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Obama und die Bin-Laden-Operation: Toter Feind als Wahlkampfhelfer

AFPVideos, Interviews, Reden: Ein Jahr nach der Erschießung Osama Bin Ladens lässt sich US-Präsident Obama als mutiger Bezwinger des Qaida-Führers feiern - und stellt die Entschlossenheit seines republikanischen Rivalen Romney in Frage. Der tote Terrorfürst hält Einzug in den amerikanischen Wahlkampf.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...830793,00.html
  1. #40

    nene

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Videos, Interviews, Reden: Ein Jahr nach der Erschießung Osama Bin Ladens lässt sich US-Präsident Obama als mutiger Bezwinger des Qaida-Führers feiern - und stellt die Entschlossenheit seines republikanischen Rivalen Romney in Frage. Der tote Terrorfürst hält Einzug in den amerikanischen Wahlkampf.

    Obama und die Bin-Laden-Operation: Toter Feind als Wahlkampfhelfer - SPIEGEL ONLINE
    ..........

    Da brüstet sich der mächtigste Mann der Welt, Regierungschef einer angeblich rechtsstaatlichen Demokratie mit dem Mord an einem unbewaffneten, schlafenden Mann.
    Peinlicher gehts nimmer!!!!
    rabenkrähe
    Geändert von ( um Uhr)
    Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....
  2. #41

    Zitat von rufus008 Beitrag anzeigen
    Sehr oft, ja.
    Aber auch nur, wenn diese Gewalt moralisch zu rechtfertigen ist. Betrachten wir doch nur einmal unser eigenes Land. Wir haben zweimal einen gigantischen Krieg verlieren müssen, bis wir es gerafft haben. Hätten die Allierten vor dem Angriff auf Polen Deutschland einen Präventivkrieg erklärt, wie hätte man das hinterher verkaufen können, vor allem der deutschen Bevölkerung? Hätten die wirklich einsehen können, daß man zu Recht angegriffen wurde? Oder wäre dann nicht irgendwann der nächste Despot aufgetaucht und hätte es dann eben im 3. Weltkrieg versucht? Geschichte wiederholt sich nicht umsonst.

    Gewalt nur mit Gegengewalt einzudämmen in der Hoffnung, daß die eigene Gewalt möglichst einem guten Zweck dient funktioniert nicht, weil die Gegenseite ein anderes Verständnis vom Guten hat. Das wird sich auch nur bedingt ändern, wenn man deren Familien umbringt. Menschen rächen sich schonmal ganz gerne, vor allem dingen wenn sie nichts mehr zu verlieren haben.
  3. #42

    Grosses Kino

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Videos, Interviews, Reden: Ein Jahr nach der Erschießung Osama Bin Ladens lässt sich US-Präsident Obama als mutiger Bezwinger des Qaida-Führers feiern - und stellt die Entschlossenheit seines republikanischen Rivalen Romney in Frage. Der tote Terrorfürst hält Einzug in den amerikanischen Wahlkampf.

    Obama und die Bin-Laden-Operation: Toter Feind als Wahlkampfhelfer - SPIEGEL ONLINE
    1. Die USA haben Osama Bin Laden letztes Jahr getötet, die Leiche aber sofort entsorgt. Keine Beweise vorgelegt und sind (richtigerweise) davon ausgegangen, dass Ihnen die Massenmedien auch ohne Beweise alles problemlos abnehmen. Wie auch vor dem Irakkrieg, Afghanistan, etc.

    2. Osama Bin Laden war niemals wegen der Anschläge auf den 11 September auch nur angeklagt, das bewies die FBI Webpage jahrelang. Es gab niemals ein Verfahren (Anders als 1945 bei den Nürnberger Prozessen), es gab keine Verurteilung. Warum? Weil die Beweislage mehr als dürftig war und bei einem Prozess sicher noch andere schmutzige Wäsche an die Öffentlichkeit gelangt wäre.

    3. Ein Friedensnobelpreisträger hat einen nicht verurteilten und daher nach der Unschuldsvermutung "unschuldigen" NICHT-Amerikaner im AUSLAND ermorden lassen. Es war klar von einer Tötungsabsicht die Rede. Es wurde nicht einmal versucht OBL vor Gericht zu stellen, oder Ihn zu befragen, um die mysteriösen Umstände des 11.9 der Öffentlichkeit endgültig zu beweisen.

    Was sagt uns das über das Rechtsverständnis der USA?

    Und jetzt wird diese "heroische" Tat, die ein Schlag ins Gesicht jedes Rechtsstaates ist, dazu benutzt einen zweifelhaften Präsidenten wieder zu wählen.

    Das ist der Stoff aus dem in Hollywood Filme gemacht werden.
  4. #43

    ist das alles, Mr. President?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Jahr nach der Erschießung Osama Bin Ladens lässt sich US-Präsident Obama als mutiger Bezwinger des Qaida-Führers feiern...
    ist das alles, Mr. President?
    Mehr haben Sie nicht vorzuweisen?

