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Obama und die Bin-Laden-Operation: Toter Feind als Wahlkampfhelfer

AFPVideos, Interviews, Reden: Ein Jahr nach der Erschießung Osama Bin Ladens lässt sich US-Präsident Obama als mutiger Bezwinger des Qaida-Führers feiern - und stellt die Entschlossenheit seines republikanischen Rivalen Romney in Frage. Der tote Terrorfürst hält Einzug in den amerikanischen Wahlkampf.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...830793,00.html
  1. #50

    Zitat von Klaschfr Beitrag anzeigen
    Hat er nichts Anderes vorzuweisen, als einen Mord?
    So schockierend das erstmal aussehen mag aber das hat er bisher wirklich nicht.

    Da er fahrlässigerweise die ersten zwei Jahre mit fetter Parlamentsmehrheit leider nicht dazu genutzt hat wichtige Gesetze "durchzupeitschen" und er es jetzt nicht mehr kann ohne faule Kompromisse einzugehen deren Wirkung völlig verpufft, ist das im Moment alles was er hat. Mal sehen ob das reicht, denn schlechte Wirtschaftsdaten haben sogar schon Bush Sr. als erfolgreichen Kriegsherren die Wiederwahl gekostet.
  2. #51

    Fakten

    Man kann doch nur ueber diese Dinge ernsthaft diskutieren, wenn die Fakten, die von fast allen Menschen, inclusive Bin Laden, geteilt werden, anerkannt werden. Dazu gehoert:
    OBL hat 9/11 zu verantworten.
    OBL wollte den USA weitern Schaden zufuegen, Amerikaner umbringen.
    Obama hat sich mit seinem Eid dazu verpflichtet die USA zu verteidigen.
    Das Nobelkomitee hat selbst zu verantworten wen es ehrt.
    Die Verleihung des Friedensnobelpreises verpflichtet Obama zu gar nichts.
    Alle Regierungschefs auf der Welt sind bereit, ihr Land zu verteidigen. Notfalls mit Gewalt. Hat gar nichts mit Amerika zu tun.
    Schlappe Regierungschefs werden nur verachtet. Egal ob in Amerika oder Deutschland oder sonstwo.
  3. #52

    Zitat von rufus008 Beitrag anzeigen
    Ich bin wirklich überrascht, wie manche Leute ticken. Sie würde es also nicht mit Stolz erfüllen, einen Mann wie OBL getötet zu haben? Gutmenschentum in dieser Konzentration macht mir Angst.
    Sie können ja zu den "Schlechtmenschen" auswandern.
  4. #53

    Ist doch alles nebensächlich, scheint mir.
    Die schlechten Vorhersagen nach der ersten Amtszeit haben seinerzeit auch Bush nichts anhaben können, war er doch der Liebling der Eliten und designierter Warlord ihrer Expansionspolitik.
    Da wurden die Wahlcomputer angeschmissen, zig Stimmen von Demokratenwählern verschwanden, zig Stimmen von skelettierten Bürgerkriegsveteranen tauchten auf, voilà - Bush jr. durfte im Oval Office wilde Sau spielen.
  5. #54

    Zitat von wernerHW Beitrag anzeigen
    Man kann doch nur ueber diese Dinge ernsthaft diskutieren, wenn die Fakten, die von fast allen Menschen, inclusive Bin Laden, geteilt werden, anerkannt werden. Dazu gehoert:
    OBL hat 9/11 zu verantworten.
    OBL wollte den USA weitern Schaden zufuegen, Amerikaner umbringen.
    Obama hat sich mit seinem Eid dazu verpflichtet die USA zu verteidigen.
    Das Nobelkomitee hat selbst zu verantworten wen es ehrt.
    Die Verleihung des Friedensnobelpreises verpflichtet Obama zu gar nichts.
    [B]Alle Regierungschefs auf der Welt sind bereit, ihr Land zu verteidigen.[B] Notfalls mit Gewalt. Hat gar nichts mit Amerika zu tun.
    Schlappe Regierungschefs werden nur verachtet. Egal ob in Amerika oder Deutschland oder sonstwo.
    Müssen bald Länder, wenn die Feindbilder ausgehen, auf dem Mond präventiv verteidigt werden? Ist ein Ende dieser noblen "Verteidigungsmission" abzusehen?
  6. #55

