Kindergeld, Elterngeld, Steuererleichterungen: Bares vom Staat als Familienförderung bringt wenig, moniert die OECD in ihrem neuen Report. Deutschland liegt der Geburtenrate im Ländervergleich auf einem der letzten Plätze - trotz viel Cash.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...759234,00.html
Schön das man erkannt hat, dass Cash vom Staat nicht unbedingt mehr Kinder bedeutet die eigentliche Frage wird auch von der Studie nicht beantwortet warum werden in Deutschland weniger Kinder geboren als anderswo ? Wenn es das Geld nicht ist, was dann ?
dass auch das hochgelobte Dänemark mit 1,76 Geburten/Frau weit davon entfernt ist, seine Bevölkerungszahl zu halten. Man schafft sich nur etwas langsamer ab als wir.
Geld vom Staat verleitet nur diejenigen zum Kinderkriegen, die beabsichtigen damit ihren Lebensunterhalt dauerhaft zu bestreiten.
Die Mittelschicht ist auf dieses Geld nicht vornehmlich angewiesen, hat aber viel mehr Angst davor, dass ihre Kinder keine Perspektive zum Aufstieg oder zumindest zum Verbleib in dieser Mittelschicht erhalten. Ergo, wenn hier Nachwuchs erwünscht ist, müsste sämtliche "Knete" in Kindergärten, Schulen und Universitäten fließen. Ferner wäre das Geld besser in Ganztagsbetreuung, Vereinen, etc. angelegt, als es der oben skizzierten Familie für das x-te Kind auszuzahlen.
Wir sind eh zu viele, die Erde ist Überbevölkert, Rohstoffe reichen vorne und hinten nicht, warum sind dann alle so Geil darauf das die Bevölkerung wachsen muss?
Damit die Wirtschaftlichen Interessen von Konzernen nicht beeinträchtigt werden?
Oder die Politiker weniger Einfluss bekommen?
Und was ist ihre Schlussfolgerung daraus?
Ich finde es schon beeindruckend, dass die Geburtenrate in Dänemark bei weniger als der Hälfte des in Deutschland pro Kind investierten Geldes wesentlich höher liegt.
Und vergleichen Sie mal die Entwicklungen der beiden Länder in den letzten 20 Jahren miteinander. Welche Kurve wäre Ihnen lieber?
http://www.google.com/publicdata?ds=...EU&hl=de&dl=de
Bei dem Bildungs-, Freizeit- und Emanzipationswahnsinn in diesem Land ist es kein Wunder, dass es bald keine Kinder mehr gibt:
- Um einen halbwegs vernünftigen Job (ohne Vitamin B) zu ergattern, führt oft kein Weg um ca. 15-20 Jahre Paukerei vorbei, was nicht gerade zu mehr Nachwuchs führt.
- Wozu Kinder, wo doch eine ungestörte Weltreise viel schöner ist? Kinder machen eh nur Stress!
- Viele Frauen heiraten scheinbar erst dann, falls der Traumprinz einmal an der Tür anklopft!
Die Liste ließe sich beliebig verlängern! Ein erster Schritt wäre schon getan, wenn so manche Unternehmen ihre menschenverachtende Weltanschauung ablegen und ihr verlogenes Fachkräftemangelgeplapper ablegen würden.
Das einzige Problem einer abhnehmenden Bevölkerung ist, dass sich die heute arbeitende Bevölkerungsschicht dumm und dämlich zahlen muss (etwa für Renten).
Das das Geld in dieser Frage nicht relevant ist bezweifle ich. Aus finanzieller Sicht hat meine Familie nur Nachteile durch unsere Kinder. Kindergeld und sonstige Vergünstigungen werden allein schon von den Kitagebühren aufgefressen. Hinzu kommen höhere Lebenshaltungskosten (Essen, Kleidung, größere Wohnung/Haus,...) und insbesondere ausgelassene Karrierechancen. Also wie gesagt finanziell ein Desaster.
Und dafür dürfen unsere Kinder dann später nicht nur für unsere Rente sondern auch noch für die unserer kinderlosen Nachbarn schuften. Der Generationenvertrag ist auch nicht mehr das was er mal war.
Dass viele Leute nicht mehr willens oder gar fähig sind sich auf eine länge/dauernde (familiäre) Beziehung einzulassen spielt natürlich auch ein Rolle. Aber eben auch nicht die einzige.