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OECD-Studie: Familienpolitik floppt*trotz Staatsknete

Kindergeld, Elterngeld, Steuererleichterungen: Bares vom Staat als Familienförderung bringt wenig, moniert die OECD in ihrem neuen Report. Deutschland liegt der Geburtenrate im Ländervergleich auf einem der letzten Plätze - trotz viel Cash.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...759234,00.html
  1. #60

    Richtig.

    Zitat von Zelot Beitrag anzeigen
    Sie haben absolut Recht. Solange unser Trinkbrüderle aus Gonsenheim, der Westerwelle und die Merkel keine Kinder haben, braucht auch sonst niemand welche. Die leben uns ja sehr schön vor, wie.....
    Diese Sichtweise ist schon richtig. Die Politiker-Pensionen haben bei diesem Thema nichts zu suchen; sie sind ein Fliegendreck an der Wand (stören, tun aber nicht weh).
    Mit dem Rest bin ich konform. Meiner Brut habe ich dringend empfohlen, das Weite zu suchen. Sie leben jetzt im Ausland.
    Dort ist das System auch nicht perfekt, und härter, aber gerechter.
  2. #61

    Ohne Titel!

    Zitat von Dampflok Beitrag anzeigen
    Und ganz so Unrecht haben sie nicht, denn: Das Durchschnittseinkommen von Frauen ist 5% höher als das von Männern! Die "Lohnscheren"-Statistik verschweigt nämlich, daß 30% der Frauen im Westen hauptsächlich von UNTERHALT leben. Scheidungen zahlen sich also aus - für Frauen.

    40 Jahre lang haben Feministinnen den Frauen eingeredet sie könnten Alles gleichzeitig haben, Kinder, Karriere, Geld, und sich dabei die Fingernägel nicht abbrechen. Das klappt seit Jahrtausenden schon bei Männern nicht. Sorry, aber ich glaube denn doch lieber einem Blick ins Leben: Frauenförderung, Frauenbeauftragte, Frauenrabatte, Frauenministerien und als Krönung: Die der Gesellschaft implantierte ewige Opferrolle der Frau. Diese instrumentalisieren Sie ja auch gerade exemplarisch.

    Und ich sage Ihnen was: In Westdeutschland ist der Lohnunterschied sogar 30%. Wissen Sie, warum das verschämt verschwiegen wird? Weil man dann auch die nur 5% in Ostdeutschland erwähnen müßte, die damit zusammenhängen, daß die Frauen in Ostdeutschland....einfach länger Arbeiten, nämlich fast so lange wie die Männer. Und damit erklärt sich nämlich der Großteil der Lohnschere; der Rest damit daß Frauen lieber einen Job im warmen Büro mit Kaffeemaschine nbevorzugen, der aber leider nicht ganz so gut bezahlt wird wie der als Dachdecker.

    Wie schon gesagt: Den haben die Männer seit jeher, nur das kümmert niemanden, denn Männer tun das für ihre Familien. Jene Frauen aber die beklagen daß Arbeit und Kinderspielen nicht zusammenpaßt, haben gar kein Zusammenleben mit Männern im Sinn, sondern sehen nur sich alleine. Das aber ist die schlechteste Voraussetzung für eine faire Kindererziehung. Die verzogenen ADHS-Egos und Schulabbrecher haben meist einen "Alleinerzieher"-Hintergrund.


    .
    Ich gehe jetzt nicht mehr auf alles ein. Was bei Ihnen anscheinend immer noch nicht angekommen ist: Lohnschere heißt auch, dass Frauen FÜR DEN GLEICHEN JOB weniger Geld bekommen als Männer! Und selbstverständlich gehört in diese Rechnung keinesfalls Unterhalt oder ähnliches.

    Frauenbeauftragte etc. sind eben immer noch notwendig, da es keine wirkliche Gleichberechtigung gibt. Aber vermutlich müßig Ihnen das näherbringen zu wollen.... Ich für meinen Teil finde, dass Karriere, Kinder, Geld etc. bei vielen Männern dank der Frauen doch ausgezeichnet funktioniert hat. Und bitte unterstellen Sie doch nicht allen Frauen, dass sie faul sind und sich von Männern aushalten lassen wollen. Die meisten Frauen wollen arbeiten und werden durch fehlende Kinderbetreuung, fehlende Unterstützung der Arbeitgeber ausgebremst. Und dass muss sich endlich ändern.

    Aber mit einem derart offensichtlichen Frauenfeind werde ich nicht weiter diskutieren....
  3. #62

    Hüstel

    Zitat von misca Beitrag anzeigen
    Lohnschere heißt auch, dass Frauen FÜR DEN GLEICHEN JOB weniger Geld bekommen als Männer!
    Ich will ja beim Träumen nicht stören, aber haben Sie schon einmal ansatzweise darüber nachgedacht, daß es vielleicht auch Männer geben könnte, die für denselben Job weniger Geld erhalten als andere Männer?

