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Öffentlich-rechtliches Internet: Die Angst vor der Marktwirtschaft

Fast acht Milliarden Euro verteilt die GEZ jedes Jahr an öffentlich-rechtliche Rundfunk-Anstalten. Nicht einmal bei der Pharmaforschung, wo es um das Wohl und Wehe*der Menschen geht,*greift der Staat so direkt in die Wirtschaft ein. Dabei ist das Misstrauen gegenüber dem Markt unberechtigt.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...769704,00.html
  1. #50

    Es ist mit...

    Zitat von Ravener Beitrag anzeigen
    Man sieht ja welches Niveau die Privaten Sender haben.
    Schalten sie doch mal zur Mittagszeit den Fernseher an und sehen sie welche ein was dort ausgestrahlt wird.

    Desweiteren zahle ich gerne die GEZ um nicht tagein, tagaus mit Werbung berieselt zu werden.
    ...unbegreiflich wie man sich Mittags schon die Glotze reinziehen kann. Hier stirbt doch die Kultur, das individuelle, der freie Geist und das freie das Leben.
  2. #51

    Das haben diese Gönner

    Zitat von hasenfuss27 Beitrag anzeigen
    Nun gut... wenn ich mir die Qualität des unter marktbedingungen entsehenden privaten Fernsehens so anschaue, hat sich die Frage nach der Daseinsberechtigung der ÖR bereits erledigt - die ist ganz klar gegeben...

    Über die Art und Weise wie die Gebüren "abgezockt" werden mag man streiten - sollte man sogar - aber man muss nicht alles dem "Markt" überlassen - sonst schaun wir bald nur noch Big Brother, die Supernanny und sonstigen Mist...
    ...Befürworter und Politiker, dieser ÖRR's gut hingekriegt. Ihnen fehlt slicht und einfach der objektive Vergleich. Können sie ja nicht haben, in der BRD haben nur dies ÖRR'S das Sagen. Aber es wird ungemütlich für diese ÖRR's. Man braucht da bloß diesen strategischen Verteidigungen zuzuhören was da so manche Politikerin und diese ARD-Chefin von sich gibt, es scheint die haben die Hosen ganz schön voll, Angst um ihre Pfründe, Gott sei Dank.
  3. #52

    Zdf...

    Zitat von medley63 Beitrag anzeigen
    ...nur hat der Autor bei seiner Argumentation vollkomen vergessen zu sagen, warum es den öffentlich rechtlichen Rundfunk in Deutschland überhaupt gibt. Der öffentlich-rechtliche "Volksempfänger", -wenn man das so ausdrücken darf- der wurde nämlich von den Allierten 1948 erfunden, um die Nazi-Deutschen zu Demokraten zu erziehen, und genau diesem Ziel fühlen sich die heutigen Redakteure/Journalisten bei ARD und ZDF heute, 63 Jahre nach Kriegsende, immer noch verpflichtet. Das ist deren unterbewusst-unterschwellige heilige Mission, zu der sie sich auch noch im Jahre 2011 berufen fühlen. Hier geht es also nicht so sehr um abstrakt sachliche Gründe, die es dienlich/förderlich/vorteilhaft erscheinen lassen, das halbstaatliche Rundfunksystem aufrecht zu erhalten, sondern es geht vielmehr um reine Ideologie. Die ö.r. Sender sollen als alltägliche flimmernde und brummende Antifaschismuswalze der Form von Demokratieverständnis den medialen Weg ebnen, den die ö.r. Medienmacher(inclusive der etablierten Parteien und sonstigen Organisationen, die in den ö.r. Gremien/Vorständen vertreten sind) für den richtigsten und besten halten. DARUM geht's und um sonst nichts.
    ...gab es zu dieser Zeit noch nicht.
  4. #53

    Es darf nicht sein, dass der Kommerz das Maß aller Dinge ist,

    besonders nicht in der Veröffentlichung von Informationen.
    Informationen, die die Öffentlichkeit erfährt, dürfen einfach nicht so ausgesiebt und manipuliert werden, dass alles nur den Interessen des Kommerzes gerecht wird, sei es der privaten Rundfunkanstalten, der Verlage oder der Anzeigengeber.

    Der amerikanische Medienkritiker Neil Postman hat schon 1985 doch wohl eindringlich genug davor gewarnt, was für schreckliche Folgen dies für unsere ganze Kultur haben kann mit dem Buch: „Wir amüsieren und zu Tode“. Nach der Lektüre dieses Buches muss man "Angst vor der Marktwirtschaft" haben!

    Warum bei uns die Konservativen den Kommerzfunk so vehement unterstützt haben und es noch immer tun, ist ja sehr deutlich: dieser stand und steht ihnen politisch näher als der kritischere Journalismus der öffentlich-rechtlichen Anstalten. Die Qualität der Sendungen ist ihnen egal, Hauptsache ist, es eignet sich zum Machterhalt.
  5. #54

    mehr Demokratie

    In einem so bedeutenden Bereich der Meinungsbildung, mit so umfassendem Einfluss auf die demokratische Entwicklung brauchen wir vielmehr demokratischen Bürgereinfluss auch auf die Medien in Privathand.

