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Nuklearwaffen in Nahost: Angst vor dem zufälligen Atomkrieg
AP/ ISNAIran treibt sein Atomprogramm voran, Israel bewaffnet U-Boote mit nuklearen Marschflugkörpern: Der Nahe Osten steht vor einem neuen Wettrüsten. Experten halten das für ein Horrorszenario - denn schon im Kalten Krieg wäre die Menschheit fast in den Atomkrieg geschlittert.
U-Boote mit Atomwaffen: Angst vor Atomkrieg zwischen Israel und Iran - SPIEGEL ONLINE
- #170 07.06.2012 14:54 von
Und heute Israel derer 100%....
Nichts. Sie haben etwas gegen den "Frieden", wie er Israel und den USA für diese Region vorschwebt.Ich weiß ja nicht, was die arabischen Länder so gegen Frieden haben,
Nun, zumindest hier stimmen wir überein. Aber welche Perspektiven bietet Israle dne Palästinensern an? Die Juden kamen als Landräuber, und egal, was die Araber seitdem taten, ob sie es im Guten oder Bösen versuchten, nichts hat ihre Situation verbessert. Jedem, auch schmerzhaften, Zugeständnis folgten neue, unerfüllbare Forderungen Israels. Und in der dazwischen verstreichenden Zeit wird das Land, das einem künftigen Palästinenserstaat noch zur Verfügung stehen könnte, von Tag zu Tag kleiner. Geht es nach den jüdischen Fundamentalisten, die auch in Israel inzwischen dne Ton angeben, so soll ihnen allein Gaza als großes Ghetto überlassen bleiben, während das Westjordanland rein jüdisch/israelisch werden soll.aber im Europa nach dem 2.WK hat es auch funktionieren müssen. Man muss die Menschen halt beruhigen und ihnen Perspektiven geben.
Ich bleibe dabei, der größte Fehler war die Gründung Israels. Ein solches Land in separat nicht lebensfähige Landesteile aufzutrennen. Ein für drei Religionen wichtiges "Heiliges Land" quasi einer davon exklusiv zu überlassen. Ein Land, in dem Menschen verschiedenster Religionen und Ethnien leben, überhaupt in dann ethnisch getrennte und "zu säubernde" Gebiete zu unterteilen, war ein nicht wiedergutzumachender Fehler. - #171 07.06.2012 15:03 von
Was ich nirgendwo geschrieben habe. Die Gründung Israels erfolgte aber "gegen den Willen aller direkt und indirekt beteiligten Staaten" - das habe ich geschrieben. Wenn Sie daraus "die UN" machen, ist das Ihr Problem.
Und Sie wagen es, anderen Propaganda vorzuwerfen?
Ich denke, jeder hat Verständnis für den palästinensischen Wunsch nach Leben in einem eigenen, souveränen Staat. Nur: Was passiert, wenn Israel sich aus Gebieten zurückzieht, kann man am Gaza-Streifen und in Südlibanon sehen.
Wie ich schon schrieb: Nichts!Was hat Antisemitismus mit Kritik an Israel zu tun?
Aber in der Praxis ist es eben DAS Totschlagargument schlechthin, mit dem praktisch jegliche Kritik an Israel unterbunden oder wirkungslos gemacht wird. Zuletzt im Falle Günter Grass'. Sind Sie etwa blind und taub für diese Vorgänge? - #172 07.06.2012 15:28 von
Uno
Sie schrieben:
Ich habe das so verstanden, dass die Gründung gegen den UN-Beschluss erfolgte. Zugegben: Kann man u.U. auch anders verstehen. Fakt ist: Es gab einen UN-BEschluss, den STaat Israel zu gründen.
Wo habe ich das getan?
Wenn Sie mit mir diskutieren, würde ich Sie bitten, mir keine Argumente anderer zu unterstellen.
Ich fand die Grass-Äußerungen zwar nicht zutreffen, würde ihm aber keinen Antisemitismus unterstellen. - #173 07.06.2012 16:39 von
Wenn der Hund nicht...Tatsache ist dass der Staat Israel existiert und diese Tatsache werden Sie nicht mehr ändern können, es sei denn sie wollen einen zweiten Holocaust.
Nach dem ersten wollten die Überlebenden einen eigenen Staat um nie mehr Opfer von Verfolgungen zu werden - verständlich.
Sie wählten den Landstrich wo ihre Vorfahren schon vor 3000 Jahren lebten und wo seitdem immer Juden lebten - wenn auch nicht mehr in der Mehrheit.
Wer hat also Anspruch auf das Land?
