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Öffentlicher Dienst: Ver.di ringt Arbeitgebern satte Lohnerhöhung ab
dapdSie haben bis zur Erschöpfung verhandelt, doch nun steht die Einigung von Arbeitgebern und Ver.di: Die zwei Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst bekommen eine Lohnerhöhung von 6,3 Prozent. "Wir sind bis an die Schmerzgrenze gegangen", sagte Bundesinnenminister Friedrich.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...824924,00.html
- #20 31.03.2012 08:26 von
Rücklagen gibt es übrigens auch bei der gesetzlichen Rentenversicherung nicht. So gut wie NICHTS ist ausfinanziert - auch im privaten Leben übrigens nicht. Oder haben Sie bei Abschluss eines Mietvertrags für eine Wohnung, in der Sie möglicherweise, sagen wir mal, 10 Jahre wohnen wollen, die Miete für diese zehn Jahre auf dem Konto? Nein, Sie haben einen Job und rechnen damit, nächsten Monat wieder Geld zu bekommen, von dem Sie dann die Miete bezahlen. Im Grunde ist unsere ganze Existenz nicht ausfinanziert, weshalb mich die Tatsache, dass keine Rücklagen da sind, relativ wenig aufregt.
Im Übrigen wäre es auch angesichts dessen, dass der Staat ohnehin Schulden machen muss, wirtschaftlich blödsinnig, weil die Kreditzinsen höher zu liegen pflegen als die Guthabenzinsen. Oder nehmen Sie bei Ihrer Bank einen Kredit auf, um die Summe aufs Tagesgeldkonto zu legen? - #21 31.03.2012 08:27 von
- #22 31.03.2012 08:27 von
- #23 31.03.2012 08:28 von
Ja wollen Sie denn unserem so hochgelobten Herrn Gauck als Beschäftigten im öffentlichen Dienst etwa auch nur eine Verbesserung seines Gehaltes um 200 € zubilligen und ihn etwa mit einem ganz gewöhnlichen Arbeiter im offentlichen Dienst vergleichen. Das grenzt ja fast an Majestätsbeleidigung, gell.
- #24 31.03.2012 08:29 von
Schlagzeilenjournalismus
Die Lohnabschlüsse werden jeweils von der Seite wo von man sie betrachtet unterschiedlich bewertet.
Eineiseits ist es nicht viel, denn man muss es auf zwei Jahre beziehen und man muss die Inflation mit einberechnen und von der anderen Seite aus muss den Bürger noch mehr Abgaben und Steuern auferlegen um das wieder hereinzubekommen.
Ach noch was, die Abgaben würden die Kommunen, Länder und der Bund auch ohne diesen Abschlüssen steigen lassen, sie sind nicht dafür bekannt das sie jemals die Abgaben und Steuern grundsätzlich gesenkt hätten.
Wer hunderte Millarden in die Finanzwelt steckt, damit das Zocken am laufen bleibt, der muss sich dann aber auch nicht über Lohnabschlüsse aufregen.
Aber auch wer ständig in neue Kriege zieht der muss anscheinend genug Geld über haben und ich habe auch noch keine Kommune, oder Stadt erlebt die gegen all diese sinnlosen Geldverschwendungen des Bundes protestiert hät.
HR - #25 31.03.2012 08:30 von
Von wegen 6,4%
Verteilt man das gesamte Bruttolohnplus der einzelnen Erhöhungen auf die 24 Monate ergibt sich eine Durchschnittliche Erhöhung von ca. 4,7%.
Das ist erst einmal nicht schlecht.
Es sind aber bei weitem keine 6,4%, wie die Politik und Gewerkschaft
uns ihr Ergebnis verkaufen möchte. Augenwischerei!
Da sich ein Teil meiner Bezüge aus ua. Schichtzulagen zusammensetzt, die nicht erhöht werden und ich dann meinen Nettolohn mit Gehaltsrechnern im Internet ausrechne, wird es bitter.
Mein Nettolohnplus, also das Geld welches ich ausgeben kann, beträgt nur noch 1,034%.
Warum werden wohl diese Zahlen von den Herren nicht genannt. - #26 31.03.2012 08:30 von
Gewerkschaften unverschämt
Was glauben die Pappnasen, wer das bezahlen muß?
Wir alle, damit einige mehr in den Taschen haben, die ohnehin unkündbar sind, die sich hinter Vorschriften verstecken,mäßig Verantwortung tragen, jede Überstunde angerechnet bekommen und noch eine üppige Zusatzversorgung erhalten zu der sie kaum einen nennenwerten Beitrag geleistet haben.
Ich denke hier in erster Linie an die Millionen Verwaltungsmenschen in den Büros.
Man müßte hier mehr differenzieren. - #27 31.03.2012 08:31 von
Haha
Ich weiß, worauf Sie mit Ihrem Beispiel hinauswollen, aber dann nehmen Sie wenigstens realistische Zahlen. Die Tabelle für Angestelle (und um diese geht es bei diesen Tarifverhandlungen!) enthält keine einzige Gruppe, die 6000 Euro verdient. Selbst die Stufe 15/6 liegt bei "nur" 5508 Euro.
Sind die 200 Euro "Basis-Erhöhung", die gefordert waren wirklich komplett unter den Tishc gefallen? - #28 31.03.2012 08:32 von
Richtig !
...und angesichts der Tatsache dass dies seit Jahrzehnten so geht akkumuliert sich der Zuwachs-vorsprung zu immer grösseren und grösseren Gehaltsunterschieden- die Spreizung wird exponentiell !
Deshalb müsste eigentlich über viele Lohnrunden hinweg eine umgekehrte Lohnzuwachsstaffelung vereinbart werden... Z.B.
für Einkommen bis 2000 € 10% für alles was darüber und bis 4000 € liegt nur 3,5% und für alles jenseits 4000€ eben höchstens 1,5%
-nur so zum Beispiel- das was ich hier vorschlage ist nicht valide und durchgerechnet, sondern soll nur der Gerechtigkeit halber zum Vorschlage dienen... aber eben -"GERECHTIGKEIT"-...
sogar die grossen Gewerkschaftshirschen wie der Bsirske wissen ja gar nicht mehr wie man DIE Buchstabiert ! - #29 31.03.2012 08:32 von
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