    Sie hatten das schwerste Erbe, das ein US-Präsident der Nachkriegsgeschichte je angetreten hatte. Sie bekamen international Vorschußlorbeeren und Vertrauen. Den Friedensnobelpreis. Die besten Wünsche. Auch aus den islamischen Nationen.
    Sie haben's vermasselt. Sie haben die Menschen enttäuscht. Sie haben die Politik ihres international verachteten Vorgängers G.W.Bush fortgesetzt, anstatt sie zu beenden, wie Sie das noch in ihrem Wahlkampf Ihren Mitbürgern und der Welt versprochen haben.

    9/11 steht heute nicht nur für das Attentat von damals, 9/11 steht heute für Folter, Krieg, Gewalt und den Verlust von Menschen- und Bürgerrechten. Unter Bush verloren die USA international Ihr Ansehen. Unter Ihnen verlor die Welt ihren Glauben daran, dass die USA das Land der Menschenrechte sind.
  5. #44

    Ja, ja - und wen ihr nicht mehr weiterwisst,

    Zitat von kwmc Beitrag anzeigen
    pflegt der Spiegel schon den bekannten Antiamerikanismus, so scheint doch bei vielen Osama Bin Laden der bessere Freund zu sein.......
    Warum sollten sich Deutsche auch für eine freie Welt, Demokratie und Werte einsetzen, wo doch das alte Bush-Feindbild so verlockend scheint......Jämmerlich
    dann kramt ihr die ,ismus'- Worte aus der Schublade und versucht damit die Argumente anderer zu desavouieren. Jämmerlich!

    Wenn Sie von der ,amerikanischen freien Welt', von ,amerikanischer Demokratie' und ,amerikanischen Werten' so viel halten, dann sind Sie entweder nicht gut informiert, oder verschliessen die Augen aus ideologischen Gründen.
    Beides ist nicht nachahmenswert.
  6. #45

    Zitat von rufus008 Beitrag anzeigen
    Von Suttner ist kaum mit Vertretern der heutigen "Friedensbewegung" zu vergleichen. Zu Lebzeiten hat sie eine wichtige Diskussion angestoßen, aber vieles, von dem was sie gesagt oder geschrieben hat, ist mittlerweile schlichtweg überholt (ich bin mir z.B. gar nicht sicher, ob sie sich mit unserem Wissen über den Verlauf des 20. Jahrhunderts gegen Einsätze in Lybien oder im Kosovo ausgesprochen hätte).
    Stellen Sie sich einmal vor: sogar Westerwelle hat sich der Kriegszustimmung enthalten.
  7. #46

    Glückwunsch Friedensnobelpreisträger Obama. Ein Toter kann ja nicht mehr gefährlich werden. Da braucht man auch keine Diplomatie mehr.
    Erfüllt es Sie wirklich mit Stolz, einen Menschen getötet zu haben? Kümmern Sie sich um die Menschenrechte in Ihrem Land (Guantanamo) und dann um China, im Nahen Osten und wo Sie es sonst noch gerne tun.
  8. #47

    Zitat von atech Beitrag anzeigen
    Sie bekamen international Vorschußlorbeeren und Vertrauen. Den Friedensnobelpreis.
    Das war ja wohl mehr ein Erpressungsversuch - ein vergiftetes Geschenk, sozusagen.

    Zitat von atech Beitrag anzeigen
    Sie haben die Politik ihres international verachteten Vorgängers G.W.Bush fortgesetzt, anstatt sie zu beenden, wie Sie das noch in ihrem Wahlkampf Ihren Mitbürgern und der Welt versprochen haben.

    9/11 steht heute nicht nur für das Attentat von damals, 9/11 steht heute für Folter, Krieg, Gewalt und den Verlust von Menschen- und Bürgerrechten. Unter Bush verloren die USA international Ihr Ansehen.
    Naja, das ist die "linke" Lesart, wie sie v.a. von unserer Presse verbreitet wird. ;-) Die meisten, die ich kenne, halten Bush für einen Präsidenten, der zwar (vor allem innenpolitisch) keine herausragende Leistungen vollbracht, aber doch richtige und wichtige Entscheidungen getroffen hat, als es darauf ankam. Öffentliche und veröffentlichte Meinung sind nicht dasselbe.
  9. #48

    Zitat von king_pakal Beitrag anzeigen
    Stellen Sie sich einmal vor: sogar Westerwelle hat sich der Kriegszustimmung enthalten.
    Wieso sogar? Ich fand nie, dass Westerwelle ein Mensch ist, der sich von moralischen Prinzipien leiten lässt.
  10. #49

    Zitat von ritotschka Beitrag anzeigen
    Erfüllt es Sie wirklich mit Stolz, einen Menschen getötet zu haben?
    Ich bin wirklich überrascht, wie manche Leute ticken. Sie würde es also nicht mit Stolz erfüllen, einen Mann wie OBL getötet zu haben? Gutmenschentum in dieser Konzentration macht mir Angst.


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