Obama zu US-Arbeitslosenzahlen: "Das ist nicht gut genug"

AFPUS-Präsident Barack Obama zeigt sich zerknirscht über die jüngsten Arbeitslosenzahlen. Die Quote ist zwar gesunken, doch es sind deutlich weniger Jobs als erwartet entstanden - und für die Wähler zählt die Wirtschaftslage.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...854627,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seit dem Zweiten Weltkrieg ist kein Präsident bei einer Arbeitslosigkeit von mehr als acht Prozent wiedergewählt worden.
    Es ist auch noch nie ein Schwarzer gewählt worden.
    Noch nie hatte eine europäische Fußballmannschaft außerhalb Europas die WM gewonnen, bis... Spanien 2010

    Bislang noch nie... sind keine Gesetzmäßigkeiten, sondern Kaffeesatzleserei von Glaskugelbesitzern.
  2. #2

    Qe

    Die Konjunktur weltweit schwächelt. Obama wird es schwer haben und eine Verschärfung der Rezession spielt Romney in die Hände. Die Republikaner repräsentieren das "Ego-Amerika" in Reinkultur. Nicht, dass die Demokraten so viel besser wären, aber wohl bei weitem das kleinere Übel. Zu den QE Programmen: Man kann nur ohnmächtig zuschauen, wie versucht wird, eine aus den Fugen geratene Weltwirtschaft durch verzweifelte geldpolitische Stromstöße aus dem Koma zu erwecken.
    Bin gespannt, wie lange die letzten Zuckungen noch anhalten, bevor die nationalen Schulden der Amerikaner- natürlich zu Lasten der Vermögen - drastisch entwertet werden. Dann wird das, was im September 2008 begann, vollendet werden - und die Karten neu verteilt. Und das weltweit.
  3. #3

    Es ist genügend Geld in der amerikanischen Wirtschaft vorhanden um sofort neue Arbeitsplätze zu schaffen, solange ein schwarzer Demokrat amerikanischer Präsident ist, wird dies nicht geschehen. Mit viel Geld hat die Wirtschaft den republikanischen Wahlkampf unterstützt,
    sie wird nicht mit der Schaffung von Arbeitsplätzen Obama
    den Wahlkampf erleichtern. Dies ist im übrigen nicht nur die Wahlkampfmethode der amerikanischen Wirtschaft. Mit
    sanftem Druck wird der "freie" Wähler dorthin gebracht wo er hin soll. Nur- auf diese Weise bekommt er nie den Präsidenten den er haben möchte.
  4. #4

    Hier könnte Ihre Werbung stehen!

    Er kündigte in seiner Rede auf dem Parteitag der Demokraten am Donnerstag an, bis Ende 2016 eine Million neue Industriejobs schaffen zu wollen...
    Industrie? In den USA?

    Also ich kenne mich mit deren Industrie ehrlich gesagt nicht so gut aus. Aber haben die US-Unternehmen nicht einen Großteil davon in Billiglohn-Länder ausgelagert und stehen jetzt ohne nennenswerte Industrieproduktion da?

    Oder das, was sie haben (z.B. Automobilindustrie) ist international nicht konkurrenzfähig. Das wird wohl schwer, da neue Jobs zu schaffen.
  5. #5

    Oje..

    Zitat von punjaabi24 Beitrag anzeigen
    Die Konjunktur weltweit schwächelt. Obama wird es schwer haben und eine Verschärfung der Rezession spielt Romney in die Hände.
    Welche Rezession? Die USA sind in keiner Rezession. Dazu bedarf es einer stagnierenden oder schrumpfenden Wirtschaft, und zwar zwei Quartale in folge. Das tut sie aber aktuell nicht. Folgerichtig gibts in den USA im Moment keine Rezession.

    Bist aber nicht der Einzige hier, der das nicht wusste.
  6. #6

    ..

    Zitat von irobot Beitrag anzeigen
    Industrie? In den USA?

