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Obama vs. McCain: Wie die Kandidaten Amerikas Wirtschaft erneuern wollen

Steuerreform schlägt Irak-Politik: Im US-Wahlkampf spielen Krieg und Diplomatie bestenfalls die zweite Rolle. Barack Obama und John McCain versuchen vor allem, mit Wirtschaftsthemen zu punkten. Aber wofür stehen die Kandidaten? Volkswirt Willi Semmler vergleicht ihre Programme.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,559385,00.html
  1. #1

    Amerikas Wirtschaft erneuern

    Man ist erstaunt zu sehen, wie konzeptionslos die Wirtschaft gesteuert wird. Nicht einmal ueber die Zielsetzung scheint man sich einig zu sein, geschweige denn bezueglich der Auswirkungen der verschiedenen Angehensweisen auf das Gesamtergehen der Gesellschaft.
  2. #2

    Erneuerung der Wirtschaft der USA

    Das Konzept der Wallstreethyaenen ist auspluendern.
    Des Raubtierkapitalismus Fuehrer werfen ihnen taeglich neue Wirtschaftsleichen zum Frass hin.
  3. #3

    Der zukünftige Präsident

    wird vor einem gigantischen Scherbenhaufen stehen. Seit Nixon wurde daran gearbeitet den New Deal zurückzunehmen. Die Namen Rumsfeld und Cheney tauchen seit den 60iger Jahren immer wieder auf. Die letzten 8 Jahre fand eine gigantische Umverteilung nach oben statt nach Friedmannschem Modell. Das nannte sich Neoliberalismus(Imperialismus) und favorisiert vorallem Ex-nationale Konglomerate wie Exxon, Monsanto und potemkinsche Firmen wie Google. Echte Werte wurden durch die Banken um eine 10er Potenz überzeichnet und zukünftige fiktive Buchgewinne mit richtigem Geld aus anderen Gewinnen ausgeschüttet.

    Dazu wurde der MIK zum Militärisch-Industriellen-Dienstleistungs-Komplex erweitert: Es gibt jetzt auch wieder private Armeen.

    Die Schulbildung verkam zum kapitalistischen Propaganda-Untericht.

    Noch nie waren soviele Systemgegner/Schädlinge (die ohne Geld) im Gefängniss wie heute.

    Viele Amis sind heute finanziell "indentured" was soviel heisst wie Leibeigene der Banken und stehen mit einem oder beiden Füssen im Schuldenturm.

    Obama darf man nicht missverstehen - er ist genauso ein Corporatist wie McCain auch wenn er sich einen Hauch sauber vermarkteter "Compassion" leistet. Obama wird die meisten Bush-Gesetze nicht zurücknehmen - Sie sind die Insignien der Macht und zeigen klar die Hubris der USA auf dem Weg von der Republik zum Imperium. Die Besetzung des Iraks wird wohl vollständig privatisiert und damit kein Thema der politischen Governance sein sondern auschliesslich von Corporate Governance.

    Ob McCain oder Obama - Präsidenten sind heute Caesare mit einem abnickenden Senat im Hintergrund. Einer der beiden wird den Wechsel von der Republik zum Imperium vollziehen.
  4. #4

    Steuererleichterungen für Reiche?? gehts noch?

    Servus,

    ich hab hier mal ne Frage:
    Kann mir mal jemand erklären, was es auf sich hat mit den Steuererleichterungen für die Reichen. Was zum Teufel denkt sich dieser McCain eigentlich Leute zu entlasten, die eh schon genug verdienen? Wenn jemand im Jahr mehr als 250.00 Dollar verdient soll dann weniger Steuern bezahlen, wie einer der 25.000 Dollar verdient? Oder wie soll ich das verstehen?

    Und wie bitte, will er das den Bürgern klarmachen?
    Hey, wenn ihr mich wählt dann bekommen die oberen 10% Steuererleichterungen und der kleine Bürger darf zahlen.

    Und über welchen Zeitraum würden sich dann 300 Milliarden Dollar weniger Einnahmen auf den Hausalt auswirken?

    Ich kann einfach nicht verstehen wie man sowas durchsetzen will/kann.

    Wäre nett, wenn mich jemand aufklären kann
  5. #5

    @b5um

    Zitat von b5um Beitrag anzeigen
    Servus,

    ich hab hier mal ne Frage:
    Kann mir mal jemand erklären, was es auf sich hat mit den Steuererleichterungen für die Reichen. Was zum Teufel denkt sich dieser McCain eigentlich Leute zu entlasten, die eh schon genug verdienen? Wenn jemand im Jahr mehr als 250.00 Dollar verdient soll dann weniger Steuern bezahlen, wie einer der 25.000 Dollar verdient? Oder wie soll ich das verstehen?

    Und wie bitte, will er das den Bürgern klarmachen?
    Hey, wenn ihr mich wählt dann bekommen die oberen 10% Steuererleichterungen und der kleine Bürger darf zahlen.