    So etwas nennt man reale Arbeitswelt.
  4. #63

    moderne Familien in Deutschland

    sterbende Dörfer, sterbende Familienmodelle...
    ich habe mal eine Familie kennengelernt, deren Familiemitglieder während eines Tages in 3 unterschiedlichen Städten aufhielten. Die Mutter arbeitete als Lehrerin an einer Schule in Köln, der Vater hatte einen Zeitvertrag in Düsseldorf, die Kinder gingen in Siegburg zur Schule.
    Die Strukturen des moderenen Lebens erfordern anscheinend solche, komplexen Lebensformen.
    Die moderne Arbeitswelt kann nur familiefreundlicher werden, wenn die Bevölkerung das Leben in Familien schätzt und ihre Arbeitswelt und Wohnwelt dementsprechend gestaltet.
    Ich weiß nicht, ob der politische Wille dazu in Deutschland überhaupt vorhanden ist.
    Ist es nicht so in Deutschland, daß Naturwissenschaft und Technik höher geschätzt werden als Kinder? Daß im weitesten Sinne die Kunst über dem Leben steht?
    Dies sind nur Fragen.
  5. #64

    Ohne Titel!

    Zitat von Lokalpatriot Beitrag anzeigen
    Ich will ja beim Träumen nicht stören, aber haben Sie schon einmal ansatzweise darüber nachgedacht, daß es vielleicht auch Männer geben könnte, die für denselben Job weniger Geld erhalten als andere Männer?

    So etwas nennt man reale Arbeitswelt.
    Das bestreite ich ja auch in keiner Weise. Bloß geht es hier nicht um Einzelfälle, sondern um eine Statistik, die belegt, dass der Verdienstunterschied von Männern und Frauen 25% beträgt. Die Gründe dafür sind vielfältig.
    Ich heiße es weder bei Männern noch bei Frauen gut, wenn für den gleichen Job unterschiedliche Löhne gezahlt werden, wie es z.B. auch bei Leiharbeit zum Teil der Fall ist.
  6. #65

    Deprimierend ...

    Zitat von eagle1903 Beitrag anzeigen
    Ich denke das Problem liegt einfach daran, dass junge Menschen selbst noch keinen "Plan" haben wie Ihre Zukunft aussehen wird. Ein Job auf Zeit, ein Partner für die ewigkeit? unsichere Zukunft und das Gefühl Kinder sind erstmal eine Belastung.
    Das wichtigste ist meiner Meinung nach der Wunsch eine Familie zu haben aber nicht erst mit mitte 30 sondern schon in jungen Jahren. Die Familie gibt einem die Sicherheit die man benötigt. Die instabilen Partnerschaften in Deutschland schrecken wohl viele davon ab Kinder in die Welt zu setzen (zu recht).
    Braucht es wirklich zum Leben einen Plan? Oder wäre nicht etwas mehr Selbstvertrauen ausreichend? Und dieses eingebettet in eine Gesellschaft, die zurückspiegelt, dass es auch ohne Plan geht!
    Die Idiotie besteht darin widerspruchsfrei zu akzeptieren, dass 17-jährige sich mit dem Berufseinstieg schon Gedanken um die Rente machen sollen - Riester hier, Bausparen da, ... So wird ein Lebensgefühl erzeugt, das die Risiken über die Chancen und den Spaß stellt. Dass in einem solchen Umfeld das "Abenteuer Kind" für viele eine zu große Herausforderung darstellt, kann ich verstehen - finde es aber trotzdem mies!
  7. #66

    Zu den unbequemen Fakten...

    Zitat von misca Beitrag anzeigen
    Ich gehe jetzt nicht mehr auf alles ein. Was bei Ihnen anscheinend immer noch nicht angekommen ist: Lohnschere heißt auch, dass Frauen FÜR DEN GLEICHEN JOB weniger Geld bekommen als Männer!
    Nennen Sie mir doch einen einzigen Job im Lande bei dem eine Frau weniger Stundenlohn als ein Mann bekommt. Ich wäre mit Ihnen auf den Barrikaden. Nur - seit 1972 gibt es keine sexistischen Tarifverträge mehr.

    Die "Lohnschere" wird von DESTATIS ermittelt und stellt nur einen Gesamtdurchschnitt dar, mehr nicht.Da erfahren Sie auch, daß Männer im Schnitt auch 2 Stunden wöchentlich mehr Arbeiten.

    Und Sie könnten dort sogar noch mehr erfahren: trotz komplett fehlender "gläserner Decke" verdienen selbständige powerfrauen weniger als selbständige Männer. Ich muß Ihnen nicht erklären daß das mit der ebenfalls ermittelten Tatsache zusammenhängt, daß selbständige Männer mehr Arbeitszeit aufwenden...

