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Öffentlicher Dienst: Ver.di ringt Arbeitgebern satte Lohnerhöhung ab

dapdSie haben bis zur Erschöpfung verhandelt, doch nun steht die Einigung von Arbeitgebern und Ver.di: Die zwei Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst bekommen eine Lohnerhöhung von 6,3 Prozent. "Wir sind bis an die Schmerzgrenze gegangen", sagte Bundesinnenminister Friedrich.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...824924,00.html
  1. #250

    Zitat von hjm Beitrag anzeigen
    Doch, natürlich ist das Ihre Aufgabe. Wessen denn sonst?
    Ich wüsste nicht, dass in meiner Stellenbeschreibung als Pfleger oder als Bürger steht, dass ich Verantwortung für die Finanzverwaltung des Staates habe.
    Ich muss meine Interessen vertreten, das heisst, einen Lohn fordern, für den ich noch arbeiten gehen möchte.

    Wie der Staat diese erhöhten Ausgaben wieder ausgleicht, wo er die Einnahmen herholt, das ist Aufgabe der Menschen, die genau dafür von mir bezahlt werden, also konkret Politiker in der Finanzverwaltung. Ich zahle ihnen genau dafür das Gehalt, wieso sollte ich jetzt ihre Aufgaben übernehmen, und mir meinen Kopf zerbrechen, über deren Probleme? Ich bekomme keinen Cent des Gehalts eines Politikers, wenn ich für ihn mitdenke.

    Dass es ohne Probleme möglich ist, das alles zu finanzieren, würde man an die Barvermögen der privaten Haushlate rangehen, hab ich dargestellt, das reicht mir.
  2. #251

    Zitat von worcchel Beitrag anzeigen
    eine sauerei sondergleichen. wir schieben billionen an schulden vor uns her und die bekommen >6 % lohnerhöhung von MEINEM geld!
    meine letzte lohnerhöhung war 1997 und seitdem hab ich durch wegfall von weihnachtsgeld und urlaubsgeld brutto (!) weniger als vor 15 jahren.
    Na Herzlichen Glückwunsch, dass sie 1997 eine Erhöhung erhalten haben!
    Ich bin einer von "die", der dafür sorgt, dass es Ihnen, eventuell ihren Kindern usw. gut geht!
    Ich habe einmal den Arbeitgeber gewechselt und seit dem eine Gehaltseinbuße von ca. 1000,--€ pro Monat erhalten - Dank VERDI!. Eine Erhöhung? Darauf warte ich seit Jahren vergeblich. Wenn ich einen Ausgleich der Inflationsrate erhalte, dann bin ich glücklich.
    Außerdem ist der öffentlich Dienst nicht für die Billionen Schulden verantwortlich, sondern alle Menschen die in diesem Staat leben - also auch Sie!!! Denn ob Sie wollen oder nicht auch Sie sind der Statt!!
  3. #252

    Besitzstandsvandalismus und Staatskriminalität

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie haben bis zur Erschöpfung verhandelt, "Wir sind bis an die Schmerzgrenze gegangen",
    ...Ver.di ringt Arbeitgebern satte Lohnerhöhung ab [/url]
    bilden wohl im Deutschland der Billig-, Klein- und Niedriglöhne die Neue Untermenschenelite, mit der wir als das Neue Deutschland mit der Neuen Elite, die aus der Neuen Mitte dieses Neuen Nazideutschlands entspringt, all die hervorragenden Exportrekorde Jahr für Jahr feiern und den Kern unseres Landes in immer terroristisch-totalitärerer Art und Weise aushöhlen, weil wir die Einkommensspreizungen auf immer höhere Höchststände treiben lassen. Weil wir die immer kriminellere Entkapitalisierung immer größerer Teile unserer Bevölkerung durch die systemischen und politisch gewollten Besitzstandsprivilegierungen und -subventionierungen auf die Art und Weise immer extremistischer voran treiben lassen, so wie es in der schon seit dem Jahre 2005 kreierten Gesellschafts- und Wirtschaftstheorie der "plutonomy", deren "plutonomics" und deren "plutocrates" beschrieben wird.