    Und über welchen Zeitraum würden sich dann 300 Milliarden Dollar weniger Einnahmen auf den Hausalt auswirken?

    Ich kann einfach nicht verstehen wie man sowas durchsetzen will/kann.

    Wäre nett, wenn mich jemand aufklären kann
    Wir reden hier über amerika, und nicht deutschland..
    Da gibt es eine ganz andere Lebenseinstellung, wo jeder sein Glück suchen will, und jeder nach möglichkeit zu diesen oberen 10% aufsteigen will.
    Daher kann man durchaus auch sowas durchsetzen, oder besser konnte es, da auch da mittlerweile die Kluft zu groß geworden ist, dass selbst der Ottonomralbürger in Amerika das kristisch sieht!
    Daher kommt auch Obama mit seinem "Change" wechsel so gut an, da es suggeriert, dass er gegen steuern will..

    Mal davon ab, dass es auch Makroökonomisch wenig sinn macht, den oberen 10% Steuererleichterungen zu gewähren!

    Aber sei es drum, dass Interessantere Konzept scheint derzeit Obama zu haben, denn McCain will da ein weiter so, und offen, dass hält Amerika nicht noch länger druch..
  6. #6

    Clinton oder Obama und die Politik

    Ich denke so: Ob der eine gewinnt oder der andere, ob die eine Klasse oder die andere, ob Rep oder Demokraten. Oben bleibt oben Reich bleibt Reich arm bleibt arm. Das ist die grundlegende Geschichte in Amerika. Es werden zuerst bedient die die Geld für den Wahlkampf gegeben haben und das werden die selbenm Konzerne sein die alle Wahlkämpfe finanzieren. Oder ist jemand bereit einfach einmal 100 000 oder auch eine Millionen locker mal zu verschenken? Denn wenn dieses so wäre dann gäbe es nicht Hunger in dem reichsten Land der welt oder so. Ich habe Freunde drüben und ich weis aus ihren Erzählungen und ich habe es selbst gesehen welche unvorstellbare Armut in weiten teilen des Landes existiert. Wenn ich heute immer wieder das gejammer über den bösen grausamen undemokratischen schon in vielen Geschichten dem NS Regiem gleichgesetztem DDR Staat vergleiche gegen die USA dann komme ich mir vor wie im falschen Film. Ob die Menschen wirklich so dusselig sind und nicht sehen das dort einige Millionen Menschen (wie gelesen alleine in New York 3 000 000) nicht genug zu essen haben). Also egal welches Program wer probagiert spielt keine Rolle. Hunger ist Hunger und das machen keine schönen Wahlversprechungen weg sondern so höre und staune Nahrung!
  7. #7

    Bleibt sich gleich

    Mindestens für die nächsten 5Jahre ist das enger schnallen des Gürtels angesagt. Es muss weniger verbraucht und mehr produziert werden. Dieses ist unumgänglich. Hier gibt es kein Wunder. Diese Realität ist bei beiden Kandidaten und bei der amerikanischen Bevölkerung noch nicht angekommen. Wobei Obama hier die größeren Illusionen weckt und somit die unausweichliche Krise verzögert, verlängert und verschärft.
  8. #8

    Innovation

    Zitat von Bernd Klehn Beitrag anzeigen
    Mindestens für die nächsten 5Jahre ist das enger schnallen des Gürtels angesagt. Es muss weniger verbraucht und mehr produziert werden. Dieses ist unumgänglich. Hier gibt es kein Wunder. Diese Realität ist bei beiden Kandidaten und bei der amerikanischen Bevölkerung noch nicht angekommen. Wobei Obama hier die größeren Illusionen weckt und somit die unausweichliche Krise verzögert, verlängert und verschärft.
    Ich wäre da nicht so pessimistisch..
    Amerika hat oft genug gezeigt, dass man zwar auch viele Fehler macht, aber anders als andere, lernen sie aus ihren fehlern.
    Sicherlich wird der neue President einen riesen Scherbenhaufen vor finden, aber daraus erwachsen auch chancen!
    Die Amerikaner sind wie kein anderes Volk innovativ, und mit der richtigen Führung, trauen ich dennen alles zu.

    Hab in der Hinsicht eine nette Doku gesehn, wo es um Green Tech geht, und wenn man bedenkt, was die grade mit angezogener Handbremse durch die Bushadministration da schaffen, und was wir grade durch unsere Große Koalition ausgebremst werden, dann werden die uns, wenn sie ihre handbremsse lösen, durch den neuen Presidenten, uns so überholen, dass wir uns noch wünschten es gäbe Bush..
  9. #9

    Viel vertretene Meinung

    Zitat von Adran Beitrag anzeigen
    Die Amerikaner sind wie kein anderes Volk innovativ,..........
    Dieses ist eine viel vertretene Meinung, die hat dazu geführt hat, dass die Ausländer nach dem Ende des Kommunismus, den USA förmlich ihr Geld aufgedrängt haben und bis heute ca. 6-8Billionen Dollar (deutsch) auf dem US-Finanzmarkt versenkt haben.








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