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Nutzer-Beobachtung: Facebook erklärt, was seine Identitäts-Cookies tun
Profilbildung*ja,*aber nur für die Sicherheit: Facebook reagiert auf Kritik des Hamburgischen Datenschutzbeauftragten und erläutert erstmals detailliert, wie*die Abwehr-Systeme*des Netzwerks funktionieren - ohne Cookies läuft nichts.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...799909,00.html
- #1 29.11.2011 16:36 von
Der böse Riese war mal so klein...
Ich finde es ist extrem wenn man sich die Entwicklung von Facebook ansieht. Vor ein paar Jahren noch war Facebook winzig , hatte kaum genug Serverkapazität um den Feed länger als eine Woche zurück anzuzeigen und war voll mit nutzlosen Gadgets.
Ganz witzig anzuschauen - die Evolution von Facebook in Bildern:
http://www.newsgrape.com/a/die-evolu...ok-in-bildern/
Jetzt haben wir hier eine Supermacht, die Daten über uns sammelt wie andere Briefmarken und zu Spottpreisen verkauft. Interessant finde ich in dieser Diskussion auch, dass noch vor 2 Jahren alle darüber geschrieben haben wie "böse" Google ist - ich weiß noch, die Buchgeschäfte waren voll mit solchen Titeln und jeder hat darüber geschrieben. Jetzt hat sich dieselbe Diskussion auf Facebook fokussiert und Google ist aus der Rolle des "bösen allwissenden Internetriesen" draußen, zumindest in den Medien. Da kann sich Google bei Facebook eigentlich nur bedanken. - #2 29.11.2011 18:45 von
Is ja ein Witz
"Nutzer können die Cookies auch jeden Tag löschen oder gar nicht erst zulassen. Dann funktioniert Facebook weiterhin, es ist nur etwas umständlicher."
Das funktioniert mal gar nicht wenn Cookies nicht erlaubt sind. Deswegen benutze ich es auch nicht mehr ....
da stand nur: Cookies müssten aktiviert sein, kein link zu einer passage wie es ohne geht.... - #3 29.11.2011 19:42 von
Ganz alter Hut!
Also mal ehrlich, wer weiß, wie Cookies funktionieren,
der kannte diesen Mechanismus schon lange.
Löscht einfach mal alle Cookie und surft dann im Web,
aber nicht auf Gesichtsbuch. Dann schaut nochmal in die
Cookie-Liste. Da steht dann garantiert ein Cookie von
denen drin.
Wenn die sagen, das wird nicht verknüpft, dann kann
ich nur lachen. Das soll heißen, dass halt getrennte
Tabellen geführt werden, die aber auf Befehl zusammengeführt werden können.
Die beste Möglichkeit ist, Session-Cookies zu aktivieren.
Da hat man keine Probleme und nach jedem Start ist der Rest
weg.
Aber Achtung: Browser können auch anhand sonstiger Informationen getrackt werden (siehe http://panopticlick.eff.org/ und http://ip-check.info/).
Deaktiveiren von Cookies ist demnach nicht gut, weil
dadurch der Finger-Print besser identifiziert werden kann (seltene Eigenschaft = bessere Identifikation).
Auch wichtig ist den ganzen Crap von Plugins zu löschen,
weil diese den Finger-Print "explodieren" lassen.
I. d. R. bracht man kein einziges Plugin. - #4 29.11.2011 19:55 von
Der Bürger in der Klemme ...
... der Sicherheitsbedenken des Staates (Vorratsdatenspeicherung soll wieder kommen) und jetzt auch jeweils angeblich um Sicherheit "besorgter" Datenkraken.
Das ergibt einen Datenbrei der innerhalb weniger Wochen des Surfens mehr über Sie aussagt, als Sie selber über sich wissen.
Wenn die Datenkraken nicht dumm sind, können Sie mithilfe von Datenaggregation per Knopfdruck viel über eine einzelne Person herausfinden. Auch über Nichtmitglieder.
Viel mehr als es das Bundesverfassungsgericht für richtig und wichtig hält, um eine Atmosphäre aufrechtzuerhalten, die für "eine unbefangene Wahrnehmung der Grundrechte" (insbesondere: Recht auf freie Meinungsäußerung, aber auch Recht auf informationelle Selbstbestimmung) notwendig ist.
Meine Meinung.
Aber kaum ein Kraut ist gegen den hemmungslosen Konsum- und Klickwunsch von BILD- und facebookern gewachsen. Gedankenlosigkeit lässt sich nicht verbieten.
