Forum


 

Öffentlicher Dienst: Arbeitgeber bieten 3,3 Prozent mehr Lohn

dapdIn den Tarifverhandlungen des Öffentlichen Dienstes gibt es ein erstes Angebot der Arbeitgeber. Sie bieten den zwei Millionen Beschäftigten insgesamt 3,3 Prozent mehr Geld, verteilt auf zwei Jahre. Die Gewerkschaften fordern allerdings deutlich mehr.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...820824,00.html
  1. #60

    Wunderbarer Post...

    Zitat von chris34 Beitrag anzeigen
    natürlich, das ist doch ein witz das angebot.

    ...
    so traum-zustände wie beispielsweise in der metallbranche (35 stunden woche) können beamten (41 st. woche) und angestellte (39 st.woche) nur träumen.
    viele haben das Problem, dass sie schon zu sehr an den öD gewohnt sind und extrem arrogant darauf herabsehen. Der Müll is halt schon weg, wenn man sich zu seinem Benz quält und die Feuerwehr hat bitte auch innerhalb von 20 sek am Ort zu sein, etc. Alles wird als selbstverständlich angesehen.

    Auch vergessen viele, dass die Mitarbeiter im öD sich an Gesetze halten müssen, wenn im Jobcenter halt mal nichts ausbezahlt werden kann, dann sind es nicht die faulen Säcke, die lieber Kaffee saufen anstatt das Geld auszuzahlen, sondern die GEsetze, die nicht frei interpretierbar sind.

    Viele wissen anscheinend auch nicht, dass es im öD Mitarbeiter mit Abitur und Studium gibt und die nun auch mal ein Gehalt beziehen möchten, dass ihrer Arbeit entspricht. Die Bundesagentur der Arbeit hat mit die modernste IT in Deutschland, die gewinnen laufend Preise und das gegen Mitbewerber aus der Privatwirtschaft. Glauben denn einige, das lässt sich mit pausemachenden Dumpfbacken bewerkstelligen? Eben...und auch in anderen Bereichen braucht es diese hochqualifizierten Spezialisten und mit 2000 Brutto Anfangsgehalt kommen die nicht.

    Desweiteren ist auch immer wieder lustig folgendes zu betrachten. " Jahre lang wird von Rekordkonjunktur, Rekordalozahlen und Megasteuereinnahmen gejubelt und die Regierung klopft sich auf die Schulter. Aber immer kurz vor den Tarifverhandlungen im öD gibt es eine kleine Krise und eine zu hohe Erhöhung würde das zarte Pflänzchen Konjunktur zerstören. Dann gibt es einen Witzabschluss und direkt danach steigen wir alle wie Phönis aus der Asche aus der Krise raus...bis zu den nächsten Tarifverhandlungen :-)
  2. #61

    ...

    Zitat von zero-bond Beitrag anzeigen
    Im Ausgangsfall beträgt der Abstand beider Verdienstgruppen 166,67%.
    Im ersten Fall mit Sockelbeitrag sinkt er auf 155,6%. Im dritten Fall (das was Sie als Anstieg verkaufen) bleibt er bei 166,67%.
    Mit Prozentrechnung kann man prima wahre Werte verschleiern. Wenn ein 1€ Jobber zum 2€ Jobber wird, bekam er eine 100% Erhöhung. Hört sich toll an, ist es aber immer noch nicht. Wenn man nicht wüsste dass es ein 1€ Jobber ist, sondern nur der Straßenkehrer, der eine 100%ige Erhöhung bekam, wird man erstmal volle Kanne aufstöhnen, wie sowas sein kann.
    Es ist sogar eher gerecht die Werte absolut und nicht prozentual zu erhöhen, da dann alle etwas von haben und nicht nur die mit den hohen Einkommen.
  3. #62

    Schade!

    Zitat von matbhmx Beitrag anzeigen
    Und bei den Streiks noch zulegen! Und die Einmalzahlungen nehmen weder an künftigen Erhöhungen noch an der Bemessung für die Altersbezüge teil.
    Pech, dass Sie nicht mitstreiken dürfen.

    Denn die auch für mich ausgehandelten Einmalzahlungen fließen sehr wohl (mit minimalsten Beträgen) in meine Altersversorgung ein. Ist natürlich keine Pensionsalimentierung, sondern 'ne ganz ordentliche Versorgung, auch dank Betriebsrente, wie die durchaus gekürzte Zusatzversorgung der Arbeitnehmer im ÖD jetzt heißt.

