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Obamas Wahlkampf gegen Romney: Zwei Kandidaten, eine Krise, keine Lösung

REUTERSOhio ist einer der Staaten, in denen die US-Präsidentschaftswahl entschieden wird - nun ringen die Kandidaten um die Stimmen der Unentschlossenen. Präsident Obama sprach im Nordosten, Rivale Romney im Südwesten, beide zur selben Zeit, zum selben Thema: Wirtschaftspolitik. Überzeugend war keiner.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...838983,00.html
  1. #1

    Im Westen nichts neues...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ohio ist einer der Staaten, in denen die US-Präsidentschaftswahl entschieden wird - nun ringen die Kandidaten um die Stimmen der Unentschlossenen. Präsident Obama sprach im Nordosten, Rivale Romney im Südwesten, beide zur selben Zeit, zum selben Thema: Wirtschaftspolitik. Überzeugend war keiner.

    US-Wahlkampf: Obama und Romney kämpfen in Ohio um Stimmen - SPIEGEL ONLINE
    Sollte Romney die Wahl gewinnen, sehe ich schwarz für Amerika. Dann kommt bald eine Krise, gegen die die Eurokrise ein laues Lüftlein ist. Romney erklärt bis heute nicht, wie die weiter steigenden Staatsausgaben - ob mit oder ohne Sozialleistungen - bezahlt werden sollen, wenn bei denjenigen, die die Hauptsteuerlast tragen müssten ( = die Reichen ), die Steuen gesenkt werden.

    Sollte Obama die Wahl gewinnen, sehe ich zumindest eine kleine Chance, daß es besser wird. Allerdings müsste dazu auch der Kongress und der Senat demokratisch beharscht sein. Solange dort aber die Republikaner das Sagen haben, wird auch Obamas Politik nur eine 'lame duck' bleiben.
  2. #2

    Es gibt keine einfache Loesung.

    Die noch realistische Loesung heisst "ZEIT heilt die Wunden". Die Republikaner machen die Arm-Reich Schere nur noch groesser. Ihre Plaene wie Taxcuts fuer die Reichen und Korporationen haben noch nie einen einzigen Arbeitsplatz geschaffen sondern Reichen verholfen noch maechtiger zu werden. Und bei Sozialprogrammen zu kuerzen fuehrt nur dazu, dass die Kaufkraft der Amerikaner sinkt. Aber das kennen wir ja auch von Merkel oder der FDP.

    Weiterhin wollen die Republikaner den Flattax, der den Reichen einen grossen Vorteil verspricht. Wenn Romney Praesident wird, dann kann man das Suedamerika der Vergangenheit erwarten: kleine Mittelschicht, wenige Superreiche (inklusive Romney) und eine grosse Armutsschicht mit vielen Slums. Es wird Zeit, dass ich wieder nach Deutschland auswandere. Die USA sind unertraeglich.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ohio ist einer der Staaten, in denen die US-Präsidentschaftswahl entschieden wird - nun ringen die Kandidaten um die Stimmen der Unentschlossenen. Präsident Obama sprach im Nordosten, Rivale Romney im Südwesten, beide zur selben Zeit, zum selben Thema: Wirtschaftspolitik. Überzeugend war keiner.

    US-Wahlkampf: Obama und Romney kämpfen in Ohio um Stimmen - SPIEGEL ONLINE
    Vielleicht sollte Merkel und die EU zur Abwechslung mal die Amerikaner auffordern ihre Probleme endlich in den Griff zu bekommen anstatt den Einflüsterungen aus Washington aufzusitzen und deren "Wünschen" nachzukommen.

    Z.B. Griechenland auf jeden Fall im Euro zu halten - Ratschläge kosten ja nichts.

    Aber im Grunde kann es uns egal sein wer im Weissen Haus den Statthalter der Wallstreet macht. Es ist wie hierzulande, man "spielt" rechts und links. Eine Wahlshow ohne echte Alternativen, eine ausgehölte Demokratie, zur Farce verkommen.
  4. #4

    .Überzeugend?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ohio ist einer der Staaten, in denen die US-Präsidentschaftswahl entschieden wird - nun ringen die Kandidaten um die Stimmen der Unentschlossenen. Präsident Obama sprach im Nordosten, Rivale Romney im Südwesten, beide zur selben Zeit, zum selben Thema: Wirtschaftspolitik. Überzeugend war keiner.

    US-Wahlkampf: Obama und Romney kämpfen in Ohio um Stimmen - SPIEGEL ONLINE
    Klar ist keiner der beiden überzeugend, so ganz ohne Lösungskonzepte. Der einzige Kandidat, der im Vorwahlkampf überzeugend war, wurde ja leider von der eigenen Partei rausgemobbt, von den Medien lächerlich gemacht und als Spinner hingestellt (ja SpOn ich meine auch euch), obwohl er der einzige Kandidat war, der laut Umfragen gegen Obama hätte gewinnen können, und dazu der einzige, der wirklich eine andere Politik gemacht hätte.

