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Obama vs Romney in New York: Der Platzhirsch
AFPUno-Debatte, Spendertagung, TV-Interviews: US-Präsident Obama und sein Rivale Romney hasten einen Tag lang kreuz und quer durch Manhattan. Sie nutzen die globale Kulisse während der Uno-Generalversammlung als Endlos-Wahlkampfspot. Am Ende gibt es einen klaren Sieger.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-857974.html
- #1 26.09.2012 08:50 von
der Fall ist klar
Wenn Obama Europäer wäre, könnte man sich die Wahl wohl sparen. Der Sportartikel versucht erst gar nicht, ausgewogen zu sein. Die Rollen sind klar verteilt: Hier der sympathische, intelligente Staatsmann und dort der Dorftrampel, der sich auf eine Bühne begibt, die zwei Nummern zu gross ist. Es ist Schade, dass die Wähler in der Vereinigten Staaten nicht den Spiegel lesen!
- #2 26.09.2012 09:00 von
muss das sein
Warum muss es heisen, "Der LUNCH der Delegationen ist stets ein Höhepunkt ..." oder "getöteten US-Botschafter Chris Stevens zur Personifizierung amerikanischen GODWILLS."
Eines der renommiertesten und meißtgelesenen Internet-Nachrichtenblätter verliert sich äußerst oft in Anglizismen.
Dann muss man es halt umschreiben. Ist doch wirklich nicht zu glauben. - #3 26.09.2012 09:19 von
Oooch naa jaa
es gibt auch noch andere Medien :
Aber nicht wundern : "Welt" - #4 26.09.2012 09:26 von
Menschenskind...
Hört doch endlich auf, europäische Maßstäbe anzusetzen für einen US-Wahlkampf.
Dieser wird nämlich nicht in der UN-Zentrale in NY entschieden - noch nicht einmal im Rest der Stadt oder auch nur irgendeiner Großstadt. Sondern in den Käffern der Swing States. Und Großbauer John Doe sind Präsidenten sympatisch, die von Außenpolitik genauso viel Ahnung haben, wie sie selbst. Versteht das doch bitte mal: George W. Bush ist nicht trotz seiner Unfähigkeit zwei Mal Präsident geworden - sondern wegen! - #5 26.09.2012 09:27 von
Und ?
Was wundern sie sich ? Der Spiegel ist aus meiner Sicht kein neutrales Medium, war er nie.
Und die amerikanischen Demokraten sind bei den Europäern nun mal beliebter als deren Republikaner. Das hat mit den kulturellen Unterschieden zwischen Europa und Amerika zu tun (ja die gibt es). Selbst der Langweiler Al Gore war hier beliebter. Hier in Deutschland verbinden viele mit den amerikanischen Republikanern eine Art amerikanische FDP die gerne Krieg spielt, für Waffen und gegen Gesundheitssysteme ist (sofern die Leute überhaupt verstehen, daß die Republikaner dort nix mit unseren Republikanern hier zu tun haben). Das kommt hier nun mal nicht so gut an. Da trägt der Spiegel zwar nicht zur Aufklärung bei aber Schuld ist er daran auch nicht...schließlich ist es auch nicht ganz unwahr.
Ich persönlich favorisiere auch eindeutig die Demokraten, weil Ihre Politik meiner Vorstellung noch am nächsten kommt.
Aber eigentlich ist das auch egal, ich bin kein Amerikaner und muss mich daher eher mit unserer Parteienlandschaft auseinandersetzen. - #6 26.09.2012 09:31 von
- #7 26.09.2012 09:33 von
Wenn...
...es nunmal einfach so ist? Ich habe mir sowohl Romney als auch Obama angeschaut und ich komme zum gleichen Schluss. Hier der sympathische, intelligente Staatsmann, dort der Dorftrampel, gestüzt von Gruppierungen mit mittelalterlichen Vorstellungen und ungezügeltem, mittlerweile an der Realität vorbeigehendem Fortschrittsdenken.
Aber richtig, wir Europäer denken anders und sehen die Welt auch anders als US-Amerikaner. Was auch gut so ist. Sonst wäre ja die Welt in gleicher Farbe. Wäre langweilig.
PS: ich suche immer noch die von Romney propagierte sozialistische Hochburg Europa...ich finde sie irgendwie nicht ;-) - #8 26.09.2012 09:37 von
- #9 26.09.2012 09:43 von
Hui, da versucht sich jemand als Sprachhüter, der "meistgelesen" mit "ß" (!) schreibt. Das wirkt etwas... nun ja ... kurios ;-)
Die beiden Begriffe stehen doch sogar im Duden:
Duden | Lunch | Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft
Duden | Goodwill | Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft
... sind also ganz normale, im deutschen Sprachraum gebräuchliche Begriffe, die jeder, der der deutschen Sprache mächtig ist, verstehen kann.
Was ist daran "wirklich nicht zu glauben"?
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