    GOP ist eine ehrenwerte Gesellschaft

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Videos, Interviews, Reden: Ein Jahr nach der Erschießung Osama Bin Ladens lässt sich US-Präsident Obama als mutiger Bezwinger des Qaida-Führers feiern - und stellt die Entschlossenheit seines republikanischen Rivalen Romney in Frage. Der tote Terrorfürst hält Einzug in den amerikanischen Wahlkampf.

    Obama und die Bin-Laden-Operation: Toter Feind als Wahlkampfhelfer - SPIEGEL ONLINE
    Natuerlich gefaellt es den selbsternannten Patriotismus-Monopolisten nicht, dass Obama darauf hinweist, dass bin Laden unter ihm zur Strecke gebracht wurde.

    Der Hinweis des Praesidenten darauf wird als 'politisch motiviert' bezeichnet , er soll unmoralisch sein.

    Moralisch motiviert waren natuerlich all die 'qualifizierten' Anwuerfe der Boehner, Romney, Bachmann, Palin, oder wie die Figuren sonst noch heissen, dass Obama nicht genug fuer die Sicherheit des Landes tue.

    Man denke nur an den Kriegsfan McCain, der nur allzu gern den Iran angreifen wuerde. Krieg ist fuer diese Leute der einzige Weg, der Erfolg verspricht. Und der Erfolg ist messbar, naemlich in Form von Toten und Zerstoerung.

    Dass bin Laden nicht damit rechnen durfte, ge- bzw. verschont zu werden, dass verstehen nur Einfaltspinsel nicht.

    Und das der Praesident den Republikanern und Mitt Romney ihre eigenen Aeusserungen unter die Nase halten wuerde, sollte auch nicht verwundern.

    Ich wuenschte mir, dass er diesen Scheinpatrioten noch deutlicher die Meinung sagen wuerde.

    Seinen Wahlkampfslogan "Vorwaerts" koennten les cons natuerlich mit Leichtigkeit kontern:

    Er wuerde zwar nicht 'Rueckwaerts' lauten, aber de facto ist das schon, was den "Konservativen" vorschwebt. Insbesondere die Freiheit der Frauen stoert die Scheinheiligen in zunehmendem Masse.
  7. #56

    Zitat von rufus008 Beitrag anzeigen
    Das war ja wohl mehr ein Erpressungsversuch - ein vergiftetes Geschenk, sozusagen.
    Barack Obama hätte den Friedensnobelpreis auch ablehnen können. Mit den Worten: "ich habe bisher noch nichts geleistet, um des Preises würdig zu sein. Rufen Sie mich doch bitte erst wieder an, wenn ich eines der folgenden Weltprobleme gelöst habe:
    * den Nahost-Konflikt
    * Afghanistans verfeindete Stämme versöhnt und dort eine Verfassung mit Frauen- und Bürgerrechten etabliert habe
    * ditto Irak
    * den Iran in die Völkergemeinschaft zurückgeführt habe
    * Afrikas Nationen zum Frieden überredet habe
    * Chinas oder Russlands Regierungen zu mehr Bürgerrechten überredet habe.
    Wahlweise fangen wir auch kleiner an: Wiedereinführung der Bürger- und Menschenrechte in den USA".
    Die meisten, die ich kenne, halten Bush für einen Präsidenten, der zwar (vor allem innenpolitisch) keine herausragende Leistungen vollbracht, aber doch richtige und wichtige Entscheidungen getroffen hat, als es darauf ankam. Öffentliche und veröffentlichte Meinung sind nicht dasselbe.
    die meisten US-Bürger, die ich kenne, hielten Bushs Entscheidungen nur zu dem Zeitpunkt für richtig als er sie traf. Aber nicht mehr als klar wurde, dass Saddam Hussein doch keine Massenvernichtungswaffen besass. Dass in Guantanamo Bay und den vielen anderen Folterlagern (!) nicht Terroristen einsassen, sondern Menschen, die größtenteils von ihren Mitbürgern gegen ein Kopfgeld verkauft worden waren. Minderjährige Knaben inklusive.

