Fast acht Milliarden Euro verteilt die GEZ jedes Jahr an öffentlich-rechtliche Rundfunk-Anstalten. Nicht einmal bei der Pharmaforschung, wo es um das Wohl und Wehe*der Menschen geht,*greift der Staat so direkt in die Wirtschaft ein. Dabei ist das Misstrauen gegenüber dem Markt unberechtigt.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...769704,00.html
...Befürworter und Politiker, dieser ÖRR's gut hingekriegt. Ihnen fehlt slicht und einfach der objektive Vergleich. Können sie ja nicht haben, in der BRD haben nur dies ÖRR'S das Sagen. Aber es wird ungemütlich für diese ÖRR's. Man braucht da bloß diesen strategischen Verteidigungen zuzuhören was da so manche Politikerin und diese ARD-Chefin von sich gibt, es scheint die haben die Hosen ganz schön voll, Angst um ihre Pfründe, Gott sei Dank.
besonders nicht in der Veröffentlichung von Informationen.
Informationen, die die Öffentlichkeit erfährt, dürfen einfach nicht so ausgesiebt und manipuliert werden, dass alles nur den Interessen des Kommerzes gerecht wird, sei es der privaten Rundfunkanstalten, der Verlage oder der Anzeigengeber.
Der amerikanische Medienkritiker Neil Postman hat schon 1985 doch wohl eindringlich genug davor gewarnt, was für schreckliche Folgen dies für unsere ganze Kultur haben kann mit dem Buch: „Wir amüsieren und zu Tode“. Nach der Lektüre dieses Buches muss man "Angst vor der Marktwirtschaft" haben!
Warum bei uns die Konservativen den Kommerzfunk so vehement unterstützt haben und es noch immer tun, ist ja sehr deutlich: dieser stand und steht ihnen politisch näher als der kritischere Journalismus der öffentlich-rechtlichen Anstalten. Die Qualität der Sendungen ist ihnen egal, Hauptsache ist, es eignet sich zum Machterhalt.
In einem so bedeutenden Bereich der Meinungsbildung, mit so umfassendem Einfluss auf die demokratische Entwicklung brauchen wir vielmehr demokratischen Bürgereinfluss auch auf die Medien in Privathand.
Auch noch das Gegenteil zu fordern, nämlich die Abschaffung der wenigen Medien mit wenigstens minimalen Möglichkeiten demokratischer Einflussnahme und zugleich gewisser Unabhängigkeit von direkter politischer Gängelung durch die Regierung, ist der Versuch, die demokratische Willensbildung den Interessen sehr weniger finanzstarker Personen zu unterwerfen (denn auch im Internet kostet eine starke Marktstellung richtig viel Geld) - also ein direkter Angriff auf die Demokratie.
besonders nicht in der Veröffentlichung von Informationen.
Informationen, die die Öffentlichkeit erfährt, dürfen einfach nicht so ausgesiebt und manipuliert werden, dass alles nur den Interessen des Kommerzes gerecht wird, sei es der privaten Rundfunkanstalten, der Verlage oder der Anzeigengeber.
Der amerikanische Medienkritiker Neil Postman hat schon 1985 doch wohl eindringlich genug davor gewarnt, was für schreckliche Folgen dies für unsere ganze Kultur haben kann mit dem Buch: „Wir amüsieren und zu Tode“. Nach der Lektüre dieses Buches muss man "Angst vor der Marktwirtschaft" haben!
Warum bei uns die Konservativen den Kommerzfunk so vehement unterstützt haben und es noch immer tun, ist ja sehr deutlich: dieser stand und steht ihnen politisch näher als der kritischere Journalismus der öffentlich-rechtlichen Anstalten. Die Qualität der Sendungen ist ihnen egal, Hauptsache ist, es eignet sich zum Machterhalt.
Meines Erachtens widerspricht sich dieser Bericht:
Dabei ist das Misstrauen gegenüber dem Markt unberechtigt.Die Pharmaforschung dient als Beispiel doch wohl eher, um für staatliche Eingriffe in den freien Markt zu argumentieren.Wenn es zu wenig Erkrankte gibt, lohnt es sich für Pharmakonzerne nicht, die Forschung zu bezahlen. Mittel gegen Demenz, Diabetes des Typs 2 oder Erektionsprobleme versprechen erheblich mehr Ertrag aus investiertem Kapital als Mittel gegen Neurofibromatose Typ 2. Obwohl das so ist, leistet sich die Bundesrepublik Deutschland keine öffentlich-rechtlichen Pharma-Forschungsanstalten.
Darüberhinaus ist es natürlich nur teilweise richtig, dass Deutschland keine öffentlich-rechtlichen Pharma-Forschungsanstalten hat, immerhin wird die medizinische und pharmakologische Forschung an den Universitäten und Forschungsinstituten durch öffentliche Gelder gefördert.