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Occupy-Aktion in Hamburg: Herr Ackermann trifft auf den Protest
Josef Ackermann sollte in Hamburg über Moral in der Wirtschaft reden - da stürmen maskierte Occupy-Aktivisten die Bühne. Der Deutsche-Bank-Chef bleibt cool, sucht das Gespräch: Auf eine solche Gelegenheit warte er seit Jahren. Seine Gegner sind weniger schlagfertig.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...799373,00.html
- #10 22.11.2011 22:43 von
Zitat Artikel: "Der junge Mann mit der Maske sieht das anders. "Ich bin mutiger als ihr alle zusammen", ruft er."
Ja natürlich, Du dummes Kind. Deshalb versteckst Du auch Dein Gesicht hinter der Visage von einem, der schon vor über 400 Jahren grandios mit seinen hochfliegenden Plänen gescheitert ist. Schon blöd wenn man von Mami Playstation-Verbot bekommen hat und merkt das man draußen in der echten Welt in so nem Aufzug nichts ausrichten kann, gelle?
Wenn das die Protestbewegung sein soll, die die Welt besser macht, dann gute Nacht. - #11 22.11.2011 22:47 von
Schade.
Ich bin einer großer Fan der Bewegung. Ich finde es gut, dass Menschen endlich realisieren, was passiert und sich damit befassen.
Nicht gut finde ich allerdings:
dass von der jetzigen Bewegung ignorant vorgegangen wird. Es gibt seit Jahren Menschen, die sagen man müsste dieses oder jenes tun. Insbesondere im Finanzbereich! Die Occupy Bewegung stellt sich oft so an, als ob sie von niemandem etwas wissen will und benimmt sich fast so, als ob die 99% jetzt entdeckt hätten, was schief läuft. Das ist gut, aber es gab davor auch schon einen kleinen Anteil dieser 99%, der darauf hingewiesen hatte. Nur war der Großteil der 99% damals noch zu faul.
Ich finde nicht gut dass:
Man sich überhaupt nicht wirklich damit befasst, was man fordern könnte. Selbst wenn die Bewegung keinen Sprecher und keine wirklichen Forderungen haben will, so können Einzelpersonen für etwas einstehen. Es gibt seit 2003 eine Global Marshall Plan Initiative, die ebenfalls keinen Sprecher hat und als Netzwerk von Partnern agiert. Diese Menschen versammeln sich hinter 5 einfachen Forderungen für eine Welt in Balance. http://www.globalmarshallplan.org
Ich finde nicht gut, dass:
einzelne jetzt solche Aktionen machen und mit "ich bin mutiger als ihr alle" einen Satz in den Raum stellen, der genau davon zeugt, dass sich keiner vorher überlegt hat, was nachher passiert bzw. was man eigentlich mit der Aktion bezwecken will. Außer vielleicht bei SPON zu stehen! Doch wofür? Wofür dient die Aufmerksamkeit? Dafür, dass noch mehr Leute realisieren, dass etwas schief läuft? Wie gesagt, völlig in Ordnung, aber dann bitte auch so gut sein und sagen: Ja, andere sagen es schon länger, ich habe nur nicht zugehört oder mich nicht damit befasst, statt zu sagen: ich bin mutiger als ihr alle
Ich finde überhaupt nicht gut, dass:
ich kürzlich lesen musste: Wir bleiben hier bis die Welt besser ist. Mit so etwas kann ich mich nicht identifzieren. Was soll das? Als Ergebnis nehme ich mit, dass wir jetzt alle auf die Straße sollten, bis die Welt eine bessere ist. Nur wer MACHT denn die WElt dann noch besser?
Danke - #12 22.11.2011 22:47 von
keine Überraschung
..aber was soll der Artikel in spon? na und? ein (noch) Bankenchef wird zur Zielscheibe plakativen Protestes, und surprise, surprise kann schlagfertig sein... wohl kaum eine Überraschung... es ist wirklich amüsant zu sehen , wie kontinuierlich Spitzenkräfte der Wirtschaft unterschätzt werden...und auch wenn es nicht in "die die da oben", "das böse Kapital" -Lyrik passt.. viele sind eben da, weil sie nicht ganz unfähig sind, und Schlagfertigkeit ist noch eine der kleinsten Übungen... dies nur nebenbei.... (jaaaa es gibt auch Gegenbeispiele was die Fähigkeit von Spitzenmanagern angeht.. jaaaa und nochmals jaaaa.)
hm, das einzige was mir persönlich manchmal Sorge bereitet ist, dass eben doch einige dieser Spitzenkräfte denen in der Politik scheinbar so meilenweit überlegen sind, dass man sich fragt wer kontrolliert wen... aber das hat jetzt nun mal gar nichts mit dem Artikel zu tun.... ;-) - #13 22.11.2011 23:25 von MarkH
- #14 22.11.2011 23:25 von
Na SUPER!!!
