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Öffentlicher Dienst: Ver.di mobilisiert 30.000 für Warnstreik

DPAKurz vor der nächsten Verhandlungsrunde im Öffentlichen Dienst hat die Gewerkschaft Ver.di mit einem erneuten Warnstreik den Druck erhöht. Mehr als 30.000 Beschäftigte gingen auf die Straße. Als nächstes sind auch Streiks auf fünf deutschen Flughäfen geplant.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...823812,00.html
  1. #1

    Osterreiseverkehr

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kurz vor der nächsten Verhandlungsrunde im Öffentlichen Dienst hat die Gewerkschaft Ver.di mit einem erneuten Warnstreik den Druck erhöht. Mehr als 30.000 Beschäftigte gingen auf die Straße. Als nächstes sind auch Streiks auf fünf deutschen Flughäfen geplant.

    Öffentlicher Dienst: Ver.di mobilisiert 30.000*für Warnstreik - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Klar - am besten im Osterreiseverkehr streiken! Da reisen Eltern mit Kindern! Da kann man es ja machen! Die Unabhängigen(u.a. Geschäftsleute) können Flüge verschieben. Die Ferien sind starr. es ist dann ohnehin schon alles teuerer und voller! Und dann noch Streik! Kein Verständnis!
    Wer im ÖD nicht genug verdient, trotz Arbeitsplatzgarantie, soll sich in der Wirtschaft bewerben!
    Kauri
  2. #2

    Zitat von mauimeyer Beitrag anzeigen
    Klar - am besten im Osterreiseverkehr streiken! Da reisen Eltern mit Kindern! Da kann man es ja machen! Die Unabhängigen(u.a. Geschäftsleute) können Flüge verschieben. Die Ferien sind starr. es ist dann ohnehin schon alles teuerer und voller! Und dann noch Streik! Kein Verständnis!
    Wer im ÖD nicht genug verdient, trotz Arbeitsplatzgarantie, soll sich in der Wirtschaft bewerben!
    Kauri
    Ich gebe Ihnen Recht.
    In den Ferien ist es nicht gerade sexy. Noch fieser fand ich es aber heute an einem Abitur-Tag. Obwohl man das Problem kannte und im Raum stand erst ab 10 Uhr zu streiken, entschied man sich dagegen. Ich bin zwar weit vom Abi-Alter entfernt, aber wenn man sich voll auf eine Prüfung vorbereitet (die erste wichtige des Lebens quasi) und sich dann noch Sorgen machen muss, ob es reicht, wenn man um 6 Uhr ins Taxi oder zu den Eltern ins Auto steigt, ist das nicht förderlich.

    Der letzte Satz ist aber natürlich Blödsinn. Für Jemanden, der in der Kreisverwaltung am Schalter sitzt und den ganzen Tag von Wartenden angeblafft wird, ist das sicher nicht der Traumjob, für den Sie ihn zu halten scheinen - und dafür trotz Ausbildung nur knapp über 1000€ zu haben.... WOW.
  3. #3

    Bsirske

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kurz vor der nächsten Verhandlungsrunde im Öffentlichen Dienst hat die Gewerkschaft Ver.di mit einem erneuten Warnstreik den Druck erhöht. Mehr als 30.000 Beschäftigte gingen auf die Straße. Als nächstes sind auch Streiks auf fünf deutschen Flughäfen geplant.

    Öffentlicher Dienst: Ver.di mobilisiert 30.000*für Warnstreik - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    oder wie dieser Typ heißt wird's schon vermasseln. Warscheinlich dann wieder 3.9 % über zwei Jahre. Und in der normalen Wirtschaft gibt es locker Lohnerhöhungen jenseits der 3 % pro Jahr. Das wären über zwei Jahre ca. 7-8% . Aber mit den Arbeitnehmern im Bund kann man es machen.
  4. #4

    Und...

