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Öffentlicher Straßenverkehr: Audi darf in Nevada autonome Fahrzeuge testen
AudiAls erster Autohersteller der Welt hat Audi vom US-Bundesstaat Nevada die Lizenz für den Betrieb von computergesteuerten Fahrzeugen erhalten. Allerdings muss bei den Tests ein Fahrer mit Führerschein und eingreifen können. Bis Wagen mit Autopilot auf die Straßen kommen, dürfte es aber noch dauern.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/a...-a-876497.html
- #20 09.01.2013 16:07 von
Gewöhnungssache
Ich fahre seit fast drei Jahren solch ein Fahrzeug mit automatischer Abstandskontrolle und möchte es nicht mehr missen. Es hat auf den ca. 170 Tkm viele Nerven gespart. Und wenn es zu heftig einbremst, dann war vielleicht etwas nicht richtig eingestellt, auch beispielsweise der zeitliche Abstand zwischen dem Vorgänger und dem eigenen Fahrzeig zu kurz gewählt.
Manche Fahrzeugführer habe auch die unangenehme Fahreigenart, bereits auf der durchgehenden Spur bis auf 80 herunterzubremsen, bevor es in die Verzögerungsspur geht, vielleicht auch noch ohne zu blinken. So etwas lässt sich schwer durch ein solches System erahnen. Andererseits fahren auch Rechtsblinker geradeaus weiter. Somit entscheidet sich das System für die sichere Variante. Warum nicht?
Das Problem plötzlich einscherender Fahrzeuge löst das System allerdings schon sehr gut. Die Reaktion fällt je nach Differenzgeschwindigkeit unterschiedlich heftig aus und hilft enorm in wirklichen Gefahrensituationen.
In dem Sinne diese Systeme in meinen Augen ein Sicherheitsgewinn im Straßenverkehr. - #21 09.01.2013 21:27 von
und warum machen die das wohl?
hat ganz sicher nichts mit der unangenehmen eigenart der hinterleute zu tun, bis auf einen halben meter aufzufahren. wenn schon "abrasierte ecke", dann mit 80 anstelle 140 oder mehr.
leider muss man den nachfolgenden heute allzuoft einbremsen, um selbst sicher um die kurve zu kommen.
ohne polemisieren zu wollen: beim autofahren sollte der fahrer vielleicht ab und an selbst denken. das zumindest so lange, bis sämtlicher strassenverkehr vollautomatisiert ist (werde ich hoffentlich nicht mehr erleben).So etwas lässt sich schwer durch ein solches System erahnen.
verschärfte abstandskontrollen mit den entsprechenden bußgeldern wären ein sicherheitsgewinn, alles andere augenwischerei.In dem Sinne diese Systeme in meinen Augen ein Sicherheitsgewinn im Straßenverkehr. - #22 09.01.2013 22:43 von
Nicht vergleichbar
Das "Fahren" einer Chemieanlage oder eines Atomreaktors, auch Autopilotsysteme bei Flugzeugen sind wesentlich einfacher zu realisieren als autonome Fahrzeuge. Daher sind (oder können/könnten) sie schon seit längerem im Einsatz (sein).
Der wesentliche Unterschied: Die genannten Systeme müssen eine Unzahl von Messdaten verarbeiten, sie müssen aber nicht "sehen" können.
Die Kunst des menschlichen Autofahrers ist es, in "messtechnisch gleichen" Situation mal nach Variante A, das nächste Mal nach Variante B, das übernächste Mal nach Variante C usw. reagieren zu können und IN ALLEN 3 Fällen das in der Situation bestmögliche zu tun. Ein gemäß "sehen ist verstehen" nicht sehendes, nicht intelligentes System wird dies nie leisten können. - #23 07.03.2013 16:05 von
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