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Ökostrom: Solarsubventionen übersteigen 100-Milliarden-Euro-Schwelle

Wirtschaftsexperten rechnen nach SPIEGEL-Informationen*mit einem steigenden Ökostromaufschlag. Das sorgt in der CDU für Zoff. Unions-Fraktionsvize Michael Fuchs macht Umweltminister Norbert Röttgen für Strompreissteigerungen wegen ausufernder Solarförderung verantwortlich.

Ökostrom: Solarsubventionen übersteigen 100-Milliarden-Euro-Schwelle - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
  1. #1

    PR der Stromlobby

    Super PR der Stromlobby. Beim Solarstrom wird öffentlich jeder Cent zusammengezählt, der für die Einführung der regenerativen Energieerzeugung gezahlt wird. Beim Atomstrom werden die Zahlen bis heute verheimlicht. Selbst die Polizeieinsätze bei den Castortransporten werden von der Allgemeinheit bezahlt, die Absicherung der Risikos der AKW, kein Versicherungskonzern der Welt bietet hier eine Absicherung an, bleibt bei der Allgemeinheit.
    Nur weil beim Solarstrom die großen Konzerne (noch) nicht mit abkassieren wird hier massiv Stimmung gemacht.
  2. #2

    Solarförderung...

    ist keine Subvention. Wann wird das endlich auch von Sachjournalisten kapiert? Solarstrom-Einspeisung ist eine marktmäßige Gegenleistung. Wenn einer das "marktmäßig" als überteuert hinterfragen will, rate ich zu einem Studium der realen Kosten z.B. der Atom- oder auch Kohlestromerzeugung.
    Solarförderung wird von allen Nutzern bezahlt (EEG) - nicht vom Staat. Solange sie aber mit den unseligen Subventionen für andere Industrien ("Abwrackprämie, Agrarindustrie) in einen Topf geworfen wird, wird sie den Makel des künstlich erzeugten Bedarfs nicht los - und erzeugt auch weiterhin die dümmlichen Kommentare, die man auch hier in SPON bewundern darf.

    BTW: hier in Großbritannien wächst die Bewunderung für das EEG und der Neid auf das enorme Wirtschafts- und Beschäftigtenwachstum, dass der deutsche Weg mit sich gebracht hat.
  3. #3

    ich verstehe nicht

    wieso ich dieses Berliner Kaspertheater finanzieren muß! Hurra Energiewende...och nö, doch zu teuer - dem armen Verbraucher sind noch ein paar Euro in die Zukunft schließlich nicht zuzumuten, wenn durch eine private Zusatzrentenversicherung, eine bald kommende private Zusatzpflegeversicherung und bestimmt bald auch eine private Zusatzarbeitslosversicherung jedesmal um die 4% aus der Lohntüte gestohlen werden (und die werden tatsächlich gestohlen, denn im Gegenzug kürzt man die staatlichen Leistungen)! Und dann muß er ja schließlich auch noch die Gier der Banken und die Pleite der dadurch herbeigeführten Staaten finanzieren. Alles prächtige Investitionen in die Zukunft, die sich ganz sicher rechnen werden. Solarstrom nicht! Ganz bestimmt nicht! Dabei ist die Solarförderung doch ganz auf neoliberaler Linie: es werden die belohnt, die investieren können. Und das Geld dafür nimmt man von denen, die sich nicht wehren können.
  4. #4

    Zitat von stubborn Beitrag anzeigen
    ist keine Subvention. Wann wird das endlich auch von Sachjournalisten kapiert? Solarstrom-Einspeisung ist eine marktmäßige Gegenleistung. Wenn einer das "marktmäßig" als überteuert hinterfragen will, rate ich zu einem Studium der realen Kosten z.B. der Atom- oder auch Kohlestromerzeugung.
    Solarförderung wird von allen Nutzern bezahlt (EEG) - nicht vom Staat. Solange sie aber mit den unseligen Subventionen für andere Industrien ("Abwrackprämie, Agrarindustrie) in einen Topf geworfen wird, wird sie den Makel des künstlich erzeugten Bedarfs nicht los - und erzeugt auch weiterhin die dümmlichen Kommentare, die man auch hier in SPON bewundern darf.