    Auch noch das Gegenteil zu fordern, nämlich die Abschaffung der wenigen Medien mit wenigstens minimalen Möglichkeiten demokratischer Einflussnahme und zugleich gewisser Unabhängigkeit von direkter politischer Gängelung durch die Regierung, ist der Versuch, die demokratische Willensbildung den Interessen sehr weniger finanzstarker Personen zu unterwerfen (denn auch im Internet kostet eine starke Marktstellung richtig viel Geld) - also ein direkter Angriff auf die Demokratie.
  6. #55

    Es darf nicht sein, dass der Kommerz das Maß aller Dinge ist,

    besonders nicht in der Veröffentlichung von Informationen.
    Informationen, die die Öffentlichkeit erfährt, dürfen einfach nicht so ausgesiebt und manipuliert werden, dass alles nur den Interessen des Kommerzes gerecht wird, sei es der privaten Rundfunkanstalten, der Verlage oder der Anzeigengeber.

    Der amerikanische Medienkritiker Neil Postman hat schon 1985 doch wohl eindringlich genug davor gewarnt, was für schreckliche Folgen dies für unsere ganze Kultur haben kann mit dem Buch: „Wir amüsieren und zu Tode“. Nach der Lektüre dieses Buches muss man "Angst vor der Marktwirtschaft" haben!

    Warum bei uns die Konservativen den Kommerzfunk so vehement unterstützt haben und es noch immer tun, ist ja sehr deutlich: dieser stand und steht ihnen politisch näher als der kritischere Journalismus der öffentlich-rechtlichen Anstalten. Die Qualität der Sendungen ist ihnen egal, Hauptsache ist, es eignet sich zum Machterhalt.
  7. #56

    .

    Meines Erachtens widerspricht sich dieser Bericht:

    Dabei ist das Misstrauen gegenüber dem Markt unberechtigt.
    Wenn es zu wenig Erkrankte gibt, lohnt es sich für Pharmakonzerne nicht, die Forschung zu bezahlen. Mittel gegen Demenz, Diabetes des Typs 2 oder Erektionsprobleme versprechen erheblich mehr Ertrag aus investiertem Kapital als Mittel gegen Neurofibromatose Typ 2. Obwohl das so ist, leistet sich die Bundesrepublik Deutschland keine öffentlich-rechtlichen Pharma-Forschungsanstalten.
    Die Pharmaforschung dient als Beispiel doch wohl eher, um für staatliche Eingriffe in den freien Markt zu argumentieren.

    Darüberhinaus ist es natürlich nur teilweise richtig, dass Deutschland keine öffentlich-rechtlichen Pharma-Forschungsanstalten hat, immerhin wird die medizinische und pharmakologische Forschung an den Universitäten und Forschungsinstituten durch öffentliche Gelder gefördert.
  8. #57

    Sie meinen...

    Zitat von Ravener Beitrag anzeigen
    Zum Glück ändert sich das Modell der GEZ ab 2013. Dann fällt schonmal mindestens 1 Kritikpunkt unter den Tisch, nämlich durch die Entlassung der auf provitions-basis arbeitenden Außenmitarbeiter. Dadurch fließt noch mehr Geld in die Kassen und es ist gerechter geregelt.
    ...eine typisch deutscher Zwang ist wieder wahr geworden. Wieder einen Freiheit weniger, gleichgeschaltet so wie es bei dem Glotzen vorn den ÖRR's tagein und -aus passiert.
  9. #58

    Es sind nicht nur...

    Zitat von JohnBlank Beitrag anzeigen
    So geht das aber nicht. Die Pharmalobby schafft es seit zig Jahren, dass wir in Deutschland extrem viel Geld für die Produkte ausgeben müssen.

    In Deutschland sind Pharmapprodukte teilweise sehr teuer, die gleichen Medikamente gibt es im EU-Ausland viel billiger.

    Die Pharmaindustrie bekommt schon jedes Jahr Millarden von den Bürgern. So viel zum Thema Pharmaindustrie und Geld.
    ...Pharma es sind so ziemlich alle deutschen Produkte in der BRD sehr teuer, überteuert, aber der Dusche lieb es ja so.
  10. #59

    Tija,...

    Zitat von snickerman Beitrag anzeigen
    Immer wieder dasselbe Geschwätz von der Verlegerseite über ihre Reporter-Lakaien, die gegen die Öffentlich-Rechtlichen hetzen, wird Euch das nicht langsam langweilig?
    Mir ist es das schon lange, wenn man auf einer Seite steht so wie Ihr, sollte man nicht das Banner der Unparteilichkeit schwenken- das wirkt mehr als nur unglaubwürdig!

    Wieviel Milliarden verdienen eigentlich Springer, Burda, Mohn und Konsorten und benutzen ihre Meinungs-Macht hemmungslos dazu, den einzigen wirklichen Konkurrenten anzugreifen und über willfährige Politiker kleinzumachen- Ich sage nur "depublizieren"!

    Das werdet Ihr nicht reinlassen.
    Dafür bin ich zu nah dran.
    Da, wo es weh tut.
    ...die müssen dafür was tun,hart aebeiten, keinen Günstlinge versorgen, die können einfach nicht so herumschmarotzen wie diese ÖRR.


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