...was soll man dazu noch sagen!
DPABizarrer Streit mit dem Finanzamt: Ein Bäcker, der sein Brot an Bedürftige verteilte anstatt es in den Müll zu werfen, musste plötzlich kräftig Steuern nachzahlen. Gehen den Obdachlosen-Tafeln jetzt die Brötchen aus?
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...845365,00.html
...was soll man dazu noch sagen!
Erstens kann ein Betrieb nicht einfach Lebensmittel wegwerfen wie er will, dass muß (teuer) entsorgt werden. Zweitens gibt es von den Tafeln Spendenbescheinigungen, die die EK-Steuerschuld mindern (daher nicht noch zusätzlich Vorsteuerabzug als Geschenk obendrauf), bei Verkauf für 1 € gibt es keine Spendenbescheinigungen mehr. Drittens wird auch der Eigenverbrauch des Bäckers nebst Familie oder das kostenlose Essen in Gaststätten für Mitarbeiter genau so (Umsatz)versteuert, weil nicht einzusehen ist, dass dies als betriebsfremder Zweck zur Vorsteuerabzugsberechtigung führt.
Sonst kommt ein Küchenhersteller und entnimmt jeden Tag "privat" eine Küche, kassiert den Vorsteuerabzug und verscheuert die Küche am nächsten Tag "privat" bei ebay ....
Fiskus kann man nur verständlislosem Kopfschütteln begegnen. Der Staat lässt aber auch gar nichts aus, seine Bürger zu schröpfen. Respekt vor Finanzbeamten welche sich weigern hier zu ermitteln. Wie tief kann denn die Moral des Staates in Deutschland noch sinken ?
Logik und Vernunft liegen manchmal weit auseinander. Kann hier jemand an verantwortlicher Stelle mal sein HIRN einschalten und für SINNVOLLE Abhilfe sorgen?