Jule SchulzEigentlich wollte sie fünf Tage bleiben, jetzt sind es schon vier Monate: Studentin Jule, 21, gehört zu den Protestcamp-Bewohnern, die noch immer in im Frankfurt Bankenviertel zelten. Dort fröstelte sie sich durch die meisten eisigen Winternächte - dabei ist ihre WG nur wenige Meter entfernt.
http://www.spiegel.de/unispiegel/wun...814512,00.html
Zwei Dinge mag ich an der Occupy Bewegung nicht.
- Der "Wir sind 99%" Slogan. Nein, Sorry Jungs (und Mädels) lernt mal rechen, 1% ist vermutlich noch zuviel.
- Die "dagegen" Einstellung. Ja ich bin da auch dagegen und zwar massiv. Ich muß nur noch herausfinden gegen was eigentlich. Und ein Lösungsvorschlag währe auch toll...
Aber ich finde es toll wenn junge Menschen sich für sowas engagieren. Als Student hat man für sowas ja noch Zeit.
[QUOTE=Sie protestieren gegen die Macht der Banken, des Kapitalismus,..Meine Eltern sagen, ich kann ein Semester ausfallen lassen", sagt Jule. Mit ihnen trifft sie sich jede Woche zur Diskussionsgruppe über gesellschaftliche Themen wie der Israel-Palästina-Konflikt oder über das Urheberrechtsabkommen ACTA. Das macht sie, seit sie denken kann[/QUOTE]
Klasse liebe Eltern. Mit dieser Ansicht blockiert ihr den staatlich beigestellten Studienplatz für einen anderen jungen Menschen.
Persönliche Entwicklung ist wichtig, aber nicht auf Kosten der Allgemeinheit.
Solche Themn wurden bei uns am Abendtisch besprochen. Ohne Ausfall von Semestern.
Das einzig Gute ist, dass Jule das Semster sausen lässt. Hoffentlich geht das so weiter. Wenn diese Extremisten in einem Zelt sitzen und frieren, dann ist das nicht weiter tragisch. Das ist ihr gutes Recht. Wenn sie dann aber ihr Studium abschliessen und unsere Kinder mit diesem linken Extremismus beschallen, dann richten sie wirklich Schaden an.