    Zitat von ossian Beitrag anzeigen
    oder wie dieser Typ heißt wird's schon vermasseln. Warscheinlich dann wieder 3.9 % über zwei Jahre. Und in der normalen Wirtschaft gibt es locker Lohnerhöhungen jenseits der 3 % pro Jahr. Das wären über zwei Jahre ca. 7-8%.
    Und wovon träumen sie nachts ? Nicht alle in der Freien Wirtschaft bekommen ständig mehr Geld und nicht alle ÖD´ler sind übermäßig gut bezahlt (auf beiden Seiten gibts diese und jene). Meine Frau z.B. hat in der Freien Wirtschaft in den letzten zehn Jahren nur einmal (!) eine Gehalts"erhöhung" bekommen und zwar um 1,5 %. Da können Sie gerne mal die Reallohnentwicklung ausrechnen. Dummerweise muss sie in der Übersetzungsbranche mit Indern und Chinesen konkurrieren und alle drei Monate um ihren Job bangen, wenn die Firma mal wieder umstrukturiert. Kennen ÖD´ler so eher nicht. Insofern fände ich 3,9 % für zwei Jahre bemerkenswert gut.
  5. #5

    Geld wie Heu

    Deutschland gibt seinen Widerstand gegen einen höheren Schutzwall für die Euro-Zone endgültig auf. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach sich dafür aus, die Euro-Rettungshilfen auszuweiten - auf zeitweise bis zu 700 Milliarden Euro.
  6. #6

    DAS ist die Realität

    Das sind die Zahlen:
    Gehaltserhöhungen in 2010:
    Verarbeitendes Gewerbe 4,4%
    Finanz- Versicherungsdienstleistungen 4,2%
    Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen 3,1%
    Information- Kommunikation 3,0%
    Freiberufliche, wissenschaftliche technische Dienste 2,2%
    Handel, Instandhaltung, Reparatur 2,1%
    Kunst, Unterhaltung, Erholung 2,0%
    Soziale Dienstleitungen 1,8%

    Wirtschaftszweige mit Reallohnverlust:
    Energieversorgung 1,0%
    Öffentliche Verwaltung, Sozialversicherung 0,8%
    Erziehung und Unterricht 0,7%
    Und zusätzlich noch bei Beamten folgendes Faktum:
    Besoldungserhöhungen seit 2000
    2000 0,9
    2001 0,9
    2002 2,2
    2003 2,2
    2004 1
    2005 0
    2006 0
    2007 0
    2008 1,5
    2009 1,5
    2010 1,3

    Im Schnitt also 1 % in den vergangenen 11 Jahren, ergo - ein Reallohnverlust
  7. #7

    der öffentliche Dienst

    Zitat von Usambaras Beitrag anzeigen
    Und wovon träumen sie nachts ? Nicht alle in der Freien Wirtschaft bekommen ständig mehr Geld und nicht alle ÖD´ler sind übermäßig gut bezahlt (auf beiden Seiten gibts diese und jene). Meine Frau z.B. hat in der Freien Wirtschaft in den letzten zehn Jahren nur einmal (!) eine Gehalts"erhöhung" bekommen und zwar um 1,5 %. Da können Sie gerne mal die Reallohnentwicklung ausrechnen. Dummerweise muss sie in der Übersetzungsbranche mit Indern und Chinesen konkurrieren und alle drei Monate um ihren Job bangen, wenn die Firma mal wieder umstrukturiert. Kennen ÖD´ler so eher nicht. Insofern fände ich 3,9 % für zwei Jahre bemerkenswert gut.
    ist in vielen Bereichen nicht mehr die Hängematte für die Sie diesen halten.
    Mein Beispiel: Ich bin vor 10 Jahren von einer sehr großen deutschen Bank zum Bund als IT'ler gewechselt. Mir wurde im Vorstellungsgespräch von den Nebenleistungen wie verbilligte Wohnung, Beihilfe usw berichtet. Aufgrund der Versprechungen auch auf folgende Lohnsteigerungen war ich zum Wechsel bereit.
    Dies wurde von mir allerdings mit einem Nettogehaltsverlust von 600 DM bezahlt. Verbilligte Wohnung war auch nicht da Fehlbelegungsabgabe. Diese hätte die zu zahlende Miete über vergleichbare Mieten am freien Markt erhöht. Also wohne ich ganz normal zur Miete - in der Nachbarschaft befinden sich allerdings noch Postlerwohnungen - sehr schöne - deren Miete bei 300 Euro für 80 qm in bester Lage festgeschrieben sind.
    Beihilfe war schon gleich gar nicht mehr.. -
    Die Lohnkürzung habe ich im übrigen bis heute nicht aufgeholt. Und seit Herr Schilli im Verein mit diesem Birsike den TVÖD reformiert hat - bekam ich noch nicht einmal über Jahre die vertraglich vereinbarte Höhergruppierung.
    Und von wegen - sicherer Arbeitsplatz - bei uns wird diskutiert die IT in eine Dienstleistungsgesellschaft umzuwandeln.
    Da ich ständig neue Kollegen bekomme die alle in den zwanziger sind setze ich ähnlich wie Ihre Dame keine Spinnweben an - und nein - ich habe seit zehn Jahren keine Frühstückspause gemacht....
    Und dann diese mickrigen Gehaltserhöhungen - zum K....
  8. #8