    Dass wir damit aber in Deutschland auf eine höchst subtile Weise eine neue Nazigesllschaft geschaffen haben, in der eine neue Herrenmenschenkaste und eine neue Nazihelferhorde entstanden ist, die uns Normalbürgern noch mehr als nur Unbehaben bereiten wird.

    Es ist schon faszinierend, wie hoch die Unwissenheit und die Uninformiertheit unserer Mitmenschen ist. Immerhin waren es ja auch vor 1933 die heute noch mehrheitlich existierenden Vermögenselitarier, die den damaligen Massenmordnazis zur Macht verhalfen. Vermögenselitarier, die auch damals mit jenen 20% aller deutschen Privathaushalte identisch waren, die schon damals mehr als jene 75-85% aller deutschen Privatvermögen ihren Besitz und ihr Eigentum nannten, dass damals, so wie heute schon wieder, nicht von den Fesseln des Satzes 2 des Grundgesetzartikels 14 auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung gehalten wurden und auch heute nicht mehr werden.

    Dass sich hinter dem Slogan "Wir sind Deutschland" im Jahre 2012 schon wieder die sozio-ökonomischen Besitzstandskriminellen verbergen, können wir, wenn wir dann interessiert und intensiv genug hinschauen und analysieren, nicht nur an der ökonomischen Verarmung und der geisitgen Verelendung der sogen. bildungsfernen Schichten und der Wendeverlierer ablesen. Wir sehen das auch in den immer kriminelleren Leistungserpressungsmethoden, mit denen die Creme de la Creme unserer beamteten Hochschulbeamten (Professoren und Dres) den immer niedriger bezahlten Lehrbeauftragten und den sonstigen Zeitarbeitsvertragsarbeitskräften sowie den unbezahlten studentischen Hilfslehrkräften, denen diese unbezahlten Leistungen abgepresst werden, in dem die Entlohnung mit "credit points" bezahlt wird, die wiederum als Voraussetzung für ein erfolgreiches Bestehen der Abschlussprüfungen definiert worden sind.

    Das ist nichts anderes als das "4. Reich" der "Neuen Nazis", deren subtile und juristisch bestens durch die neue winkeladvokatorische Rechtsprechungspraxis abgesicherten Zwangsarbeits- und Lohnerpressungs- und Lohnraubmethoden zur sprudelnden Einkommensquelle dieser Neuen Nazis gemacht wurden. Diese Neuen Nazis, die wir meistens hinter solchen Desinformationsvokalbeln wie "Leistungsträger", "Führungs-, Leistungs- und Lenkungskräfte" und "Alpharüden und Alphafehen" finden, wenn wir einmal hinter die Vorhänge dieser Neuen Elite dieser Neuen Sozialen Marktwirtschaft blicken.
  4. #253

    Aufruf an alle Pflegekräfte ...

    .... zum auswandern !

    Liebe Pflegekräfte, dieser Abschluss ist ein Witz.
    Packt eure Sachen und zieht um in die Schweiz, Dänemark oder
    England ... oder ... oder.

    Überall wird eure Arbeit geschätzt, auch in Form von gerechten Lohn.

    Lasst die Ärsche in Deutschland in ihrem Stuhlgang liegen.

    Geht dahin wo man euch für eure Arbeit auch angemessen bezahlt!

    Geht in die Schweiz, da gibts besonders viel für Pflegekräfte, und das auch noch bezahlt von deutschen Steuerhinterziehern !
  5. #254

    KEINE Panik !!

