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Nutzung von Adressbuchdaten: Path-Desaster offenbart iOS-Schwäche
Nach der Aufregung um heimlich übertragene Adressbuchdaten rudert der Chef des sozialen Netzwerks Path zurück, entschuldigt sich, gelobt alle Daten zu löschen. Doch Path ist kein Einzelfall, sondern symptomatisch für eine Schwäche von Apples iOS.
http://www.spiegel.de/netzwelt/apps/...814230,00.html
- #1 09.02.2012 12:31 von
apple
wie immer:
Apple wollte sich auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE nicht zu der Problematik äußern.
ich verstehe nicht dass alle so einem konzern der nur auf profit aus ist (und das sehr erfolgreich) so hinterherlaufen.
gegen apple wirkt vor allem microsoft doch mittlwerweile wie ein waisenknabe. und trotzdem ist das alte "think different" schema bei den menschen apple = gut, microsoft = böse nicht totzukriegen.
das wiederum kann ich mir nur durch die neue konsumdumpfe neue zielgruppe erklären die sich nahezu alles gefallen lassen und immer _genau das_ was apple ihnen vorgibt als eingene definition was ein gerät können muss und was nicht ausgeben :)
sehr sehr merkwürdig.
und solche "fehler" die übrigens UNBETEILIGTE mit reinziehen werden dann schulterzuckend hingenommen. - #2 09.02.2012 12:40 von
- #3 09.02.2012 13:07 von
- #4 09.02.2012 13:10 von
kleine Unterschiede
- #5 09.02.2012 13:19 von
- #6 09.02.2012 13:24 von
- #7 09.02.2012 13:36 von
- #8 09.02.2012 14:41 von
Der Artikel benennt klar das Problem, insofern sehe ich da wenig Grund zur Beschwerde.
Apple hat sich bisher alleine mit der offiziellen Verpflichtung der Entwickler auf die vorherige Abfrage und mit der App-Prüfung begnügt. Wie man sieht, reicht das aber eben auch immer noch nicht, wenn da immer noch so etwas durchkommt.
Da muß jetzt eine harte, vom iOS grundsätzlich erzwungene und von einer App nicht umgehbare Abfrage rein wie ja auch schon bei der Ortungsfunktion (die in der Hinsicht hervorragend gelöst ist).
Hätte Apple das hier im Vorfeld verhindert, hätten sie jetzt nicht den Fallout.
So aber müssen sie jetzt eben wirklich an die Mechanismen und APIs ran. - #9 09.02.2012 15:38 von
Hoffen, dass sich endlich was tut
Eigentlich traurig, dass sich hier nicht schon seit Aurora Feint, also Jahren, etwas geändert hat. Vielleicht wird's ja jetzt was.
Diese "leichter Bekannte finden"-Funktion mag ja durchaus praktisch sein. Und die Anbieter mögen sich sogar daran halten, diese Daten nur für diesen Zweck zu verwenden. Aber wie es bisher gehandlet wird ist schon ein Witz.
Und unheimlich, wie viele Apps diese Praxis nutzen.
Immerhin hat Path prompt und vorbildlich reagiert. Sich entschuldigt, alle Datensätze gelöscht und man hat nun die Möglichkeit per opt-in/out selbst zu entscheiden.
Etwas das WhatsApp nicht anbietet. Da geht nur "stimm zu oder geh". Nachdem man schon dafür bezahlt hat.
Wie sieht dabei eigentlich die (EU-)rechtliche Situation aus? Müsste ein Nutzer vorher nicht erst die Zustimmung eines jeden Adressaten einholen? Ich war jedenfalls recht erbost, als mir mein Arbeitskollege von seiner tollen neuen WhatsApp erzählte (und sich damit auch meine Telefonnummer schon online befand).
Oder kann ich bei WhatsApp die Löschung meiner Daten erzwingen?
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