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Öffentlicher Dienst: Ver.di ringt Arbeitgebern satte Lohnerhöhung ab
dapdSie haben bis zur Erschöpfung verhandelt, doch nun steht die Einigung von Arbeitgebern und Ver.di: Die zwei Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst bekommen eine Lohnerhöhung von 6,3 Prozent. "Wir sind bis an die Schmerzgrenze gegangen", sagte Bundesinnenminister Friedrich.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...824924,00.html
- #140 31.03.2012 10:17 von
- #141 31.03.2012 10:18 von
...
Gut gebellt - aber leider haben Sie nur den Baum angebellt. Wie viele andere Kläffer hier. Die von Ver.di herausgeholten Lohnerhöhungen gelten nämlich nur für Arbeiter und Angestellte.
Sie kennen vielleicht die Formulierungen in Nachrichtensendungen: "... wurde vereinbart, dass die Lohnabschlüsse für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes für die Beamten des Bundes übernommen werden...". Allerdings: Es gibt ja auch kommunale und Landesbeamte, die damit nicht gemeint sind, und bei der Übernahme der Abschlüsse gibt es dann in der Regel Einschränkungen und Verzögerungen, oder in der Vergangenheit auch Arbeitszeitverlängerungen (bis zu 42 Wochenarbeitsstunden, je nach Bundesland).
Liebe Frau Gnadenschwester, man muss kein vollumfänglicher Befürworter des Beamtentums sein, um allergisch auf Stammtischhetze auf Pro7-RTL-Niveau zu reagieren. Wenn das Beamtentum so toll ist, warum sind wir dann nicht alle Beamten geworden? Sicher hatte jeder einzelne seine Gründe dafür. - #142 31.03.2012 10:19 von
Gratuliere
Noch einer, der sich nicht für dumm verkaufen lässt, sondern selbst rechnet. Ganz offenbar hat die bewusste "Ausdünnung" von Lehrinhalten in den Schulen in der Zwischenzeit bewirkt, dass die Menschen noch nicht einmal rechnerische Operationen im Kopf schnell überschlagen können.
Sondern alles glauben und die inhaltsvollen Seite überlesen, um das nächste "Event" zu erhaschen, wo sie sich in stummer Gleichgültigkeit gegenseitig anglotzen. Kritiklos und denkerische Nullen.
P.S.
Ich war mal in einer Veranstaltung zum Schiller-Jahr. Dem Dichter de s Sturm und Drangs und der überschwänglichen Jugend ("diesen Kuss der ganzen Welt"). Von 500 Anwesenden waren vielleicht 15 unter 30. Und die beschäftigten sich nebenbei mit ihren Smartphones (ohne Pieper) Der schöne Spruch der 68-er lautet heute: "Rechne nie mit einem unter 30". :-) - #143 31.03.2012 10:19 von
da will ich als ÖD mitarbeiter eines krankenhauses gerne wiedersprechen!
ein hohes gehalt beziehe ich nicht, im gegenteil 1400 euro für eine 3 schicht 50 stundenwoche bezeichnen sie als hoch?
feierabend um 16 uhr? sicher! nach dem frühdienst der um 6 uhr beginnt
ich bekomme einen dicken hals wenn ich solche märchen höre wie sie sie verbreiten.
gerne lade ich sie zu einem "normalen" arbeitstag im öffentlichen dienst am krankenbett ein!
es scheinen hier alle zu vergessen was den ÖD eigentlich ausmacht! es sind nicht nur die beamten sondern auch die kindergärtner, erzieher, müllfahrer, altenpfleger und krankenschwestern und diese berufsgruppen so in verruf zu bringen ist eher der skandal als sich über die löhne aufzuregen
den wert meiner tätigkeit werden die meisten wohl erst schätzen lernen wenn sie darauf angewiesen sind... schade aber leider nicht zu ändern - #144 31.03.2012 10:19 von
Was hätte es gebracht, wenn man z.B. uns beide gefragt hätte?
