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Obama und die Bin-Laden-Operation: Toter Feind als Wahlkampfhelfer

AFPVideos, Interviews, Reden: Ein Jahr nach der Erschießung Osama Bin Ladens lässt sich US-Präsident Obama als mutiger Bezwinger des Qaida-Führers feiern - und stellt die Entschlossenheit seines republikanischen Rivalen Romney in Frage. Der tote Terrorfürst hält Einzug in den amerikanischen Wahlkampf.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...830793,00.html
  1. #10

    Niveaulos

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Videos, Interviews, Reden: Ein Jahr nach der Erschießung Osama Bin Ladens lässt sich US-Präsident Obama als mutiger Bezwinger des Qaida-Führers feiern - und stellt die Entschlossenheit seines republikanischen Rivalen Romney in Frage. Der tote Terrorfürst hält Einzug in den amerikanischen Wahlkampf.

    Obama und die Bin-Laden-Operation: Toter Feind als Wahlkampfhelfer - SPIEGEL ONLINE
    Ist dies das Niveau eines souveränen Staatsmannes? Wohl kaum!
    Ende des Kommentars.
  2. #11

    sollte aber nicht daruebere hinwegtaeuschen, dass die Republikaner einen schmutzigen Wahlkampf fuehren wollen und werden, Nachdem man innerparteilich mit Schmutz um sich geworfen hat, wird jetzt die aktuelle Regierung mit Schmutz beworfen. Bin Laden ist eine nicht zu unterschaetzende Komponente fuer Obama, er hat das gemacht was praktisch alle US Buerger wollten und an was die Republikaner gescheitert sind. Die Republikaner wollen den US Militaerhaushalt aufblasen, die Demokraten wollen den Militaerhaushalt kuerzen und trotzdem haben sie erreicht Bin Laden zu toeten. Ein Tritt in den Republikanischen Hintern, der Obama gegoennt sei. .
  3. #12

    Zitat von wernerHW Beitrag anzeigen
    Zunaechst einmal ist das kein Mord, wenn man jemanden, der einem ans Lebel will, toetet. Jedenfalls nicht im kriminellen Sinn. Das Obama die USA verteitigt ist doch wohl ganz normal. Jesus wuerde jedenfalls nicht zum US Praesidenten gewaehlt, auch nicht zum Bundeskanzler. Da wird schon was anderes erwartet.
    Dem Frieden in der Welt wurde mit dieser Toetung auch hoffentlich beigetragen.
    Obama hat schon bei der Preisverleihung gesagt, dass er vor einem Praeventivkrieg nicht zurueckschreckt. Das erwarten die amerikanischen Waehler von ihm, dafuer wurde er gewaeht. Nur diesen Menschen ist er verpflichtet. Wenn seine Gegener das Ernst nehmen und nicht verrueckt spielen, dann sichert das den Frieden auf der Welt.
    Obama ist nicht dem Nobelpreiskomitee verpflichtet. Seine Verantwortung ist die Sicherheit der USA.
    Schade. Es heisst doch immer "God bless America".

    Woher weiss Obama, was die Wähler tatsächlich von ihm erwarten? Obama ist den Geldspendern verpflichtet und nicht den (Massen-)Wählern.

    Hört sich sehr patriotisch an was Sie da schreiben. Aber auch ein wenig gehirngewaschen.
  4. #13

    Zitat von asdf01 Beitrag anzeigen
    Eine 50-50-Chance ist natürlich für einen verdienten Friedensnobelpreisträger mehr als ausreichend, um eine Tötungsmission anzuordnen. Da kann man sich schonmal selbst auf die Schulter klopfen.
    Auch wenn es paradox klingt - erklärte Pazifisten sollten für den Friedensnobelpreis m.E. eigentlich nicht in Frage kommen. Pazifismus ist eine fehlgeleitete Ideologie, die Gewalt nicht verhindert, sondern dazu beiträgt, dass diese sich ungehindert ausbreiten kann.
  5. #14

    Al Quaida hat den USA genug Schaden zugefuegt. Wen wundert es, wenn die diesen Anschlag auf Bin Laden ausgefuehrt haben ?
  6. #15

    traurig

    pflegt der Spiegel schon den bekannten Antiamerikanismus, so scheint doch bei vielen Osama Bin Laden der bessere Freund zu sein.......
    Warum sollten sich Deutsche auch für eine freie Welt, Demokratie und Werte einsetzen, wo doch das alte Bush-Feindbild so verlockend scheint......Jämmerlich
  7. #16

    Vorher entscheidet die Wall-Street

    Zitat von Gungosh Beitrag anzeigen
    Gibt es schon eine Stellungnahme vom Friedensnobelpreiskomitee? Ist er wieder nominiert?
    Bevor eine solche Entscheidung ansteht, müssen erst die Herren der Wall-Street gefragt werden, ob man den Bogen der Lächerlichkeit überspannt.

    Die Herren der Wall-Street und der Rüstungsindustrie haben sich aber entschieden 2 eigene Leute in´s Rennen zu schicken. Einen
    " Demokraten " und einen " Republikaner ".

    So ist es egal wer gewinnt und man hat eine klassische Wall-Street - WinWin - Situation. Im Gegensatz zu Europa, wo jede kleinste Wahl vorher an Wahrscheinlichkeiten in der Art festgemacht wird, dass für jeden unterschiedlichen Wahlausgang ein anderes Szenario vorher erdacht wird.

    Im Falle Griechenlands sitzt bereits ein Wall Streetler in den Startlöchern als " Übergangspräsident ", sofern die Ausplünderungs-Regierung nicht mehr gewählt wird.

    Der Unterschied USA / Europa reduziert sich also eigentlich auf die Hirn reduzierte Masse des Wahlvolks. In Europa medienverblödet, in den USA mit zusätzlichem Patriotismus vollständig Gehirn amputiert.
  8. #17

    Zitat von rufus008 Beitrag anzeigen
    Auch wenn es paradox klingt - erklärte Pazifisten sollten für den Friedensnobelpreis m.E. eigentlich nicht in Frage kommen...
    Leute, die Folter dulden, die außerjuristische Verschleppung und unbegrenzte Inhaftierung jeden Nicht-US-Amerikaners legitimieren und die Kriegsführung an Geheimdienste oder Söldnerarmeen übertragen aber auch nicht.
  9. #18

    Zitat von king_pakal Beitrag anzeigen
    Woher weiss Obama, was die Wähler tatsächlich von ihm erwarten?
    Wenn man anschaut, wie seine Umfragewerte nach der Operation in die Höhe geschossen sind, wusste er es anscheinend ganz gut.

    Und leider hatte der Herr, den Sie kritisieren, auch in den anderen Punkten Recht. Ein großer Teil der amerikanischen Bevölkerung legt nun einmal Wert darauf außenpolitisch Stärke zu zeigen. Wer an dieses Gefühl nicht appelliert, wird eben nicht gewählt.

    Und Obama macht Politik ja nicht nur so zum Spaß, sondern will gewählt werden.

    Dass in den USA finanziell gut ausgestattet Großspender sehr großen Einfluss auf die Politik haben (wie bei uns in D) und dass ein großer Teil der Bevölkerung so patriotisch tickt, kann man natürlich zurecht kritisieren. Aber so ist es nun einmal und damit muss ich Obama eben arrangieren.
  10. #19

    Hintergrundwissen

    Etwas Hintergrundwissen schadet keiner Diskussion.

    Davon abgesehen ist für mich Obama immer noch ein besserer US Präsident als beliebige Republikaner.


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