Peinlichst für die Occupy Fuzzies, wenn ihre Frontmänner vollkommen unvorbereitet und geistig unterlegen sind. Warum schicken sie solche Pfeiffen nach vorne?
Der Punkt ging eindeutig an Ackermann! Das sind 1000 Verlustpunkte für die Occupy-Bewegung! Diese Blamage wurde registriert! Ihr hattet IHN auf dem Tablett und seit sprachlos geworden- jämmerlich!
SO gewinnt man keine friedliche Revolution der Argumente sondern beschwört Gewalt herauf. Gewalt ist das Argument der Dummen - und die sind in der Überzahl!
Das mag ja noch alles recht heiter werden!!!
Bin ich mit 50 nun zu früh oder zu spät geboren?? Jedenfalls geht mir unsere Zeit langsam auf den Geist!! - #15 22.11.2011 23:26 von juharms
nett
Schön dass es noch Leben gibt bei Occupy. Das Problem ist nur, dass die Versammelten eh keine Ahnung haben worum es geht bzw. blenden es aus, denn es geht um deren Geld.....
- #16 22.11.2011 23:36 von
Rethorik?
Er häte ja mal wieder das gelente Victoryzeichen zeigen können der auf Peanuts argumentieren können.Nichts kam von ih. Eher Ignoranz und Hochnäsigkeit, der von der Politik gemachten Mächtigen.
- #17 22.11.2011 23:50 von
Nix Titel
Herr Ackermann klingt aus dem Bericht her eigentlich weniger schlagfertig. Irgendwie lässt sich auch schlecht was sagen, wenn nun mal die meisten Menschen auf der Welt arm sind und selbst wenn sie eine ehrbare Arbeit verrichten. Sei es Müllmann, Putzfrau oder Operationstechnische Assistentin. Krumm und Buckelig arbeiten sich viele aber entlohnt werden sie dafür nicht auf dieselbe Weise wie andere. Kein Mensch versteht warum die Wirtschaft wegen Gerüchten kollabiert, warum das Rating einer von nur drei Firmen ausreicht um Länder zu zerstören. Warum man herumspekulieren kann, absahnt, während die Operationstechnische Assistentin in der Zeitung lesen muss, dass ihre Währung mit der sie ihr Brot bezahlt wegen genau dieser Dinge vor die Hunde geht, ja die Einigkeit des Kontinents und damit der Weltfrieden selbst aufs Spiel gesetzt wird.
Die Banken, Manager und Co. müssen sich die Kritik gefallen lassen, weil sie nun mal mehr Geld haben als manche in zwei Leben verdienen können. Mehr Geld als manche in hundert Leben verdienen können. Die guten Taten spielen keine Rolle, denn die Konten sind ja trotzdem proppevoll. - #18 23.11.2011 00:00 von
V wie verschlafen
"Man kann nicht sein Leben lang Fleisch fressen und dann beim Gichtanfall den Metzger anzeigen" Hagen Rether.
Occupy kommt 100 Jahre zu spät (Chicagoer Schule).
Aber es ist ein Massenhype und nunmal total hip. - #19 23.11.2011 00:27 von
Schlechtes Bild auf beiden Seiten
Wenn ich den Artikel so lese, muss ich sagen, überrascht und freut es mich, dass Ackermann sich so leicht aus der Ruhe bringen lässt und zu Arroganz greifen muss, um Herr der Situation zu werden. Vermutlich unnötigerweise, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass einer dieser Aktivisten tatsächlich in der Lage sein würde, sich fachlich durchzusetzen. Diese ganze Occupy-Geschichte ist doch zum Scheitern verurteilt. Die meisten Aktivisten haben keine andere Substanz als mitzulaufen. Etwas erleben zu wollen, Teil eines Etwas zu sein, reicht nicht aus, um fehlende Leidenschaft und Fachwissen auszugleichen.
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