dass nicht wieder ein Gericht entscheidet - wie bei der vorletzten Wahl für Bush gegen El Gore in Florida.
Mit Demokratie hat das nichts mehr zu tun.
AFPDie TV-Duelle sind abgehakt. In den wenigen Tagen bis zur Präsidentenwahl dreht sich für Barack Obama und Mitt Romney alles um die neun Swing States, die noch zwischen den Bewerbern schwanken. Vor allem ein Bundesstaat wird zum Brennpunkt - und eine Wählergruppe ist entscheidend.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-862812.html
dass nicht wieder ein Gericht entscheidet - wie bei der vorletzten Wahl für Bush gegen El Gore in Florida.
Mit Demokratie hat das nichts mehr zu tun.
Es war natürlich idiotisch von Al Gore vor Gericht zu gehen, nachdem er längst verloren hatte. Typischer verwöhnter Sprössling reicher Eltern, dem man immer jeden Wunsch erfüllte. Er konnte sich einfach nicht mit seinem Verlust abfinden, und die armen Wahlbeamten mussten sämtliche Stimmzettel noch dreimal manuell nachzählen, aber es wurden nicht mehr. Doch es war sein demokratisches Recht.
war noch nie ein Ideologe, sondern immer schon Pragmatiker. Man muss ich nur ein wenig mit seiner - ziemlich erfolgreichen - Amtszeit als Governor von Massachussets beschaeftigen um das herauszufinden. Und wer im amerikanischen Wahlsystem "Demokratie" vermisst, soll sich mal das englische Mehrheitswahlrecht ansehen, oder auch nur die deutsche 5% Klausel. Zudem scheint kaum ein Deutscher zu wissen, dass wir am Wahltag eine ganze Menge mehr Kreuzchen machen: Es werden nicht nur Richter, schoolboards usw. gewaehlt, es gibt auch diverse Volksentscheide, z.B. hier in Memphis ueber 2 Steuererhoehungen. Wo bitte passiert denn so etwas in der Vorzeigedemokratie Deutschland??
Rhetorik-Wettkampf statt inhaltlichem Mehr-Parteien-Programm, was für ein Affentheater.
mit den paar Ordnern voller Weiber. Echt stark. Boooaaahhh!
Wie kann man akzeptieren, dass hier jemand staendig die position veraendert bis er mehrheitsfaehig ist?
Wie der Obama den Romney in Sachen Militär weggeputzt hat, meine Herren Gesangsverein. Er ließ ihn aussehen wie ein kleines Kind. Diese TV-Duell-Einlage ist wirklich historisch, wenn man seinem Opponenten erklärt, dass wir nicht 1916 haben und nicht mehr mit Bajonetten kämpfen.
Obama hat gar keine Lust auf Wahlkampf, und Romney ist nicht überzeugt, dass er der nächste Präsident werden wird. Sie machen beide, was sie machen müssen als ins Rennen geschickte Pferde, rennen.
Obama wird bei einer Wiederwahl erst zeigen, was er meint, was richtig und falsch ist. In der ersten Legislaturperiode sind dem amerikanischen Präsidenten verfassungsbedingt die Hände gebunden, weil er auf seine Wiederwahl achten muß, und weil es mehr als zwei Wahlen nicht gibt.
Obama ist ein darling. Ein Außenseiter und Schwarzer, der keep smiling machen muß, obwohl er den schwersten Stand überhaupt hat als quasi-Sozialist mit Bettelmönch-Attitude. Er muß gute Wirtschaftszahlen liefern, aber wie soll er, wenn er mit einem korrupten Finanzsystem zu tun hat und mit Banken, die auf den Niedergang des eigenen Landes wetten?
Romney hat sich über den Wahlkampf erst lehren lassen über die Themen, die er vertreten soll, obwohl er - selbst so unermeßlich oberflächlich - von Tuten und Blasen keine Ahnung hat. Seine Oberfläche macht es möglich, dass er über seine Inkomptenzen hinwegtäuschen kann. Eine Marionette des Geldes, die Romney darstellt, wie Bush eine des Öls war. Gepusht und gefeatured von den Lobbies selbst. Diese Marionetten sind es, die die USA vor die Wand gefahren haben. Die Soldaten in Kriege schicken, weil es nicht ihre eigenen Söhne sind.
Obama ist ein Holist. Ihm fehlt aber der zündende Funke, die Prophetie. Oder er ist ein Zauberer, der ein Kaninchen aus dem Hut zu zaubern gedenkt.
Nichtsdestotrotz: Das Weiße Haus braut sein eigenes Bier. Will Merkel die Wahl gewinnen, sollte sie ihr Bundeskanzleramt auch ein eigenes Bier brauen lassen.