    Dafür habe ich das Recht, zu arbeiten; und bin nicht vom Wohlwollen irgendeines Gesetzgebers abhängig.
  4. #63

    Forschung ist auch öD

    Lassen wir Punkte wie Sozialneid beiseite - die Aussagen mancher Kommentierender sind einfach subjektiv und gar realitätsfern. Dass der öD die ganze Sorglos-Struktur der Gesellschaft bildet, wurde auch hinreichend argumentiert. U.a. - genau diese Struktur ermöglicht es "erwirtschaftenden" Menschen ihrem Beruf sorgenfrei nachzugehen. Fast jede Behörde bietet mittlerweile Termine außerhalb der Arbeitszeiten an (z.B. vor 8 oder nach 18Uhr). Kinder- und Seniorenbetreuung, usw., usf.

    Ich gebe hier einen Beispiel aus meiner Realität, der das Bild ergänzt. Ich habe Elektrotechnik studiert und bin aktuell als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig (öD), ich forsche über Energienetze der Zukunft - und trage somit für die erfolgreiche Energiewende bei. In dem Bereich herrscht extremer Fachkräftemangel - logisch, in der Industrie - aber noch mehr an den Universitäten. Ein talentierter Kommilitone von mir (deutlich über den Durchschnitt) wollte ursprünglich an der Uni bleiben - bis ihm ein großer Energieversorger 36% mehr (vom Bruttogehalt) angeboten hat. Wäre vielleicht nicht passiert, wenn der Unterschied nicht so enorm wäre. An seiner Stelle ist ein unbesetzter Arbeitsplatz in der deutschen Forschung. Weniger Patente, langsamere Entwicklungen, schlechter betreute Nachwuchskräfte. Deutschland verliert langfristig an Konkurrenzfähigkeit. Die erwirtschaftenden Mitarbeiter in der Industrie verlieren langfristig dadurch auch.
  5. #64

    Zitat von Freddy08 Beitrag anzeigen
    6,5% für 1 Jahr gefordert. 3,3% auf 2 Jahre angeboten. Wenn das keine Begründung für weitere Streiks ist, was dann?
    Fordern kann ich viel wenn der Tag lang ist. Ob es gerechtfertigt ist, bleibt dahingestellt. Der Aufschwung, an dem alle Teilhaben wollen, wird nicht im öffentlichen Dienst erwirtschaftet. Warum man also gerade hier so erhöhen soll, bleibt Exklusivwissen der Gewerkschafter. Bei so niedriger Arbeitslosigkeit kann sich wer mehr haben will eine besser bezahlte Stelle in der Privatwirtschaft suchen. Aber halt, da muss ich ja Leistung bringen um mehr zu bekommen. Blöde Sache sowas.
  6. #65

    Naja, dann seien Sie doch froh...

    Zitat von noch_eine_meinung Beitrag anzeigen
    Fordern kann ich viel wenn der Tag lang ist. Ob es gerechtfertigt ist, bleibt dahingestellt. Der Aufschwung, an dem alle Teilhaben wollen, wird nicht im öffentlichen Dienst erwirtschaftet. Warum man also gerade hier so erhöhen soll, bleibt Exklusivwissen der Gewerkschafter. Bei so niedriger Arbeitslosigkeit kann sich wer mehr haben will eine besser bezahlte Stelle in der Privatwirtschaft suchen. Aber halt, da muss ich ja Leistung bringen um mehr zu bekommen. Blöde Sache sowas.
    wenn keiner im öD was arbeitet und Leistung bringt, dann dürften Sie ja auch nichts gegen den Streik haben, sie merken dann ja nichts, wenn das faule Volk seinen Kaffee auf der Strasse säuft und streikt...

    Manche Aussagen von einigen kann man leider mit nichts erklären...zumindest mit nichts, was legal ist...
  7. #66

    Wenn ENDLICH...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In den Tarifverhandlungen des Öffentlichen Dienstes gibt es ein erstes Angebot der Arbeitgeber. Sie bieten den zwei Millionen Beschäftigten insgesamt 3,3 Prozent mehr Geld, verteilt auf zwei Jahre. Die Gewerkschaften fordern allerdings deutlich mehr.

    Öffentlicher Dienst: Arbeitgeber bieten 3,3 Prozent mehr Lohn - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    ...die ganzen Sesselfuxxer im oeffentlichen Dienst abgeschafft wuerden, dann koennten die wirklich wichtigen Beamten in Schulen, Feuerwehren, Polizei auch ordentlich bezahlt werden.

    Aber ca. 2 Mio zuviele Beamte sind einfach der Hammer. Was die an Schaden taeglich anrichten...

    Beispiel:
    Pro Kopf werden in der USA und in Deutschland im Schnitt 7500 EUR Steuern pro Jahr eingenommen.

    Dazu braucht der amerikanische Fiskus 13x (DREIZEHN mal) weniger Beamte.
    Ausserdem machen die gleichen Beamten dort noch die Social Security.

    Wenn man die noch reinrechnet, sind es 20x (ZWANZIG mal) weniger Beamte als in Deutschland. Diese koennten also dann das ZWANZIGfache Gehalt bekommen.

