Zitat von
h.c.lange
In einem hat der Autor dieses Artikels recht: Umweltpolitik ist nitht im so klar, wie es auf den ersten Blick scheint. Betrachtet man die viel gescholtene Energiesparlampe, scheint sie offensichtlich hochgradig gefährlich, wenn sie zerbricht. Grund ist das in ihr enthaltene Quecksilber, das dabei freigesetzt wird. Erster Impuls war kaufen wegen der Energieeinsparung, zweiter Impuls wäre wieder abschaffen wegen Quecksilber und wieder die gute alte Glühbirne reinschrauben. Wer noch genauer hinschaut, merkt aber nun aber, dass durch den höheren Stromverbrauch auch wieder Quecksilber freigesetzt wird - durch die Kohlekraftwerke, die zur Stromerzeugung neben CO2 auch diesen Stoff ausstoßen. Also doch wieder Vorteil für die Leuchtstoffröhren, zu denen auch die Energiesparlampen zählen.
Leider vermist der Artikel jegliche genaue Analyse in diesem Sinne. Guter Journalismus sieht in meinen Augen anders aus, auch wenn man für so eine flotte Schreibe offensichtlich viel Applaus bekommt.
Der wichtigste Grund für Umweltverschmutzung ist und bleibt offensichtlich eine weit verbreitete Denkfaulheit.