    Zitat von friedrich1954 Beitrag anzeigen
    Was glauben die Pappnasen, wer das bezahlen muß?
    Wir alle, damit einige mehr in den Taschen haben, die ohnehin unkündbar sind, die sich hinter Vorschriften verstecken,mäßig Verantwortung tragen, jede Überstunde angerechnet bekommen und noch eine üppige Zusatzversorgung erhalten zu der sie kaum einen nennenwerten Beitrag geleistet haben.
    Ich denke hier in erster Linie an die Millionen Verwaltungsmenschen in den Büros.
    Man müßte hier mehr differenzieren.
    Keine Sorge. Die Lohnerhöhung gibts gar nicht für Beamte, sondern für

    - Krankenschwestern
    - Pfleger in kommunalen Altersheimen
    - Müllmänner, u. ä.
    sprich für Leute die sich eine Lohnerhöhung auch verdient haben.
    Für "Schreibtischtäter" nur wenn sie angestellt und NICHT verbeamtet sind. Und es gehen von dem Brutto-Plus gleich wieder jede Menge Sozialabgaben runter.

    Aussderdem ist es doch besser, wenn der Staat das Geld Leuten gibt die es hier ausgeben, als wenn es an Bankmanager und Spekulanten irgendwo geht.

    Beamten-Gewerkschaften streiken nicht und sind zahnlos. Beamtenbezüge werden per Gesetz und Federstrich des Ministers festgelegt. Für Beamte kommen, wenn überhaupt, in den nächsten Jahren nach Betteln und Lobbyarbeit ggf. 2 - 3% Erhöhung.

    Selbst wenn es beim streikt um Beamte gegangen wäre: es hätte nur die bei Bund und Kommunen betroffen. Der grösste Teil der deutschen Verwaltung ist aber Landesverwaltung.

    Den übergrossen und verzettelten Staat haben wir übrigens schon. Aber den haben nicht die bösen Angestellten und Beamten selber geschaffen, sondern die Politikerklasse, die ja einen Apparat braucht um Regulierungs- Subventionierungs- und Verteilungswahn umzusetzen. Dieser Apparat wäre auch teuer, wenn er nur aus Angestellten ohne Lobby, Leiharbeitnehmern und Gastarbeitern bestünde. Und glauben Sie mir, Beamte haben in den meisten Fällen einen Fachhochschulabschluss und würden gerne sinnvolleres machen als was sich Genies vom Schlage Kurt Becks und v. d. Leyens ausdenken. Auf ihrem Fachgebiet wäre sie allein schon durch die Praxiserfahrung Abgeordneten voraus.

    Mal ganz davon abgesehen, dass ein gutbezahlter öffentlicher Dienst wenigstens einen Rest-Mittelstand darstellt.
  6. #255

    Sorry

    Zitat von thedoremalpeigne Beitrag anzeigen
    Sehr geehrter Forist,

    erwirtschaften gar nix!
    Kommen Sie mal runter von Ihrem hohen Ross!
    Ich bin im öD beschäftigt und mäßig bezahlt, aber im Dienstleistungssektor (Wirtschaftsförderung). Ich muss immer erfahren, wie sich die Unternehmen vom Staat bedienen lassen wollen (zur Erinnerung: Unternehmer = Entrepreneuer = der etwas unternimmt). Da unternimmt keiner mehr was, sonder die wollen sich alles liefern lassen! Und dann ist mal mein Auto liegengeblieben. Ruf ich an b
    Ich bin hier vom System rüde rausgeschmissn worden:

    Also: Ich ruf beim Abschleppdienst an, sollte für ungefähr 2km 200 Euronen kosten, Begründung: Dienstleistung ist eben teuer! Boah eyh. Ich biete Dienstleistung vom Staat für 25 bis 30 EUR pro Stunde. Das! nenn ein Schnäpchen!

    mfg
    Meyer
  7. #256

    Kommunismus

    Zitat von henrywilhelm Beitrag anzeigen
    Das liefe in der Entwicklung darauf hinaus, dass die Unterschiede bei der Entlohnung sich relativ immer weiter annäherten, also nivelliert würden. Wäre das denn gerecht? Soll der Straßenkehrer dasselbe erhalten wie der Oberstadtdirektor? Kann man natürlich drüber reden.