    Na, ist das ein Angebot ? Na gut, 19x H4 muessen wir noch abziehen, denn fuer was anderes taugen sie ja nicht.

    Aber das laesst sich aus dem volkswirtschaftlichen Nutzen der Abschaffung gigantischer Buerokratie und Sekundaerschaden und Steuerliteratur ja locker finanzieren.

    Koennte man auch H4 fuer alle um 50% erhoehen dafuer.

    VerDi, jetzt Ihr.


    PS: Heute schon bei Ihrem Finanzamt angerufen ? Schon angepflaumt worden ? Na gut, morgen ist auch noch ein Tag. Klappt immer. ausser Montag, Freitag, am Wochenende und zu den Kaffeepausen :D
    Geändert von ( um Uhr)
    Häuser werden nicht auf Sand gebaut und Träume nicht auf Ausreden.
    Du bist der Architekt Deines Lebens. Du bist der Autor Deiner Erfolgsstory - niemand sonst.
  8. #67

    Ja alles ok ???

    Zitat von spmc-12825638541412 Beitrag anzeigen
    ...U.a. - genau diese Struktur ermöglicht es "erwirtschaftenden" Menschen ihrem Beruf sorgenfrei nachzugehen..
    SORGENfrei ?

    Ich habe eine kleine Firma - und 50 % des Aufwandes entsteht NUR durch den unnuetzen oeffentlichen Dienst.

    Und nein, es sind keine Lehrer, Polizisten, Feuerwehren, die uns die Existenz vergaellen.

    Es sind unnuetze Beamte wie 80% vom Finanzamt, eine Pflicht-Biotonne, Vermessungsvorschriften fuer Seecontainer, gleichzeitig 3 berufsgenossenschaften, die sich um uns "bewerben"...

    Soll ich weiter ?
    Geändert von ( um Uhr)
    Häuser werden nicht auf Sand gebaut und Träume nicht auf Ausreden.
    Du bist der Architekt Deines Lebens. Du bist der Autor Deiner Erfolgsstory - niemand sonst.
  9. #68

    jaja.

    Zitat von pfälza Beitrag anzeigen
    wenn keiner im öD was arbeitet und Leistung bringt, dann dürften Sie ja auch nichts gegen den Streik haben, sie merken dann ja nichts, wenn das faule Volk seinen Kaffee auf der Strasse säuft und streikt...

    Manche Aussagen von einigen kann man leider mit nichts erklären...zumindest mit nichts, was legal ist...
    Damit die Sesselfluxxer mehr Kohle kriegen, werden die Muellfahrer auf die Strasse geschickt...

    Demagogie halt.
    Geändert von ( um Uhr)
    Häuser werden nicht auf Sand gebaut und Träume nicht auf Ausreden.
    Du bist der Architekt Deines Lebens. Du bist der Autor Deiner Erfolgsstory - niemand sonst.
  10. #69

    Arbeitsplatzsicherheit:

    Zitat von spmc-12825638541412 Beitrag anzeigen
    ...
    Ich gebe hier einen Beispiel aus meiner Realität, der das Bild ergänzt. Ich habe Elektrotechnik studiert und bin aktuell als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig (öD), ich forsche über Energienetze der Zukunft - und trage somit für die erfolgreiche Energiewende bei. In dem Bereich herrscht extremer Fachkräftemangel - logisch, in der Industrie - aber noch mehr an den Universitäten. Ein talentierter Kommilitone von mir (deutlich über den Durchschnitt) wollte ursprünglich an der Uni bleiben - bis ihm ein großer Energieversorger 36% mehr (vom Bruttogehalt) angeboten hat. Wäre vielleicht nicht passiert, wenn der Unterschied nicht so enorm wäre. An seiner Stelle ist ein unbesetzter Arbeitsplatz in der deutschen Forschung. Weniger Patente, langsamere Entwicklungen, schlechter betreute Nachwuchskräfte. Deutschland verliert langfristig an Konkurrenzfähigkeit. Die erwirtschaftenden Mitarbeiter in der Industrie verlieren langfristig dadurch auch.
    Es gibt eine allgemein anerkannte rechnung, wo ein oeffentlich angesteller Ingenieur mit 3500 EUR Gehalt und der dort ueblichen Arbeitsplatzsicherheit einem in der Industrie gegenueber gestellt wurde.

    Damit der in der Industrie angestellte Ingenieur die gleiche Arbeitsplatzsicherheit versichert, haette er 7500 (SIEBENtausend...) EUR verdienen muessen.

    Sie sind also ueberbezahlt.
    Geändert von ( um Uhr)
    Häuser werden nicht auf Sand gebaut und Träume nicht auf Ausreden.
    Du bist der Architekt Deines Lebens. Du bist der Autor Deiner Erfolgsstory - niemand sonst.








TOP



TOP