    Die US-Bürger, die ich keinne, haben Obama gewählt, weil sie ihm allen Ernstes glaubten, was er im Wahlkampf versprach: dass er GTMO auflösen und die Insassen vor reguläre US-Gerichte stellen wolle. Dass er wirder das Prinzip: unschuldig bis zum Beweis des Gegenteils gelten lassen wollte. Dass es unter ihm keine Folter mehr geben würde. Und keine Gültigkeit von unter Folter erzwungenen Geständnissen.

    Heute sagen diese Amerikaner, dass Obama nichts von all dem gehalten hat, was er versprochen hatte. Mit dem 9/11 werden nach wie vor unrechtsstaatliche Rechtsverfahren und Einschränkungen der Menschen- und Bürgerrechte legitimiert.
    Obama hat - anstatt die gesamten Hintergründe des 9/11 aufzudecken, Bush & Co gedeckt und geschützt. Keine rechtsstaatlichen Verfahren für die Foltergefängnis-Insassen. Sondern Rückendeckung für die Unrechtsjuristen und die Folterknechte der CIA.

    Obama hat die Menschenrechte der USA der Staatsräson geopfert. Weil er sonst seinen Vorgänger und dessen Kabinett wegen Verbrechen an der Menschlichkeit hätte vor Gericht bringen müssen.
  8. #57

    Zitat von rufus008 Beitrag anzeigen
    Ich bin wirklich überrascht, wie manche Leute ticken. Sie würde es also nicht mit Stolz erfüllen, einen Mann wie OBL getötet zu haben? Gutmenschentum in dieser Konzentration macht mir Angst.
    Wenn es Ihnen Angst macht, tut mir das leid. Töten war aber noch nie eine Lösung. Ein Gutmensch ist immer noch besser als einer, der gleich die Kalaschnikow zieht. Was wissen wir denn alle über die wahren Hintergründe der Anschläge? Waren Sie dabei? Ich behalte mir eine gewisse Skepsis und auch Lebenserfahrung vor.
  9. #58

    Zitat von Michael KaiRo Beitrag anzeigen
    OBL wars 100 %ig nicht! Frage damit beantwortet ;)
    Nein natürlich war es nicht. Deshalb gab es in den letzten 12 Monaten auch div. Videobotschaften von OBL. Außerdem wurde er vor drei Tagen mit Elvis in der Karibik gesichtet.
  10. #59

    Lager

    Zitat von wernerHW Beitrag anzeigen
    Man kann doch nur ueber diese Dinge ernsthaft diskutieren, wenn die Fakten, die von fast allen Menschen, inclusive Bin Laden, geteilt werden, anerkannt werden. Dazu gehoert:
    OBL hat 9/11 zu verantworten.
    OBL wollte den USA weitern Schaden zufuegen, Amerikaner umbringen.
    Obama hat sich mit seinem Eid dazu verpflichtet die USA zu verteidigen.
    Das Nobelkomitee hat selbst zu verantworten wen es ehrt.
    Die Verleihung des Friedensnobelpreises verpflichtet Obama zu gar nichts.
    Alle Regierungschefs auf der Welt sind bereit, ihr Land zu verteidigen. Notfalls mit Gewalt. Hat gar nichts mit Amerika zu tun.
    Schlappe Regierungschefs werden nur verachtet. Egal ob in Amerika oder Deutschland oder sonstwo.
    Es gibt nun einmal zwei Lager:

    Die einen zweifeln die offizielle 9/11-Version an, da es etliche Ungereimtheiten gibt.

    Die anderen glauben den ziemlich gleich geschalteten Medien und damit der offiziellen Version.

    Keines der Lager würde sich je umstimmen lassen die andere Version zu akzeptieren.

    Ich bin jedenfalls froh zum erstgenannten Lager zu gehören, dann brauche ich auch nicht OBL's angebliche Erschiessung ohne jeden Beweis zu akzeptieren.


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