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Öffentliche Kassen: Bundesländer senken Haushaltsminus

dapdDie Bundesländer haben ihr Defizit in den ersten neun Monaten des Jahres fast halbiert, machen laut "Handelsblatt" aber immer noch mehr als vier Milliarden Euro neue Schulden. Die Zahlen dürften den Streit über den Finanzausgleich anheizen - denn vor allem Nehmerländer stehen glänzend da.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-864393.html
  1. #1

    Ursachen?

    Das liegt aber ganz bestimmt weder daran, dass die Nehmerländer nicht wissen wohin mit dem Geld, noch daran, dass die Geberländer unmöglich mit ihrem Geld auskommen können. Das müsste man schon detaillierter betrachten.
    Vor allem Berlin ist bisher ja eher durch extreme Schulden aufgefallen. Vielleicht sparen die endlich, um der Pleite zu entgehen?
  2. #2

    Das ist doch Welt verkehrt...

    ..., wenn ein Nehmerland dank dem LFA Gewinne macht, die durch Verluste eines Geberlandes finanziert werden. Absurder geht es nicht. Außerdem sollte man bei den Nehmerländern ähnlich Griechenland eine Haushaltskontrolle durch den Bund vorsehen, der Sparpotenziale erkennt und überwacht. Ein Sparkommissar quasi
  3. #3

    Zitat von captain Beitrag anzeigen
    ..., wenn ein Nehmerland dank dem LFA Gewinne macht, die durch Verluste eines Geberlandes finanziert werden. Absurder geht es nicht. Außerdem sollte man bei den Nehmerländern ähnlich Griechenland eine Haushaltskontrolle durch den Bund vorsehen, der Sparpotenziale erkennt und überwacht. Ein Sparkommissar quasi
    Schon gewusst: Wenn ein Nehmerland Plus macht, wird es automatisch zum Geberland...

    Denken Sie mal drüber nach. Bedeutet, dass das Land dann nichts mehr bekommt, sondern was abgeben muss. Dann wird sich zeigen wie stabil es ist...

    Immer diese Missgunst. Was kann Berlin dafür, dass es nach dem 2ten WK vollständig wieder aufgebaut werden musste und auf Grund von 50 Jahren Teilung über keinerlei Großindustrie verfügt? Was wäre Stuttgart und Co. ohne den Speckgürtel mit Daimler und Co.? Was wäre Hamburg ohne den Hafen? Aber klar, man sieht die blanken zahlen und haut drauf. Ist ja am einfachsten anstatt einfach mal nachzudenken...
  4. #4

    Was ist Grundlage des Länderfinanzausgleichs?

    Ist die Schlussfolgerung des Artikels evtl. falsch? Ich war bisher davon ausgegangen, dass sich der Länderfinanzausgleich auf die Einnahmen bezieht und nicht auf den Haushaltssaldo. Infolgedessen müsste sich eine verbesserte Einnahmesituation auch auf den Länderfinanzausgleich auswirken und sogar Bayern müsste zufrieden sein.
  5. #5

    Sachsen? Oh Wunnnnder!

    Daß Sachsen gut dasteht, wundert mich nicht. Wie viele Milliarden an Soli sind denn nach Sachsen geflossen? Und wenn andere Bundesländer Hilfe dringender nötig hätten, warum dann noch den Soli, der in keiner Steuerstatistik auftaucht?
  6. #6

    nun

    Da die größten meckerer und lautesten Stimmen gegen den Länderfinanzausgleich aus Bayern komm, welches die längste Zeit selber Nehmerland war, wirkt die ganze Diskussion ohnehin etwas merkwürdig. Es ist wirklich bedauerlich das so viele Menschen in Krisenzeiten in einen mittelalterlichem Lokalpatriotismus zurückfallen. Solange man das gefühl hat davon zu profitieren meckert keiner über Globalisierung, EU, Deutschland einig Vaterland. Sobald die Wirtschaft aber mal schwächelt, und besonders die unteren und, in maßen, die mittleren Schichten der Gesellschaft das zu spüren bekommen, möchte man die Welt am liebsten wieder den Grenzen des geistigen horizontes entsprechend zu modularisieren. Das ist ineffizient, macht wieder alles viel komplizierter und birgt auch "richtige" Gefahren, wie wir alle wissen sollten.
    Wo sind die Kosmopoliten, die Internationalisten und Weltbürger?
  7. #7