Die Ernte fahren die Datenkraken ein, die Folgen trägt die Gesellschaft (mehr brave Bürger, kaum mehr Widerspruch gegen Datenkraken, keiner traut sich mehr, auch kein Politiker - denn Wissen = Daten ist Macht). - #5 29.11.2011 21:23 von
Was soll
das ganze Gelaber über nicht-bestehende Sicherheit und Anonymität denn? Ganz einfach nicht bei Facebook anmelden, facebook.com in der HOSTS-Datei umleiten und nach Browsergebrauch alle cookies löschen und das Problem gibt es nicht. Und wenn einer sich dann doch wegen fehlender reellen Freunden ein Facebook-Konto anlegt, dann soll er auch nicht klagen über was FB mit seinen Privatangaben macht; ihm ist sowieso im intellektuellen Bereich nicht zu helfen.
- #6 29.11.2011 22:38 von
Facebook-Nutzer vor Datenstriptease schützen
Ich sehe das ganz genauso !
Das ganze wichtigtuerische Gehabe der Datenschützer ist das Gleiche, als wolle man Pornoseiten-Besucher vor unzüchtigen Filmchen schützen. Wer auf Datenstriptease steht, soll's eben machen - spätestens nach aberhunderten "Verbraucher-Artikeln" zum Thema "Gefahren bei Facebook" kann man wohl davon ausgehen, daß auch der dümmste User entsprechend aufgeklärt ist und weiß, was er tut.
Wer sich bei Facebook anmeldet, will es eben so und das muß der Staat auch akzeptieren! Und wer es nicht nutzen will, den zwingt auch niemand.
Ich kenne viele, bei denen der Facebook-Hype inzwischen völlig abgeflaut ist, wie seinerzeit bei den VZ-Netzwerken und die sich wieder abgemeldet haben.
Soziale Netzwerke könnte ich mir in der Zukunft mit wirklich freien Netzwerken wie Diaspora vielleicht einmal wieder vorstellen, falls man mal den Bedarf hat. Aber bisherige freie Internet-Services email, http, ftp usw. bilden den Bedarf eigentlich genauso ab - wenn man will sogar auf dem eigenen vertrauenswürdigen Server - oder dem Provider seines Vertrauens.
Alle Bestrebungen, das Internet auf irgendeine Weise / in Hinblick auf einzelne Services zu zentralisieren (Google für Suche, Facebook statt email, Verkaufen nur bei Ebay, Kaufen bei Amazon und Bezahlen bei Paypal usw...) können längerfristig nur schädlich sein.
Das haben wir schon am Fall Wikileaks gesehen. Man sollte die dezentralen Strukturen des Internet fördern, indem man sie nutzt - das ist ja gerade die Errungenschaft des Internets gewesen, daß wir uns nicht mehr mit zentralisierten Netzwerken wie BTX der deutschen Post herumschlagen müssen. - #7 29.11.2011 22:45 von
Interessiert...
...mich nicht!
Ich hab einen Browser, den ich nur für Facebook benutze. Da sind mir die Kekse ganz egal.
Sollte es mal Browserübergreifend sein, dann muss ich mir das auch wieder überlegen.
Apps hab ich sowieso keine installiert und werds auch nicht machen. - #8 29.11.2011 23:41 von
Wieso tun alle nur so als wenn sie nur einen Komputer besitzen?
Das http://www besteht jetzt über 15 Jahren und keiner kann mir einreden dass er in dieser Zeit nur einen Komputer benutzt hat. Pardon mein Friseur hat sich dieses Jahr seinen 1.PC gekauft (Ipad). Wer also diese Schnüffelei von FB als FBschreiber verhindern will benutzt seinen uraltPC nur für FB Besuche. Deto für die Bankgeschäfte übers internet. Nur auf einem laptop und sonst nix. Nur die webseite der Bank ansurfen und keine pornos schauen damit. Also was soll das Gelaber von FB cookies verfolgen mich im internet. Selber Schuld.
- #9 30.11.2011 00:04 von
Nutzer-Beobachtung: Facebook erklärt, was seine Identitäts-Cookies tun
Genau vor einem Jahr fragte ich Facebook für die Recherchen zu meinem Buch nach genau diesen Cookies. Es ist schon erstaunlich, dass sie so lange für eine Antwort gebraucht haben, die zudem rein auf der Behauptungsebene verbleibt und nichts über ihre tatsächliche Verwendung belegt. Leider erklärt Facebook auch nicht, warum der Cookie bei Nicht-Nutzern zum Einsatz kommt und ebenfalls zwei Jahre auf dem Rechner verbleibt. Unter dem Strich gelungene PR.
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