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OECD-Zufriedenheits-Index: Volk der notorischen Nörgler
Deutsche arbeiten weniger und*verdienen mehr als Bürger anderer OECD-Länder. Wir haben bessere Luft, schönere Wohnungen und*weniger Arbeitslosigkeit - nur zufrieden sind wir nicht. Im aktuellen OECD-Ranking liegen wir nur im Mittelmaß. D wie unter Durchschnitt?
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...764779,00.html
- #390 27.05.2011 12:32 von
- #391 27.05.2011 12:32 von
egozentrisch und dekadent
- #392 27.05.2011 12:55 von
Wahrnehmung
Alles, was ich benörgelt hatte, ist mittlerweile als schädlich und unrechtmäßig anerkannt.
Aber Untreue in dreistelliger Millionenhöhe ist ja nur ein vermeintlicher Mißstand, es profitieren dabei ja nur Menschen mit Ihrer sozialen Einstellung.
Es würde mich freuen, wenn auch Sie Mitglied bei meiner Behörde wären, weil dann dürfen Sie den angerichteten Schaden nämlich teuer mitbezahlen.
Ihre Klage über die hohen Beiträge wären dann aber wahrscheinlich nur Ihrer mangelnde Eigenwahrnehmung geschuldet. - #393 27.05.2011 14:32 von
I give you my word
Das Fischrestaurant war auf einer Ostseeinsel, die sich dafür rühmt guten Fisch zu haben -und es gab 3 Sorten: Butterfisch, Dorsch, und den anderen weiss ich nicht mehr. Wie gesagt, wir reden immer noch über den 'Grätenvorfall', der wo seinesgelichen sucht. Sogar unser Reiseführer (Merian)'warnte,' dass die Inselbewohner es ablehnen die Lakaien der Touristen zu sein (and that should say something).
As for the rest, I give you my word as an officer that it was true.
That being said, in den letzten Jahren hat sich der Service um einiges verbessert. Es gibt viele freundliche, nette Leute, trotz dem gelegentlichen Schock wie oben erwähnt. - #394 27.05.2011 18:22 von
Kulturpessimisten
Die deutsche Sprache beheimtatet so schöne Worte wie:
Angst
Weltschmerz
Gestalt
Schadenfreude
Lebensabend
Für diese Worte gibt es z.B. keine Übersetzung in der englischen Sprache daher benutzt man gleich das deutsche Wort. Aber es sagt halt auch sehr viel über die deutsche Kultur aus. Die Sprache hat halt auch einen sehr großen Einfluss auf die Psyche und es macht halt schon einen Unterschied ob man ständig "Have a nice day" oder "wie stellst du dir deinen Lebensabend vor? Hast du keine Angst vor der Rente?" hört. So was wird halt nicht von der OECD erfasst sondern nur wieviele Materielle Güter man hat. - #395 27.05.2011 18:33 von
.
Ach so, die Forderung nach sozialer Gerechtigkeit wird jetzt damit totgeschlagen, dass Menschen in anderen Ländern verelenden und hier nicht. Ist das jetzt die neue Propagandawaffe, um Missfallen gegen die Umverteilung von unten nach oben zu brechen?
Vergessen Sie Ihre Hinterhofpsychologie. Mit Psychologie hat das nichts zu tun, es geht um Interessen. - #396 27.05.2011 21:56 von
Lassen Sie doch mal die Kirche im Dorf!
Viel schlimmer noch als das einschränkende deutsche "eigentlich" finde ich die Marotte von deutschen Journalisten und sonstigen Zeitgenossen, die nicht davon ablassen können, auf den eigenen Mitbürgern herumzuhacken. Diese seien Nörgler, Miesepeter und Schwarzmaler.
Das deutsche "eigentlich" ist doch eine ganz vorzügliche Einrichtung - wenn man sie richtig versteht: Leider hat das Wörtchen in manchen Gegenden einen unglücklichen Bedeutungswandel erfahren - dort bedeutet es so viel wie die Verneinung dessen, was es behauptet, nämlich "eigentlich nicht". Während die eigentliche Bedeutung von "eigentlich" doch den inneren Kern einer Sache meint, das am allermeisten Eigene. D.h wenn wir Deutschen sagen, "eigentlich geht es uns doch recht gut!", meinen wir doch, dass es uns im Innersten und Wesentlichen gut geht, also trotz aller Widrigkeiten, die das Leben eben mit sich bringt.
Das ist doch völlig OK. Das ist klug und lebensweise.
Damit hadern nur miesepetrige deutsche Journalisten, die permanent an etwas herumnörgeln müssen, weil ihnen das Gespür für die eigentlichen Themen der Zeitgeschichte abgeht. Wahrscheinlich empfinden diese journalistischen Kleingeister das eigene Deutsch-Sein als peinlich oder gar minderwertig. D.h. diese nestbeschmutzenden grauen Zeitgenossen sind gleichzeitig die Subjekte und Objekte ihrer eigenen Miesepetrigkeit.
Schade. Wo unser Land doch so viel zu bieten hat: den Menschen geht es gut, sie sind fleißig und dabei großzügig. Und übrigens in der Lage eine völlig unblutige Revolution (in der ehemaligen DDR) glücklich zu beenden - wo gibt es so etwas noch?
Unsere Städte und Dörfer sind noch immer voller Kultur und Geschichte, die es zu entdecken gilt - trotz der immensen Zerstörung von Heimat durch die Hitler-Barbarei. Das Wetter ist ein Gesellenstück Gottes. Und es gibt das allerbeste Brot in der Welt und den allerbesten Weißwein, ohne die ich es in keinem Ausland dieser Welt allzu lange aushalten würde. - #397 28.05.2011 09:06 von
geistig arm
Die Forderung nach sozialer Gerechtigkeit an sich ist absurd.
Was es nicht geben kann, sollte man redlicherweise nicht fordern.
Wer nur seine materiellen Eigeninteressen im Kopf hat und sonst nichts, handelt menschlich verständlich, aber egozentrisch, und wer nicht seinen relativen Wohlstand im Vergleich zu früheren Zeiten und zu anderen Länder begreift, ist geistig arm. - #398 28.05.2011 09:26 von Hardliner 1
Definition Fehlanzeige
Ich habe zig-mal versucht, von Politikern eine schlüssige Antwort au die Frage, was "soziale Gerechtigkeit" ist, zu erhalten. Bis heute ist mir dieser schwammige Begriff nie nachvollziehbar definiert worden. Da bleib ich dann lieber bei meiner eigenen Definition: Sozial gerecht geht es zu, wenn die einen zahlen und die anderen kassieren. Leider kassieren auch solche Menschen, die von ihren Voraussetzungen aus zu den Zahlern gehören müssten.
- #399 28.05.2011 09:58 von UweZ
...
Da kann ich Ihnen nach logik-orientiertem Durchlaufen eines meinerseitigen Erklärungs-Selbstversuches ein wenig auf die Sprünge helfen.
"Warum das linksdemokratische Konstrukt "Soziale Gerechtigkeit" wohlbegründet ist..."
"Soziale Gerechtigkeit" bewahrt eine Demokratie vor dem fortwährend Resourcen vergeudenden Herumspringen zwischen unterschiedlichsten, extremistischen Systemvarianten!
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