    Für mich stellt der Artikel lediglich einige Ausschnitte zu einer nette Collage zusammen, aber ein klares Gesamtbild ergibt sich nicht. Okay, fassen wir zusammen: Sachsen hat absolut und relativ (bezogen auf Einwohner) die meisten Einnahmen. Mecklenburg-Vorpommern relativ die zweithöchsten Einnahmen. Thürigen landet auf Platz vier, aber in welchem Ranking? Absolut oder relativ? Genauso Berlin und Bayern. Welches sind denn nun die vier Ländern der Haushaltsrangliste, die zwei Drittel der insgesamt 7,3 Milliarden Euro bekommen? Ohne richtige Fakten kann man nicht diskutieren. Also werte Spiegel-Online Redakteure, bitte ersteinmal warten, Fakten sammeln und dann einen ordentlichen und aussagekräftigen Artikel schreiben! Solche losen Zusammenstellungen von einigen Teilaspekten haben nur Bild-Niveau.
  8. #8

    Titel:Die Zahlen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Bundesländer haben ihr Defizit in den ersten neun Monaten des Jahres fast halbiert, machen laut "Handelsblatt" aber immer noch mehr als vier Milliarden Euro neue Schulden. Die Zahlen dürften den Streit über den Finanzausgleich anheizen - denn vor allem Nehmerländer stehen glänzend da.

    Bundesländer reduzieren Defizite und Neuverschuldung - SPIEGEL ONLINE
    Hallo,

    das sind doch alles nur penauts (erdnüsse)! Alleine die damlaige mwst erhöhung hat im ersten jahr ca. 20mrd gebracht und dürfte jetzt bei 50mrd liegen UND dem bürger wird ja auch immer mehr aus der tasche gezogen.

    24.10.2012
    OECD-Studie Steuerlast steigt für die Deutschen deutlich
    OECD-Studie: Steuerlast in Deutschland steigt deutlich - SPIEGEL ONLINE
  9. #9

    Vorschlag

    Man könnte doch die Staatskonzerne auspressen und diese zu horrenden Dividenden zwingen, so dass die Politik keine Schulden mehr macht. Wäre im Wahljahr bestimmt eine brilliante Idee! Nur gehts halt auf Kosten der Infrastruktur, aber das nimmt man doch für die Wierderwahl in Kauf.

    Außerdem sollte man überlegen in Zeiten der prosperierenden Finanzmärkte wieder zurück ins Finanzmarktgeschäft zu gehen. Jedem Land seine eigene Bank mit der sie spekulieren kann. Je riskanter, desto besser steht es am Ende um den Landeshaushalt, denn wie uns so manche Zeitschrift immer wieder verkaufen mag (darunter auch der Spiegel, Focus, Financial Times und viele Weitere) gibt es ja todsichere und hochrentable Möglichkeiten am großen Rad zu drehen. Mit Bonis, die hoch genug sind kann man gleich die Journalisten, welche die Methoden publizieren auch verpflichten, so dass der Staatshaushalt wieder saniert ist.

    Nur 2 Vorschläge, die man "mit gutem Gewissen" anwenden könnte, um die Staatsschulden einzudämmen. So wars doch auch vor der Finanzkrise und es sollte schon wieder so weitergehen. Die nächste Finanzkrise kommt doch erst wieder in rund 60 Jahren. Da sind wir alle schon längst aus der Verantwortung!


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