    Ja aber

    Zitat von Usambaras Beitrag anzeigen
    Und wovon träumen sie nachts ? Nicht alle in der Freien Wirtschaft bekommen ständig mehr Geld und nicht alle ÖD´ler sind übermäßig gut bezahlt (auf beiden Seiten gibts diese und jene). Meine Frau z.B. hat in der Freien Wirtschaft in den letzten zehn Jahren nur einmal (!) eine Gehalts"erhöhung" bekommen und zwar um 1,5 %. Da können Sie gerne mal die Reallohnentwicklung ausrechnen. Dummerweise muss sie in der Übersetzungsbranche mit Indern und Chinesen konkurrieren und alle drei Monate um ihren Job bangen, wenn die Firma mal wieder umstrukturiert. Kennen ÖD´ler so eher nicht. Insofern fände ich 3,9 % für zwei Jahre bemerkenswert gut.
    wichtig ist doch eigentlich, dass mal a l l e kleinen Leut - vor allem die am unteren Ende - deutlich mehr verdienen würden. Am Beispiel Ihrer Frau sieht man ja wohin der Trend geht : zur Ausbeutung. Und es wäre bedeutend mehr drin für a l l e wenn nicht ein paar wenige alles absahnen würden. Das sieht man ja an der Vermögensverteilung was hier eigentlich läuft. 5 Prozent halten 46 % des Vermögens (siehe Vermögensverteilung | www.bpb.de). Warum sollte man sich nicht wehren ?
  9. #9

    Forderung ist überzogen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kurz vor der nächsten Verhandlungsrunde im Öffentlichen Dienst hat die Gewerkschaft Ver.di mit einem erneuten Warnstreik den Druck erhöht. Mehr als 30.000 Beschäftigte gingen auf die Straße. Als nächstes sind auch Streiks auf fünf deutschen Flughäfen geplant.

    Öffentlicher Dienst: Ver.di mobilisiert 30.000*für Warnstreik - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Also ich meine so geht es einfach nicht wie es Verdi macht denn man glaubt da offenbar wirklich was ruinös für die gesamte Wirtschft sein könnte das der Eurorettungschirm dazu berechtigt weil es soviel Geld gibt für diesen
    jetzt mal dick absahnen zu können zumal man mit Aach und Krach jetzt eine Wirtschaftkrise mal gerade so überstanden hat. 3-3,5 Prozent würden ja im Rahmen liegen aber 6,5 Prozent das ist verantwortungslos gegenüber der Allgemeinheit und eben auch Leuten die das durch Preiserhöhungen zu spüren bekommen und selbst wie Rentner höchstens 1,5 Prozent bekommen.(Hartz4 usw.)
    Vor allem die Argumentation von Verdi gegenüber den Banken und dem Eurorettungsschirm ist inaktzeptabel und verantwortungslos.
    Gewerkschaften müssen sein ohne Zweifel um Firmenlohnentwicklungen und Gewinne zu übersehen berechtigt da einen Anteil haben zu können aber die öffentlichen Kassen sind äußerst klamm und der Eurorettungsschirm ist leider eine
    Entwicklung die unabänderlich ist und darf für Gewerkschaften kein Thema sein.!








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