    Also ich kenne mich mit deren Industrie ehrlich gesagt nicht so gut aus. Aber haben die US-Unternehmen nicht einen Großteil davon in Billiglohn-Länder ausgelagert und stehen jetzt ohne nennenswerte Industrieproduktion da?

    Oder das, was sie haben (z.B. Automobilindustrie) ist international nicht konkurrenzfähig. Das wird wohl schwer, da neue Jobs zu schaffen.
    Hmja, genau das kritisiert Obama ja, dass wieder mehr Jobs im Land geschaffen werden müssen indem man weniger importiert etc. Das war der Teil der Rede mit "made in America" ;).
  7. #7

    Also ich kenne mich mit deren Industrie ehrlich gesagt nicht so gut aus.

    Zitat von irobot Beitrag anzeigen
    Industrie? In den USA?

    Also ich kenne mich mit deren Industrie ehrlich gesagt nicht so gut aus. Aber haben die US-Unternehmen nicht einen Großteil davon in Billiglohn-Länder ausgelagert und stehen jetzt ohne nennenswerte Industrieproduktion da?

    Oder das, was sie haben (z.B. Automobilindustrie) ist international nicht konkurrenzfähig. Das wird wohl schwer, da neue Jobs zu schaffen.
    Offensichtlich nicht. Sonst wuerden Sie wissen, dass die USA die drittgroesste Exportnation auf der Welt sind.
    List of countries by exports - Wikipedia, the free encyclopedia
  8. #8

    Titellos

    Zitat von irobot Beitrag anzeigen
    Industrie? In den USA?

    Also ich kenne mich mit deren Industrie ehrlich gesagt nicht so gut aus. Aber haben die US-Unternehmen nicht einen Großteil davon in Billiglohn-Länder ausgelagert und stehen jetzt ohne nennenswerte Industrieproduktion da?

    Oder das, was sie haben (z.B. Automobilindustrie) ist international nicht konkurrenzfähig. Das wird wohl schwer, da neue Jobs zu schaffen.
    Ich antworte Ihnen mit Volker Pispers: Alles was komplizierter als ein Kühlschrank ist, müssen die importieren.

    Die können tolle IPhones bauen (lassen) und die können aus 5 Km mit chirurgischer Präzision Zivilisten umbringen. Aber die können keine Maschinen bauen, die Zettel zählen können (Bush vs. Gore 2000) ...

    Ansonsten empfehle ich Ihnen diese Liste: Liste der größten Unternehmen der Welt

    da können Sie sich selber ein Bild von der Industrie der USA machen.
  9. #9

    Zweckluegenwahlen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    US-Präsident Barack Obama zeigt sich zerknirscht über die jüngsten Arbeitslosenzahlen. Die Quote ist zwar gesunken, doch es sind deutlich weniger Jobs als erwartet entstanden - und für die Wähler zählt die Wirtschaftslage.

    Obama zu US-Arbeitslosenzahlen: "Das ist nicht gut genug" - SPIEGEL ONLINE
    Ausserhalb den USA "weiss" vermutlich jedermann, dass Obama fuer sein Land eine groessere Hoffnung ist, als ein Romney, der die alten Wirtschaftszeiten, in denen er noch reuessieren konnte, zwar versuchen wird, zurueckzudrehen aber angesichts eines komplett anderen Weltwirtschaftskontextes klaeglich damit scheitern muss.
    Das Problem: in solchen Kategorien denken und waehlen die Amerikaner nicht.
    Die meisten davon glauben unverdrossen an die unbesiegbare Groesse des way of Amerika, man muesse nur den richtigen Praesidenten finden, diese Kraft wieder zu entfesseln.
    Das ist natuerlich ein Wahnglaube, genauso wie die vielen Religionswahnansichten in dem Land.
    Will Obama das Rennen gewinnen, muss er den bei Waehlern grassierenden Okkultismus aus vergangenen herrlichen Zeiten bedienen, also luegen.

    Da kann man nur hoffen, dass die Waehler dessen Zweckluegen fuer die Wiederwahl eher glauben als die seines Herausforderers.