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Öffentlicher Nahverkehr: Verloren in der Tarif-Todeszone
DPAÖffentlicher Nahverkehr könnte ja so schön sein - wäre da nicht die Sache mit dem Fahrkartenkauf. Gelten Tickets der Stufe 3 auch im Großbereich B? Oder nur in den Zonen eins bis sieben ohne Hund? Eine Reise ins unendliche Dickicht der deutschen ÖPNV-Tarife.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...816980,00.html
- #1 24.03.2012 13:07 von
Wahlwerbung? Egal.
Ein herrlicher Artikel, der genau eines der Kernprobleme beschreibt, dem sich die Piratenpartei gerne annehmen würde: Fahrkartenloser ÖPNV. Oder besser gesagt: Kostenloser ÖPNV. Einsteigen und gut ist. Das wäre wirklich mal innovativ - und würde allen Beteiligten so viel Aufwand sparen. Klar, die Kosten müssten über örtliche Steuern und Unternehmensabgaben gedeckt werden, aber sie wären auch deutlich niedriger als heute - keine Automaten, keine Kontrolleure, viel weniger Verwaltungsaufwand. Und der ÖPNV würde seinen Namen wieder verdienen.
- #2 24.03.2012 13:11 von
ich verstehs auch nicht.
Eine Fahrt,ein Ticket, ein Preis. Es könnte so einfach sien.Dann kommt aber wieder jemand und beschwert sich, daß dies ungerecht wäre, da er ja die "Weitfahrer" subventioniere. Geht halt nur in DTL.
Hier bei uns gibts 2 Zonen. Zone 2 beginnt jenseits der Stadtgrenze.
Ziemlich einleuchtend. Dafür ists halt teuer.
Toll finde ich es in Berlin. Für 2,30€ 120 min S Bahn. Klasse - #3 24.03.2012 13:13 von
von A nach B, 2 Strecken, gleiche Zeit, 2 Preise
Das führt dann z.B. in Stuttgart zu solch schwachsinnigen Tarifen, dass es für eine Strecke von A nach B 2 Fahrtmöglichkeiten gibt, die von der Zeit her identisch sind. Für die eine Strecke benötige ich 5 Zonen, für die andere 7. Im Hochpreisland Baden Würrtemberg sind das schnell 600 Eureo für eine Jahreskarte.
- #4 24.03.2012 13:14 von
Frei nach Edmund ...
Und nicht vergessen, wenn sie in München am Hauptbahnhof frei nach Edmund Stoiber einsteigen, ist das praktisch so, als wären sie am Flughafen und säßen im Flieger nach irgendwo ... und das ganze zu Preisen des ÖNVPs ... ;)
- #5 24.03.2012 13:22 von
- #6 24.03.2012 13:23 von
Forderung: Ein System für alle
Ein revolutionärer Gedanke: Einheitliche Automaten und ein einheitliches System im ganzen Bundesgebiet. Vielleicht wie in Berlin, mit drei Zonen, A für die Innenstadt, B für die anderen Stadtgebiete und C für das Umland (also Teile von Brandenburg). Das wäre wahrscheinlich volkswirtschaftlich ein großer Gewinn.
- #7 24.03.2012 13:23 von
Nix Titel
Das Problem ist, dass Deutschland in ÖNV ein Entwicklungsland ist. Überall werden aufladbare RFID cards eingeführt. Da scannt man die Karte beim Betreten der U-bahn und beim verlassen und der richtige Preis wird abgezogen. Siehe Oyster-Card in London oder SL Access in Stockholm.
Da fährt auch keiner schwarz und die Züge sind in einem vernünftigen Zustand. - #8 24.03.2012 13:24 von
Einfache Lösung
Bahncard 100 - und Stadtfahrten in 130 Städten sind mit drin. Seitdem muss ich nur noch schauen, bis wo die Tarfizone der BC reicht, was meist recht einfach ist.
- #9 24.03.2012 13:25 von
Ich kenne mich zwar jetzt nicht mit Paris, Moskau oder New York aber dafür sehr gut mit London aus und dort gibt es aber auch Zonen mit unterschiedlichen Preisen und bei Tageskarten wird unterschieden zwischen Peak und Off-Peak. Also noch ein ganzes Stück komplizierter als bei uns in D.
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