    Ob jetzt Obama oder Romney gewinnt macht kaum einen Unterschied, weil keiner von beiden die großen Probleme der Wirtschaft oder Außenpolitik wirklich an der Wurzel packen werden.

    Und der Typ auf dem Bild ist kein Obama-Anhänger, sondern ein Obama-Jünger, der mit seinem Glauben missioniert, wie ja unschwer auf dem T-Shirt zu erkennen ist.
  5. #5

    Ron PAul

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ohio ist einer der Staaten, in denen die US-Präsidentschaftswahl entschieden wird - nun ringen die Kandidaten um die Stimmen der Unentschlossenen. Präsident Obama sprach im Nordosten, Rivale Romney im Südwesten, beide zur selben Zeit, zum selben Thema: Wirtschaftspolitik. Überzeugend war keiner.

    US-Wahlkampf: Obama und Romney kämpfen in Ohio um Stimmen - SPIEGEL ONLINE
    war der einzige, der einen Ausweg aus der prekären Situation präsentiert hat. Aber seine Anhänger sind ja alles Nerds (SPON berichtete), das bei seinen Reden die Universitäten aus allen nähten platzen wird gekonnt übersehen
  6. #6

    Am Sonntag wird konservativ gewählt.
    Am Montag wird dann wieder herumgeblökt: "Jeder muss sich jederzeit den Veränderungen und Herausforderungen stellen!"
  7. #7

    Ron Paul et al.

    Zitat von Cartman Beitrag anzeigen
    war der einzige, der einen Ausweg aus der prekären Situation präsentiert hat. Aber seine Anhänger sind ja alles Nerds (SPON berichtete), das bei seinen Reden die Universitäten aus allen nähten platzen wird gekonnt übersehen
    Die Art, in der hier im Thread wieder der sympathische Träumer Ron Paul in den Himmel gehoben und Romney - wie überhaupt alles vernünftig Konservative jenseits des großen Teichs - abqualifiziert wird, läßt eine große Dankbarkeit dafür aufkommen, daß die Amerikaner ihren Präsidenten selbst wählen und nicht die deutschen SPIEGEL-Leser.

    Es ist anzunehmen, daß keine 10 Prozent der hier auftrumpfenden Foristen auch nur eine der Kandidatendebatten live verfolgt haben und irgendwelche neutralen Originalberichte aus den USA kennen.

    "Mit dem Wissen wächst der Zweifel," heißt es bei Goethe. Das bedeutet umgekehrt: Je weniger Wissen, desto fester die Überzeugung.
  8. #8

    Hier könnte ein Titel stehen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwei Kandidaten, eine Krise, keine Lösung
    Könnte natürlich ursächlich daran liegen, dass es für diese Krise, ähnlich wie für die Eurokrise, gar keine Lösung gibt.

    Obama versucht es nach "Hope" und "Change" diesmal mit "Forward". Wieder nicht wirklich aussagekräftig, aber da Romney so mal gar nix vorzuweisen hat, könnte das tatsächlich ausreichen.
  9. #9

    Seher

    Zitat von Andreas J. Beitrag anzeigen
    Sollte Romney die Wahl gewinnen, sehe ich schwarz für Amerika. Dann kommt bald eine Krise, gegen die die Eurokrise ein laues Lüftlein ist. Romney erklärt bis heute nicht, wie die weiter steigenden Staatsausgaben - ob mit oder ohne Sozialleistungen - bezahlt werden sollen, wenn bei denjenigen, die die Hauptsteuerlast tragen müssten ( = die Reichen ), die Steuen gesenkt werden.

    Sollte Obama die Wahl gewinnen, sehe ich zumindest eine kleine Chance, daß es besser wird. Allerdings müsste dazu auch der Kongress und der Senat demokratisch beharscht sein. Solange dort aber die Republikaner das Sagen haben, wird auch Obamas Politik nur eine 'lame duck' bleiben.
    Romney hat erfolgreich die Winterspiele in Utah 2002 organisiert (nach einer Formulierung der New York Times sogar "gerettet") und war ein anerkannter Governeur im normalerweise demokratischen Masschusetts. Obama dagegen hatte vor seiner Präsidentschaft in der Politik wenig geleistet und außerhalb von ihr so gut wie gar nichts.

    Ihren Pessimismus im Hinblick auf einen Wahlerfolg Romneys sollten sie etwas konkreter begründen als mit dem prophetischen Ausdruck "sehe ich". Die Tatsache, daß man mit dem Strom schwimmt, ist als Kompetenzbeweis nicht ausreichend.


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