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Ökonom über Geld und Glück: "Reiche Menschen machen sich mehr Sorgen"

Wie glücklich macht Geld? Forscher Jürgen Schupp hat auf die Frage eine Antwort gefunden - nur ist sie nicht so simpel wie oft gedacht. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview spricht er über Gefühle, Gerechtigkeit und den Grund, warum Männer einfach schneller unzufrieden sind als Frauen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...668614,00.html
  1. #60

    "Teure" Bio-Lebensmittel

    Zitat von risikofaktor Beitrag anzeigen
    ...
    Heutzutage ist es aber am billigsten, sich von Fast Food und von Discountern zu ernähren. Zucker, künstliche Aromen, Pflanzenschutzmittel etc. Deswegen leben heutzutage arme Menschen viel ungesünder, und das macht unglücklich.
    Bio-Lebensmittel sind einfach zu teuer für einen Grossteil der Bevölkerung.
    Das mit den teuren Bio-Lebensmitteln, die sich die armen Menschen nicht leisten können, ist ein weit verbreitetes Vorurteil, das sich in der Wirklichkeit oft stark relativiert. So geben häufig die "reichen" Bio-Haushalte für Nahrungs- und Genussmittel weniger Geld aus als die armen Unterschichtler, die häufig Fast-Food essen.

    Hintergrund:
    100 g eines bestimmten Bio-Lebensmittels sind zunächst deutlich teurer als die gleiche Menge konventioneller Lebensmittel. Dies scheint spricht zunächst für das Vorurteil.
    In der Realität wird dies aber häufig von den Bio-Haushalten durch eine andere Verbrauchsstruktur wieder ausgeglichen:
    - Bio-Haushalte essen weniger Fleisch und mehr Obst und Gemüse. Da biologisches Obst und Gemüse (pro Gewichtseinheit und Kalorie) aber immer noch billiger ist als konventionelles Fleisch ergibt sich hier ein finanzieller Vorteil für die Bio-Haushalte
    - Zu Nahrungs- und Genussmitteln zählen auch (teure) Zigaretten und hochprozentiger Alkohol. Da die gesundheitsbewussteren Bio-Haushalte davon deutlich weniger als der Normalbürger konsumieren, machen sie hier finanziell ebenfalls Boden gut.

    Unterm Strich geben die Bio-Haushalte für den Posten "Nahrungs- und Genussmittel" also ähnlich viel Geld aus wie die Verbraucher konventioneller Lebensmittel!
    Bei der Unterschicht scheitert es also nicht am Geld, sondern ihnen ist das Rauchen und der Besuch im Fast-Food-Restaurant eben wichtiger als das "Obst, Gemüse und Körner fressen".
  2. #61

    stimmt nicht

    Zitat von Lapochka Beitrag anzeigen
    Das mit den teuren Bio-Lebensmitteln, die sich die armen Menschen nicht leisten können, ist ein weit verbreitetes Vorurteil, das sich in der Wirklichkeit oft stark relativiert. So geben häufig die "reichen" Bio-Haushalte für Nahrungs- und Genussmittel weniger Geld aus als die armen Unterschichtler, die häufig Fast-Food essen.

    Hintergrund:
    100 g eines bestimmten Bio-Lebensmittels sind zunächst deutlich teurer als die gleiche Menge konventioneller Lebensmittel. Dies scheint spricht zunächst für das Vorurteil.
    In der Realität wird dies aber häufig von den Bio-Haushalten durch eine andere Verbrauchsstruktur wieder ausgeglichen:
    - Bio-Haushalte essen weniger Fleisch und mehr Obst und Gemüse. Da biologisches Obst und Gemüse (pro Gewichtseinheit und Kalorie) aber immer noch billiger ist als konventionelles Fleisch ergibt sich hier ein finanzieller Vorteil für die Bio-Haushalte
    - Zu Nahrungs- und Genussmitteln zählen auch (teure) Zigaretten und hochprozentiger Alkohol. Da die gesundheitsbewussteren Bio-Haushalte davon deutlich weniger als der Normalbürger konsumieren, machen sie hier finanziell ebenfalls Boden gut.

    Unterm Strich geben die Bio-Haushalte für den Posten "Nahrungs- und Genussmittel" also ähnlich viel Geld aus wie die Verbraucher konventioneller Lebensmittel!
    Bei der Unterschicht scheitert es also nicht am Geld, sondern ihnen ist das Rauchen und der Besuch im Fast-Food-Restaurant eben wichtiger als das "Obst, Gemüse und Körner fressen".
    Das ist nicht korrekt. Ein Netz Zucchini kostete bei Aldi bspw. so um die 1-1,20 Euro, Bio-Zucchini hätte gut das dreifache für die selbe Menge gekostet. Das setzt sich bei Kartoffeln, Kiwi, Bananen etc. so fort und summiert sich schon stattlich - ergo: für arme nicht bezahlbar.








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