Ich hätte eine Lohnerhöhung von mindestens 12 % in den Ring geworfen und Sie für die nächsten 10 Jahre eine Nullrunde. Ich bin mit dem Ergenis, das die Vertreter von uns Steuerzahlern ausgehandelt haben, höchst unzufrieden. Die Menschen verdienen es vernünftig bezahlt zu werden. Finanzieren könnte man es sicher recht gut, wenn die großen Unternehmen endlich wieder ihre Steuern bezahlen würden. Aber das ist ja unpopulär. Wenn wir noch die Steuersätze von vor 25 Jahren hätten, wäre unsere Staatskasse jährlich um 50 Millarden schwerer.
erstens sind die Beschäftigten im öffentlichen Dienst auch Steuerzahler und ich weiß nicht was sie sich vorstellen, wer die Beschäftigten im öffentlichen Dienst sind. Kranken- und Altenpflege, Müllabfuhr, Polizei, Schulen, Reinigungsfrauen etc. etc.. Ich wüsste nicht, wo die gepampert sind. Sie haben ziemlich besch.... Arbeitszeiten und ein besonderes Ansehen in der Gesellschaft geniessen sie obendrein nicht.
Wenn die Beschäftigten im öffentlichen Dienst in diesen Kategorien denken würden, hätten sie sich sicher nicht mit der nun ausgehandelten Lohnerhöhung zufrieden gegeben. Und dass es sich nicht wirklich um über 6% handelt. können Sie ja bereits an anderer Stelle in diesem Forum entnehmen.
Wenn im öffentlichen Dienst nichts erwirtschaftet wird und sie nur das "Erwirtschaften" von Gütern als Arbeit anerkennen, könnte man die Beschäftigten der öffentlichen Hand alle kündigen, in Hartz IV schicken und das käme uns in der Tat etwas billiger.
Beschweren Sie sich aber bitte nicht, wenn Sie in ihrem Müll ersticken, keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr fahren, sie beim Wählen von 112 oder 110 keine Antwort bekommen und im Städtischen Krankenhaus die Notaufnahme in eine Suppenküche umgebaut wurde. - #145 31.03.2012 10:20 von
- #146 31.03.2012 10:21 von
- #147 31.03.2012 10:22 von
Allesim Lack
Na, wenn man hier im Forum liest, wie der Abschluss ankommt, dann ist er ja richtig gut. Eine Hälfte schäumt wegen der angeblichen Ausplünderung des Staates durch den ÖD, die andere Hälfte schäumt wegen der de facto nicht stattfindenden Kaufkrafterhöhung. Wahrscheinlich sehen so die Kompromisse der Zukunft aus: Niemand ist zufrieden. Das hält die Gesellschaft super zusammen. Aber das kommt dabei heraus, wenn man nur seine eigenen Interessen im Blick hat und nicht in der Lage ist, eine ehrliche Diskussion über Wert und Unsinn öffentlicher Dienstleistungen zu führen. Es ist unredlich, überversorgte Ministerialbeamte und unterbezahlte Kindergärtnerinnen in einen Topf zu werfen, aber genau das wird hier immer und immer wieder getan, um vom Eigennutz abzulenken. Ich fühlte mich für meine Arbeit im ÖD zu schlecht bezahlt und habe gekündigt, und als Steuerzahler ärgere ich mich über jeden unnötig ausgegebenen Euro. Dabei habe ich aber eher die Bürokratie, das Beamtenunwesen, die Subventionen und die Bankenrettungsmilliarden im Auge als das Gehalt der Busfahrer und Krankenpflegerinnen.
- #148 31.03.2012 10:26 von
ja ja
ein gutes Signal an unsere europäischen Nachbarn: ihr müsst sparen, wir hauen es raus! Ein wirklich grandioser Sieg, Herr Bsirske...
Ich gönne es jedem einzelnen Arbeitnehmer wirklich, aber wenn die Kassen leer sind, ist eine solche Erhöhung nur als "Harakiri" zu bezeichnen.
Wie lange dauert es noch bis zum Kollaps? - #149 31.03.2012 10:30 von
Selber schuld
Macht euch doch mal mobil.
Geht doch mal alle auf die Straße,alle machen es euch vor .
In Spanien ,in Italien ,in Griechenland über all machen es euch die Menschen vor ,nur in diesem Land meckern und meckern ALLE .
Macht euch mobil gegen diese korrupte Regierung und Gewerkschaften,denn die denken nur an sich nicht an euch .
Es werden so viele Steuergelder verschwendet ,wenn diese Verschwendung an die arbeitende Menschen verteilt würde würde es reichen .
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