    ¨
    Die Zwangseinspeisung und die Zwangsumlage durch das EEG machen Ihre Aussage zur Makulatur.
    Zitat von stubborn Beitrag anzeigen
    BTW: hier in Großbritannien wächst die Bewunderung für das EEG und der Neid auf das enorme Wirtschafts- und Beschäftigtenwachstum, dass der deutsche Weg mit sich gebracht hat.
    Andere Länder haben einen Deckel, nur Deutschland glaubt sich einen ungebremsten PV-Zubau leisten zu können. Ein Irrtum.....
  5. #5

    Soziale Gerechtigkeit ;)=

    Das mit den reichen Hausbesitzern, welche von Harz IV Beziehern gesponsort werden, ist zwar richtig verstanden, aber eigentlich nur Krümelkram. Schaut' euch mal die Scheunen und Gehöfte von Landwirten an, besonders im Süden Deutschlands. Da versteht man den Begriff Subventionen noch besser.
    Ach so, nicht vergessen sollte man die Kapitalinvestoren, die über Anteile an den richtig großen PV-Anlagen massiv EEG-Subventionen einstreichen. Eine bessere Anlage gibt's derzeit nicht, da hier der deutsche Stromkunde für die Rendite gerade steht. Das sind ganz andere Größenordnungen als die Häusle-PVs.
    Das gleiche Spiel läuft nebenbei gesagt auch beim Wind ab. Hier geht der Löwenanteil von EEG-Zahlungen ebenfalls an Rentenfonds und andere Großinvestoren. Falls noch jemand an soziale Gerechtigkeit in Zusammenhang mit Erneuerbaren Energien glaubt, der kann auch gleich an den Weihnachtsmann glauben. Macht das Leben schöner, hat aber leider nichts mit der Realität zu tun.
  6. #6

    Aha,

    Zitat von stubborn Beitrag anzeigen
    .
    Solarförderung wird von allen Nutzern bezahlt (EEG) - nicht vom Staat. BTW: hier in Großbritannien wächst die Bewunderung für das EEG und der Neid auf das enorme Wirtschafts- und Beschäftigtenwachstum, dass der deutsche Weg mit sich gebracht hat.
    und aus was setzt sich dieser Staat zusammen? Aus Bienen? Oder doch aus "Nutzern"?

    Beschäftigtenwachsum? Meinen Sie die deutschen Photovoltaikhersteller die gerade kurz vor der Insolvenz stehen?
  7. #7

    Chaos im Elfenbeinturm?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wirtschaftsexperten rechnen nach SPIEGEL-Informationen*mit einem steigenden Ökostromaufschlag. Das sorgt in der CDU für Zoff. Unions-Fraktionsvize Michael Fuchs macht Umweltminister Norbert Röttgen für Strompreissteigerungen wegen ausufernder Solarförderung verantwortlich.

    Ökostrom: Solarsubventionen übersteigen 100-Milliarden-Euro-Schwelle - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Schön, dass sich die Gelehrten da alle so einig sind. Hier: Erneuerbare Energie: Kein Strompreisanstieg für energieintensive Unternehmen in Baden-Württemberg*-*http://www.energie-experten.org/*-*Energie Experten*-*Finden Sie Experten in Ihrer Nähe*-*Bauen, Energieberatung, Heizung, Strom steht genau das Gegenteil.
  8. #8

    Zitat von einbelgier Beitrag anzeigen
    Andere Länder haben einen Deckel, nur Deutschland glaubt sich einen ungebremsten PV-Zubau leisten zu können. Ein Irrtum.....
    Auch in Deutschland verfügt das EEG seit jeher über einen wirkungsvollen Deckel. Aber offenkundig wollen die Politiker diesen implementierten Deckel nicht nutzen.

    Die Stellschraube im EEG für den Zubau ist die Degression der Einspeisevergütung. Beim PV-Strom verlief der Preisverfall der Anlagen schon von Anfang an weitaus schneller als die geplante Degression der Einspeisevergütung, weshalb bereits mehrfach außerplanmäßige Kürzungen der Einspeisevergütung vorgenommen werden mussten.

    Die Politik könnte jederzeit gerne wieder eine Sonderkürzung vornehmen, beispielsweise auf 15 Cent/kWh. Die Politik will das aber nicht, und wenn sie schon das nicht will, dann will sie erst recht nicht einen absoluten Deckel für den Zubau einbauen. Wählen Sie doch einfach jemand anderen als CSU/Seehofer, der einer der eifrigsten Gegner jeder Sonderkürzung der EEG-Vergütung ist.

    Die Sonderkürzung ist übrigens auch eine weitaus gerechtere Stellschraube als die Festsetzung eines absoluten Deckels. Beim Deckel kommen nur wenige in den Genuss einer sehr hohen Rendite, bei der EEK-Vergütungskürzung kommen sehr viele in den Genuss einer kleinen Rendite.
  9. #9

    Laut ..

    ... Greenpeace wurde Strom aus AKW´s in 60 Jahren mit 300 Milliarden EUR subventioniert.

    AKW´s haben in 60 Jahren 25% des Strombedarfs in Deutschland gedeckt! PVK hat in 6? Jahren 100 Milliarden Subventionen erhalten und lieferte gerade mal 3% Strom in 2011!

    Was für ein Schwachsinn dahintersteckt sollte eigentlich jede Fleischfachverkäuferin erkennen. Klar, die Empfänger der Subentionen sehen darin natürlich die (ihre) Zukunft.








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