentlicht.
    Netzagentur kritisiert Vergünstigungen für stromintensive Unternehmen - SPIEGEL ONLINE
    Ich frage mich aber auch, warum es Spiegel-Online keine Zeile wert war, dass das aktuelle Maßnahmenpaket zum EEG am letzten Freitag nicht wie erwartet vom Bundesrat durchgewunken wurde. Doch nicht etwa weil Spiegel-Online zu den polemischsten Hetzern gegen das EEG und v.a. die Solarbranche zählt? Oder vielleicht gar, weil EON und Co. mit ihren im jahrzehntelangen Wettbewerb tapfer erwirtschafteten Mini-Renditen gute Anzeigenkunden auuf Spiegel-Online sind?
  9. #9

    Der Endverbraucher zahlt doch sowieso

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Einige Hundert Firmen verbrauchen rund 18 Prozent des deutschen Stroms, zahlen aber nur 0,3 Prozent der Umlage für erneuerbare Energien. Das geht aus einem Bericht der Bundesnetzagentur vor. Das Papier liegt der Regierung seit Monaten vor - wurde aber erst nach der NRW-Wahl veröffentlicht.

    Netzagentur kritisiert Vergünstigungen für stromintensive Unternehmen - SPIEGEL ONLINE
    Wenn der Bäcker mehr für den Strom seines Backofens bezahlen muss, dann werden die Brötchen teurer.
    Wenn die Stadt mehr für den Strom der Straßenbeleuchtung zahlen muss, dann wird die Grundsteuer erhöht (die wiederum auf die Miete umgelegt wird).
    Wenn die Industrie mehr für den Strom bezahlen muss, dann werden die Industrieprodukte teurer.

    Alles das zahlt der Verbraucher - und damit auch indirekt die Strompreiserhöhungen der Industrie.

    Und wenn die Industrieprodukte, die exportiert werden, wegen einer höheren Stromrechnung zu teuer werden und nicht mehr wettbewedrbsfähig sind, dann zahlt der Bürger das mit seinem Arbeitsplatz (siehe Aluminiumimndustrie).

    Dass überhaupt irgendjemand auf die idiotische Idee kommen kann, er müsste "nur" die paar Euro mehr für seinen Haushaltsstrom bezahlen, zeigt doch nur, dass die Leute tatsächlich so blöd sind und auf jede politische Lüge (in diesem Fall die des Herrn Tritin) hereinfallen. Da der "mündige Bürger" - und ebenso die Jouranlisten - aber genau darauf hereinfallen, bleibt doch nur noch, die Kosten konsequent auf den Bürger umzulegen - bei ihrem eigenen Geoldbeutel reagiert dieser nämlich sehr empfindlich. Da das so ist, setzen die Befürworter der Energiewende alles daran, dem Bürger die tatsächlichen Kosten dadurch zu verheimlichen, dass sie sie möglichst weit verstecken und verteilen - und benennen diese Desinformation dann mit positiv besetzten Begriffen wie "Solidarität" (siehe Frankfurter Rundschau).

    Tatsächlich koste uns heute schon die regenerativen Energie ca. 160,-€ pro Bürger und Jahr. Und wenn ich die Zahlen des Herrn Kohler (Dena) aus seiner Stellungnahme in der EW (Fachzeitung Energiewirtschaft) glaube, kommen bis 2020 noch einmal 370.-€ pro Bürger und Jahr hinzu.








TOP



TOP