Schaut man sich die Polls an, ist es doch sehr unwahrscheinlich das Romney Präsident wird, theoretisch hat er die Chance, aber er bräuchte schon ein Wunder bzw. eine Katastrophe die Obama ordentlich zusetzt, damit er die Wahl wirklich gewinnen könnte.
In den wichtigen swing states liegt er hinter Obama, teils relativ deutlich. Ich bin ziemlich sicher, dass Obama die Wahl GENAU gleich wie 2008 gewinnen wird, wenn auch insgesamt in den einzelnen Staaten deutlich knapper. Romney hat sich vieles selbst zu zuschreiben, Lösungen präsentiert er auch nicht wirklich. Der Mann war wohl ganz passabler Governor mit damals sehr guten Ansichten und volksnah, inzwischen hat er seine Ideale aber einfach über Bord geworfen, nur damit er auch artig von den Republikanern nominiert wird. Er will in die Geschichte eingehen und dazu müsste er Präsident werden, die Leute sind ihm im Endeffekt wahrscheinlich ziemlich egal. Obama ist da authentischer, auch wenn er leider in letzter Zeit sich zu sehr verteidigt, anstatt in die Offensive zu gehen. Bestes Beispiel: Wieso muss er sich immer für das Staatsdefizit entschuldigen, dass begründet sich erstens im Irakkrieg (sind Bush zu zurechnen) und zweitens die Bailouts (Detroit). Dank Obama konnten viele Arbeiter ihren Job behalten und GM wurde gerettet. Romney selbst sagte in einem Interview, er fand die Rettungsaktion richtig und gut (nach dem sie Erfolg hatte), davor nannte er sie noch eine unsinnige Geldverschwendung. Er bleibt sich seiner Linie treu: Einmal flip-flopper, immer flip-flopper...aber der Stuhl im oval office bleibt besetzt und das ist auch gut so! Es gibt ja selbst Republicans for Obama, mit Mitt Romney sind also bei weitem nicht alle GOPler einverstanden und mit der Entwicklung der GOP auch nicht.

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