dapdSeine obszöne E-Mail hat Ariane Friedrich viel Ärger eingebracht. Inzwischen hat der Absender aus Mittelhessen gestanden, die Hochspringerin beleidigt und sexuell belästigt zu haben. Gegen den 38-Jährigen wurde ein Strafbefehl erlassen.
http://www.spiegel.de/panorama/justi...845267,00.html
Ein 38 jähriger, der sich im Internet versteckt und im Schutz angeblicher Anonymität beleidigt, ist ein Wurm und gehört angemessen bestraft. Er hatte das "Glück" dass Frau Friedrich einen öffentlichen Wert hat und darum Ermittlungen stattfanden. Bei Lieschen Müller, verläuft sowas im Sande und darum ist der Strafbefehl Viiiel zu billig, damit kann man keine Nachahmer abschrecken. Ich wäre dafür, zusätzlich Sozialstunden anzuhängen, damit diese Leute auch die Grundrechte anderer Menschen mehr achten lernen.
MfG. Rainer
Jetzt kann AF ja in Ruhe bei Olympia zeigen, warum ihre Nominierung nicht nur ihrer medienwirksamen Popularitaet geschuldet ist...
Wieso wird da ein Bild, sogar eine ganze Bilderstrecke von Ariane Friedrich gezeigt? Es geht doch darum, dass ein Täter verurteilt wurde, Frau Friedrich hat doch dazu wenig beigetragen. Was ich damit meine ist, dass der Täter und Ariane Friedrich hier zusammen genannt werden, was dem Täter wohl eher recht ist als Frau Friedrich. Ich möchte nicht mit Bild erscheinen, wenn mir jemand obszöne Nachrichter schickt. Aber diese Feinheiten zählen auch bei Spiegel online nicht, Hauptsache es wird angeklickt.
Sie wird kläglich bei Olympia scheitern und wieder mal einen Grund finden (Wind, Ameisenknochen im Weg u.a.) warum "es nicht lief, sonst hätte sie locker gewonnen". Diese Frau hätte NIEMALS für Olympia nominiert werden dürfen. Das ist ein Faustschlag ins Gesicht derer, die an der Qualifikation gescheitert sind. Regeln gelten anscheinend nicht für alle in der deutschen Leichtathletik.
Eine Massen-"Online-Apotheken"- oder "Viagra"-Spam-Mail ist etwas ganz anderes, als einen Menschen direkt, persönlich und obszön anzugehen. Dass Männer offensichtlich darin keinen größeren Unterschied sehen, wundert mich nicht. Wenn aber jemand Fettflecke in ihrem Hyundai Pony GTI hinterlässt, werden sie allesamt zu Furien... ;-)
Die Sache hat ja zwei Seiten. Das Thema des Herrn ist mit der Strafe erledigt, aber die feine Frau Polizeikommissarin, die offenbar ein Problem mit dem Rechtsstaat und unserem Rechtssystem im 21. Jahrhunderts hat und gerne ins Mittelalter zürück will, wo jeder Selbstjustiz walten kann und sich als Richter aufspielt, indem man bereits den einer Tat verdächtigen ohne Beweise oder Verfahren vorverurteilt und persönlich an den öffentlichen Pranger stellt, ist ein Unding.
Sich selbst als Richter, Pranger und Henker aufspielen, wäre allein schon für einen normalen Bürger daneben, für eine Polizeikommissarin ist das völlig untragbar und muss Konsequenzen haben!
Da ich leider die unseelige Kungelei zwischen Staatsanwaltschaft und Polizei kenne, in der gegen Polizisten noch nie ein rechtsstaatliches und gerechtes Verfahren möglich ist (die werden regelmäßig für alle Fehlverhalten freigesprochen oder kommen sehr billig davon), erwarte ich wenigstens von ihrer Dienstbehörde ein Disziplinarverfahren.
Man stelle sich vor, jeder Bürger würde so handeln wie die Frau Kommisarin - dann haben wir den Wilden Westen in Deutschland - was ironischerweise die Polizei (und Frau Kommisarin) überflüssig machen würde, da jeder "sein Recht" selbst in die Hand nimmt, wie es ihm gerne passt.
Wenn jemand eine Straftat begeht, dann sollte dies auch öffentlich bekannt gemacht werden. Nicht bei jeder Straftat. Aber bei Kapitalverbrechen und bei wiederholten Straftätern habe ich nichts dagegen, die Namen und Fotos an zentraler Stelle im Internet zu veröffentlichen. Der Schutz der Allgemeinheit muss Vorrang haben vor dem Schutz der Täter.
Schlimm finde ich, dass in den Zeitungen kaum noch steht, welche Nationalität ein Straftäter hat. Früher war das eine typische Angabe bei fast jeder Berichterstattung über Straftäter. Das sollte man wieder einführen. Spricht etwas dagegen?
Die Strafe von knapp 1000 Euro ist lächerlich gering. Das schreckt niemanden ab.