    Es gibt (in der Theorie der gerechten Entlohnung) auch noch dieses Prinzip:
    Je weniger Erfüllung ein Job verschafft, desto höher muss er bezahlt werden, weil die Erfüllung schon eine Teil der Entlohnun ausmacht. Mit der Folge, dass z.B. ein Professor, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat, weniger Gehalt bekommen könnte als ein Busfahrer, der tagein tagaus dieselbe Strecke fährt!
    Kann man auch drüber reden ;-)
    Endlich jemand der das erkannt hat. Der Abteilungsleiter sollte auch in 10 Jahren noch das Doppelte eines einfachen Mitarbeiters (z.B. Bauhof) erhalten. Das darf sich nicht relativ annähern, da es dann der Verantwortung und Qualifikation nicht gerecht werden würde. Alles andere wäre Kommunismus.
    Ich hoffe, die Gewerkschaften haben das endlich kapiert.
  8. #257

    Zitat von friedrich1954 Beitrag anzeigen
    Was glauben die Pappnasen, wer das bezahlen muß?
    Wir alle, damit einige mehr in den Taschen haben, die ohnehin unkündbar sind, die sich hinter Vorschriften verstecken,mäßig Verantwortung tragen, jede Überstunde angerechnet bekommen und noch eine üppige Zusatzversorgung erhalten zu der sie kaum einen nennenwerten Beitrag geleistet haben.
    Ich denke hier in erster Linie an die Millionen Verwaltungsmenschen in den Büros.
    Man müßte hier mehr differenzieren.
    Nun, soweit wir tatsächlich von Verwaltung reden: die hat schliesslich die AUFGABE, stumpf und kritiklos den Willen und Legislative und Judikative zu exekutieren. Bürgerfreundlichkeit fängt also bei letzteren beiden Gewalten an, insbesondere beim GESETZGEBER !

    Die Zusatzversorgung: damit werden Sie die VBL-Rente der Angestellten im öffentl. Dienst meinen, die es neben der gesetzlichen Renten gibt. SO üppig auch nicht, zudem durch Arbeitgeber- UND Arbeitnehmer-Beiträge finanziert. Beamte kriegen nur EINE Pension, und die war schon immer voll steuerpflichtig.
  9. #258

    Erstaunlich!

    Zitat von Holger Regohl Beitrag anzeigen
    Die Preiserhöhungen der letzten Monate (Benzin, Nahrungsmittel usw.) zusammen mit solch nominal hohen Lohnerhöhungen wie hier zeigen immer klarer, dass wir uns bereits voll in der Lohn-Preis-Spirale befinden. Die riesigen Geldmengenerhöhungen zeigen nun ihre hässliche Seite: Inflation.
    Jeder hohe Lohnabschluss macht die Situation nur noch schlimmer.
    Genau Ihre Beispiele zeigen überdeutlich, dass wir uns eben in keiner Lohn Preisspirale befinden. Wie auch? Schauen Sie sich doch die Lohnentwicklung der letzten 20 Jahre einfach an.. Ihre Beispiele stehen explizit für eine Schere von Angebot und Nachfrage und nicht für eine Lohn Preisspirale, die bei Konservativen und Kurzdenkern schon seit 2 Jahrtausenden völlig wiedersinnig propagiert wird.
  10. #259

    ...

    Zitat von fr.rottenmeier Beitrag anzeigen
    Das schlechte Ansehen der Lehrer von dem Sie reden, hat meiner Meinung nach damit zu tun, ...
    Eigentlich gehe ich mit Ihren Ausführungen völlig d'accord, Sie haben das nach meinem Dafürhalten sehr treffend beschrieben, sowohl was Lehrer/ Schüler/ Eltern, als auch was Kaitalismus und Löhne betrifft. Dem muss ich nichts hinzufügen.


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