AFPVideos, Interviews, Reden: Ein Jahr nach der Erschießung Osama Bin Ladens lässt sich US-Präsident Obama als mutiger Bezwinger des Qaida-Führers feiern - und stellt die Entschlossenheit seines republikanischen Rivalen Romney in Frage. Der tote Terrorfürst hält Einzug in den amerikanischen Wahlkampf.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...830793,00.html
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Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....
Aber auch nur, wenn diese Gewalt moralisch zu rechtfertigen ist. Betrachten wir doch nur einmal unser eigenes Land. Wir haben zweimal einen gigantischen Krieg verlieren müssen, bis wir es gerafft haben. Hätten die Allierten vor dem Angriff auf Polen Deutschland einen Präventivkrieg erklärt, wie hätte man das hinterher verkaufen können, vor allem der deutschen Bevölkerung? Hätten die wirklich einsehen können, daß man zu Recht angegriffen wurde? Oder wäre dann nicht irgendwann der nächste Despot aufgetaucht und hätte es dann eben im 3. Weltkrieg versucht? Geschichte wiederholt sich nicht umsonst.
Gewalt nur mit Gegengewalt einzudämmen in der Hoffnung, daß die eigene Gewalt möglichst einem guten Zweck dient funktioniert nicht, weil die Gegenseite ein anderes Verständnis vom Guten hat. Das wird sich auch nur bedingt ändern, wenn man deren Familien umbringt. Menschen rächen sich schonmal ganz gerne, vor allem dingen wenn sie nichts mehr zu verlieren haben.
1. Die USA haben Osama Bin Laden letztes Jahr getötet, die Leiche aber sofort entsorgt. Keine Beweise vorgelegt und sind (richtigerweise) davon ausgegangen, dass Ihnen die Massenmedien auch ohne Beweise alles problemlos abnehmen. Wie auch vor dem Irakkrieg, Afghanistan, etc.
2. Osama Bin Laden war niemals wegen der Anschläge auf den 11 September auch nur angeklagt, das bewies die FBI Webpage jahrelang. Es gab niemals ein Verfahren (Anders als 1945 bei den Nürnberger Prozessen), es gab keine Verurteilung. Warum? Weil die Beweislage mehr als dürftig war und bei einem Prozess sicher noch andere schmutzige Wäsche an die Öffentlichkeit gelangt wäre.
3. Ein Friedensnobelpreisträger hat einen nicht verurteilten und daher nach der Unschuldsvermutung "unschuldigen" NICHT-Amerikaner im AUSLAND ermorden lassen. Es war klar von einer Tötungsabsicht die Rede. Es wurde nicht einmal versucht OBL vor Gericht zu stellen, oder Ihn zu befragen, um die mysteriösen Umstände des 11.9 der Öffentlichkeit endgültig zu beweisen.
Was sagt uns das über das Rechtsverständnis der USA?
Und jetzt wird diese "heroische" Tat, die ein Schlag ins Gesicht jedes Rechtsstaates ist, dazu benutzt einen zweifelhaften Präsidenten wieder zu wählen.
Das ist der Stoff aus dem in Hollywood Filme gemacht werden.
ist das alles, Mr. President?
Mehr haben Sie nicht vorzuweisen?
Sie hatten das schwerste Erbe, das ein US-Präsident der Nachkriegsgeschichte je angetreten hatte. Sie bekamen international Vorschußlorbeeren und Vertrauen. Den Friedensnobelpreis. Die besten Wünsche. Auch aus den islamischen Nationen.
Sie haben's vermasselt. Sie haben die Menschen enttäuscht. Sie haben die Politik ihres international verachteten Vorgängers G.W.Bush fortgesetzt, anstatt sie zu beenden, wie Sie das noch in ihrem Wahlkampf Ihren Mitbürgern und der Welt versprochen haben.
9/11 steht heute nicht nur für das Attentat von damals, 9/11 steht heute für Folter, Krieg, Gewalt und den Verlust von Menschen- und Bürgerrechten. Unter Bush verloren die USA international Ihr Ansehen. Unter Ihnen verlor die Welt ihren Glauben daran, dass die USA das Land der Menschenrechte sind.
dann kramt ihr die ,ismus'- Worte aus der Schublade und versucht damit die Argumente anderer zu desavouieren. Jämmerlich!
Wenn Sie von der ,amerikanischen freien Welt', von ,amerikanischer Demokratie' und ,amerikanischen Werten' so viel halten, dann sind Sie entweder nicht gut informiert, oder verschliessen die Augen aus ideologischen Gründen.
Beides ist nicht nachahmenswert.
Glückwunsch Friedensnobelpreisträger Obama. Ein Toter kann ja nicht mehr gefährlich werden. Da braucht man auch keine Diplomatie mehr.
Erfüllt es Sie wirklich mit Stolz, einen Menschen getötet zu haben? Kümmern Sie sich um die Menschenrechte in Ihrem Land (Guantanamo) und dann um China, im Nahen Osten und wo Sie es sonst noch gerne tun.
Das war ja wohl mehr ein Erpressungsversuch - ein vergiftetes Geschenk, sozusagen.
Naja, das ist die "linke" Lesart, wie sie v.a. von unserer Presse verbreitet wird. ;-) Die meisten, die ich kenne, halten Bush für einen Präsidenten, der zwar (vor allem innenpolitisch) keine herausragende Leistungen vollbracht, aber doch richtige und wichtige Entscheidungen getroffen hat, als es darauf ankam. Öffentliche und veröffentlichte Meinung sind nicht dasselbe.