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Obdachlosenquartier in Berlin: Gäste in der Kältehilfe

Mathias HamannNatürlich würde sie Maria und Joseph aufnehmen. Hanna Faißt leitet die Kältehilfe der Berliner Stadtmission und sorgt dafür, dass Obdachlose ein Quartier für die Nacht bekommen. Die Arbeit fordert sie auch an Weihnachten: als Seelsorger, Sozialberater, Manager und Sicherheitsverantwortliche.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-874640.html
  1. #1

    Wird leider viel zu wenig wertgeschätzt

    Die Arbeit dieser Mitarbeiter und freiwilligen Helfer wird leider viel zu wenig beachtet und geschätzt, und die staatliche Unterstützung ist meist leider immer das Erste was in Zeiten klammer Kassen gekürzt wird, frei nach dem Motto: Mit den Schwachen kann man es ja machen. Ich empfinde es als widerlich, wenn der Spiegel gleichzeitig über opulente Millionärsmessen berichtet in denen sich die Schickeria mit Luxus zudröhnt. Viele von denen die dort gezeigt werden haben jegliche Bodenhaftung längst verloren und entziehen sich der allgemeinen Gesellschaft, die ihren Erfolg erst ermöglicht hat, auch noch durch Steuerhinterziehung. Ich möchte mal sehen wer sich von denen an Weihnachten in die Suppenküche stellen würde, um ein paar weniger Begünstigte zu versorgen.
  2. #2

    Wer

    in diesem Quartier gelandet ist, der dürfte den Glauben an einen Gott
    schon verloren haben.
    Dieser hätte ihm schon früher helfen müssen.
    Wenn er gekonnt hätte.
    Kann er aber nicht, deshalb muss es der Mensch machen, präventiv und posthum helfen.
  3. #3

    Hilfe für die Verzweifelten

    Es ist manchmal schon schwer zu sehen, wo und wie Gott wirkt. Ich bin ganz froh darüber, dass Gott nicht wie ein Puppenspieler in unser Leben eingreift. Gott wirkt anders. Durch Menschen wie Hanna in der Notübernachtung. Ich finde es ganz beruhigend zu wissen, dass es solche Orte gibt. denn wenn es sonst keine Hoffnung mehr gibt, ist es schön, wenn es Menschen gibt, die mit einem beten.
  4. #4

    !

    Zitat von chico 76 Beitrag anzeigen
    in diesem Quartier gelandet ist, der dürfte den Glauben an einen Gott
    schon verloren haben.
    Dieser hätte ihm schon früher helfen müssen.
    Wenn er gekonnt hätte.
    Kann er aber nicht, deshalb muss es der Mensch machen, präventiv und posthum helfen.

    gefällt mir, besonders der Satz; hätte ihm schon früher helfen MÜSSEN.

    Klar doch, die anderen müssen !

    dennoch ja diese freiwilligen Helfer sind nicht mit Geld zu bezahlen, toll, nur eben MÜSSEN gefällt mir nicht. Vor allem wenn andere müssen müssen.
  5. #5

    Also Gäste sind wie in diesem beschriebenen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Natürlich würde sie Maria und Joseph aufnehmen. Hanna Faißt leitet die Kältehilfe der Berliner Stadtmission und sorgt dafür, dass Obdachlose ein Quartier für die Nacht bekommen. Die Arbeit fordert sie auch an Weihnachten: als Seelsorger, Sozialberater, Manager und Sicherheitsverantwortliche.

    Heiligabend im Obdachlosenquartier in Berlin - SPIEGEL ONLINE
    Falle Übernachtungsgäste vgl. eines Hotels, wobei diese natürlich nicht nach Waffen oder anderem untersucht werden.
    Also doch keine richtig normalen Gäste.

    Ja es ist natürlich ganz wichtig, dass es Menschen gibt in unserem Land, die da für die Menschen sorgen die da irgendwie in unserem Land nicht mehr aufgefangen werden wollen oder können.

    So braucht sich auch keiner kümmern um eine wahre Veränderung einer ethischen Auffassungsgabe und Frau Hanna Faißt wird es wohl kaum verändern, vielleicht noch nicht mal verändern wollen, weil eigentlich haben manche und besonders diese Helferlein ganz individuell dabei den größten Gewinn.

    Ich seh das ganz persönlich eben so.

    Gerade weil auch Weihnachten ist.