    Und selbstverständlich gehört in diese Rechnung keinesfalls Unterhalt oder ähnliches.
    O doch:Hier können Sie die Fakten über die Lohnverhältnisse nachlesen. Unter Anderem: "Laut den Wirtschaftsrechnungen (Fachserie 15 Heft 6, Seite 45) von 2003[5] haben wir folgende monatliche Einkommen von Erwerbstätigen:

    Nr. 25, männlich 1267 Euro
    Nr. 26, weiblich 1337 Euro
    Damit verfügen in DE erwerbstätige Frauen über ein höheres Einkommen als erwerbstätige Männer. Im Datenreport 2008 auf Seite 112, Bild 1[6] steht die Ursache dafür: Mehr als 30% der Frauen im Westen leben hauptsächlich von Unterhalt. "

    Frauenbeauftragte etc. sind eben immer noch notwendig, da es keine wirkliche Gleichberechtigung gibt. Aber vermutlich müßig Ihnen das näherbringen zu wollen........
    Auch da bin ich fast ganz bei Ihnen, Gleichberechtigung wird mit Füßen getreten. Das geht bei schlechterer Benotung von Jungs bei gleicher Leistung los, über höhere Männerarbeitslosigkeit, sexistisches Elternrecht und Frauenquoten bis zu männerbenachteiligender Rentenrendite.

    Gleichberechtigung bedeutet nämlich Chancengleichheit beim Start - also etwa nach der Schule. Was Sie wollen ist Gleichstellung, also gegenderter Zieleinlauf. Dabei wird den Jungen ein Fuß abgehackt um zu beweisen daß Mädchen schneller laufen können. Wo sind denn Ihre Schachweltmeisterinnen und Erfinderinnen? 95% aller Patente werden von Männern eingereicht und unter den weltbesten Schachspielern ist keine Frau. Die brauchen sogar eine eigene Liga! Sind die Figuren so schwer?

    Ich für meinen Teil finde, dass Karriere, Kinder, Geld etc. bei vielen Männern dank der Frauen doch ausgezeichnet funktioniert hat. Und bitte unterstellen Sie doch nicht allen Frauen, dass sie faul sind und sich von Männern aushalten lassen wollen. Die meisten Frauen wollen arbeiten und werden durch fehlende Kinderbetreuung, fehlende Unterstützung der Arbeitgeber ausgebremst. Und dass muss sich endlich ändern.
    Nur EIN Prozent der Frauen wünscht sich einen Hausmann. Die Mehrheit sucht einen finanziellen Versorger - das sehen Sie ja auch nach jeder Scheidung. Will die Frau sich da voll emanzipiert beruflich "verwirklichen" oder will sie - ganz patriarchisch unterdrückt - in seinem Haus mit seinem Kindern und von seinem Geld leben? Jeder Anwalt kennt doch die Antwort!



    .
  8. #67

    deppvomdienst2

    Ihr kommentar freut mich. Ich bin derselben Meinung. Ich hatte Jahrzehnte lang die Möglichkeit, diese Gedanken mit Erfolg kreativ umzusetzen und mein Umfeld zu motivieren. In der Kindererziehung b.z.W. im Privaten ist es mir auch weiterhin gelungen, die angeborene Neugier der Kinder z.B. zu fördern. Doch wie sieht die Berufswelt aus? Die jetzigen "Führungskräfte" brauchen Absicherungen in Form von Checklisten, Plänen u.s.w., um überhaupt respektiert und nicht als chaotisch unstrukturiert zu gelten.. Menschliche Kommunikation zur Lösung von gesellschaftlichen Problemen und Hilfestellungen zur eigenen Bewältigung der selben steht da ganz am Schluss.
    Leider haben Frauen an den Führungsspitzen dieses System zu ihrer eigenen Absicherung auch übernommen und unterstützen es. Nachhaltigkeit ade. Ich habe das Gefühl, dass zunehmend Angsthasen (bewusst männliche Form) sagen, wos lang geht. Die Lohnschere würde sich m.E. auflösen, wenn andere gesellschaftlichen Werte in den Vordergrund rücken würden. Bis lang muß der Mensch auch in diesen Plan in den Köpfen dieser "dummen" , in Führungspositionen gelangenden Menschen passen (nicht Vielfalt und Talente und Ausbildung). Sehe schwarz, dass sich dies in kürze noch mal ändert. Diesen Werteverlust habe ich sogar in oberen Positionen bei kirchlichen Einrichtungen und vor allem in der Administration erlebt, die immer mehr Menschen missionieren oder finanziell strafen ohne sich um das eigentliche Problem zu kümmern oder besondere Lebenslagen ernst zu nehmen. Erst wenn beispielsweise die Pflege oder die Kindererziehung am besten gesetzlich geregelt sind, setzen diese Menschen auch § um. Schade!!!








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