    MFG
  6. #6

    Ich würde auf keinen Fall

    Zitat von janschütz Beitrag anzeigen
    Die Arbeit dieser Mitarbeiter und freiwilligen Helfer wird leider viel zu wenig beachtet und geschätzt, und die staatliche Unterstützung ist meist leider immer das Erste was in Zeiten klammer Kassen gekürzt wird, frei nach dem Motto: Mit den Schwachen kann man es ja machen. Ich empfinde es als widerlich, wenn der Spiegel gleichzeitig über opulente Millionärsmessen berichtet in denen sich die Schickeria mit Luxus zudröhnt. Viele von denen die dort gezeigt werden haben jegliche Bodenhaftung längst verloren und entziehen sich der allgemeinen Gesellschaft, die ihren Erfolg erst ermöglicht hat, auch noch durch Steuerhinterziehung. Ich möchte mal sehen wer sich von denen an Weihnachten in die Suppenküche stellen würde, um ein paar weniger Begünstigte zu versorgen.
    Weihnachten in Deutschland in eine SUPPENKÜCHE gehen um mir was zu essen zu holen, damit diejenigen nigs mehr denken müssen, was hier für Miilionen (darunter viele, viele Kinder ) absolut daneben läuft und in Ruhe ihr Weihnachten genießen, wobei sie die Spenden nach Afrika (mitlerweile teils auch in ihrem eigenen Land) verschickt haben.

    NÖÖ, da verhunger ich lieber ganz demonstrativ, weil Gott ist allmächtig und genau das hat er mir mitgegeben, nämlich die Würde eines Menschen und zwar jedes Menschen (weil er ist Schöpfer von allen Menschen) zu fühlen, damit ich diese von der Würdelosigkeit anderer Menschen unterscheiden kann.

    Ich bedarf dafür sicher keiner Frau Hanna sonstwas aus Berlin!!!

    Die Würde des Menschen ist unantastbar und Deutschland besitzt im GG ein Sozialstaatsprinzip, somit darf es solche Menschen für Hanna gar nie geben, außer sie wollen das freiwillig so haben.

    Frau Hanna hat davon das Meiste für sich, aber Gottes Wille ist das nicht, das ist zumindest meine Meinung.

    Und da bleib ich auch bei!

    MFG
  7. #7

    Zitat von janschütz Beitrag anzeigen
    Die Arbeit dieser Mitarbeiter und freiwilligen Helfer wird leider viel zu wenig beachtet und geschätzt, und die staatliche Unterstützung ist meist leider immer das Erste was in Zeiten klammer Kassen gekürzt wird, frei nach dem Motto: Mit den Schwachen kann man es ja machen.

    Zwar finde auch ich diese ehrenamtliche Arbeit respektabel, allerdings haben die ständigen Vorwürfe Richtung Staat sowie das kritiklose Bezeichnen Obdachloser als "Schwache" für mich einen schlechten Beigeschmack.

    Das einzige Versäumnis von Vater Staat scheint mir zu sein, betroffene Osteuropäer u.ä. nicht sofort in ihre Heimat abzuschieben, wo sie dann wenigstens ihre gewohnte Umgebung haben.

    Ansonsten steht aber eine ausreichende Absicherung bereit. Theoretisch könnte jeder seine Obdachlosigkeit vermeiden; es kann nicht ALLES abgefangen werden, was dann trotzdem dazu führt.

    Außerdem dürften etliche Obdachlose nachvollziehbare Gründe haben, sich bei keiner Behörde zu melden.
  8. #8

    Wow, werden hier gerade Menschen kritisiert, die sich für Obdachlose engagieren und als selbstsüchtig kritisiert? Sicher werden Mitarbeiter wie Frau Faißt bezahlt, weil es ohne bezahlte Kräfte auch sicher nicht möglich eine solche Arbeit durchzuführen. Wenn man aber so eine Arbeit nur wegen des Geldes macht, wird man spätestens nach ein paar Wochen Notübernachtung aufgeben.
  9. #9

    Wenn Hr. Wulff

    etwas weniger Würde in Anspruch nehemen würde, würden diese Menschen in größerer Würde leben können.
    Sicherlich sind bei dieser Aussage zwei Themen miteinander vermengt, aber der Grundgedanke ist richtig, Hr. Wullf soll soll lediglich ein Symbol darstellen. Würdevolle Feiertage, auch wenn sie bei den meisten sehr umfangreich ausgefallen sein dürften, und jedem den Erfolg den er sich im neuen Jahr verdient. Wie immer also. Übrigens steckt in der Feiertagsansprache Hernn Gaucks sehr viel mehr Wahrheit, als manch ein Mandatsträger jemals gesprochen hat.


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