Man stelle sich vor man wäre ein friedlicher amerikanischer Ureinwohner und auf einmal kommen Scharen an Fremden über das Meer, besetzen das eigene Land, vertreiben und ermorden die eigenen Leute. Oh-muss man sich nicht vorstellen ist bereits geschehen...Man stelle sich vor, mitten in den USA würde sich ein Land mit islamischen Asiaten gründen, nachdem es zuvor die US-amerikanische Bevölkerung und die Staatsmacht mit Terrorangriffen überzogen hat. Das ist nämlich im "Heiligen Land" Anfang/Mitte des 20. Jahrhunderts geschehen. Man muß keine Sympathie für die Hamas, Fatah, oder für die Palästinenser haben. Aber die historischen Fakten sollte man doch kennen.
Sollen die Amerikanischen Ureinwohner jetzt losziehen und Leute in die Luft sprengen um ihr Land wieder zurück zu bekommen?
Es hat keinen Zweck das Rad der Geschichte ständig zurückdrehen zu wollen. Man muss sich auch mal mit Tatsachen arrangieren.
Wann ist das zuletzt passiert?Und von wo aus man jetzt Syrien schön beschießen kann....
Vielleicht möchte ich auch Preußen zurück haben? Syrien hat sich mehrfach an Angriffskriegen gegen Israel beteiligt und verloren.Ist natürlich auch eine Riesensauerei, daß Syrien sein Staatsgebiet dort zurück haben will. Und nicht mal die Tatsache, daß die dort lebenden Drusen lieber in Syrien als unter israelischer Besatzung leben wollen, spielt da eine Rolle.
Aufgrund der strategischen Bedeutung haben die Israelis die Golanhöhen besetzt. Und solange Israel nicht sicher sein kann, dass von dort keine Gefahr mehr droht wird das auch so bleiben.
Das der Verlierer nachskaten will ist verständlich...
Oh ja, die Palästinensische Selbstbestimmung im Gaza-Streifen erscheint mir total erstrebenswert. Tausche Besatzungsregime gegen islamistische Terroristen...Ich finde es immer wieder sehr "lustig" zu beobachten, mit welcher Nonchalance Israel praktisch jeder Bruch internationalen und Menschen-Rechtes zugebilligt wird, während man zugleich absolut kein Verständnis dafür aufbrungt, daß die Palästinenser in den ihnen zugesprochenen GEbieten frei und selbstbestimmt leben wollen.
Die Israelische Regierung ist sicher nicht frei von Makeln, aber gemessen an der Situation in der sich das Land befindet, ist es absolut bemerkenswert, dass ausgerechnet in diesem kleinen Land die einzige echte Demokratie im ganzen Nahen Osten besteht.Und dann "wundert" sich immer alles, woher dieser verdammte "Antisemitismus" (sprich, die Kritik an diesen von Israel bestimmten Zuständen) nur kommen mag? - #174 07.06.2012 16:57 von
Palästina/Palästina
Nein. Zum Mandatsgebiet "Palästina" - auf dem der Judenstaat gegründet werden sollte - gehörte, neben dem heutigen Israel und den besetzten GEbieten auch das Gebiet des heutigen Jordanien.
Völkerbundsmandat für Palästina
Unsinn. Als die Ägypter friedensbereit waren, haben sie den Sinai zurückbekommen. Als die Palästinenser friedensbereit waren, haben sie im Rahmen des Oslo-Abkommens Gaza und Teile des Westjordanlandes (zumindest im Rahmen einer TEilsouveränität) bekommen.
Die Frage bleibt: Wann kamen die Araber denn -abgesehen von den beiden genannten Malen - in Frieden?
Gut, dass Sie so ehrlich sind, dass Sie keinen Staat Israel wollen.
Das entspricht nicht den Tatsachen. Alle Religionen haben Zugang zum "heiligen Land", in Jerusalem gibt es jüdische, christliche und moslemische Kirchen und Gemeinden.
Israel ist auch ethnisch nicht homogen. Es gibt in Israel viele Araber, die volle Bürgerrecht genießen. - #175 07.06.2012 22:02 von
- #176 08.06.2012 08:05 von
Das behauptet zumindest der Iran...
Die Frage lautet jedoch ob der Iran auch plausibel belegen kann, dass er das 20%-ige Uran auch tatsächlich für medizinische Zwecke verwendet? Hat die WHO vielleicht Hinweise darauf, dass es im Iran gerade zu einer epedemischen Ausbreitung von Krebs kommt?
In diesem Fall müsste man dem Land doch dringend medizinisch helfen, nicht wahr?
Allerdings macht es schon ein wenig stutzig, dass der Iran seine Produktionsstätten für den medizinischen Bedarf tief im Erdboden verbunkert...
Man kann 20%-iges Uran nämlich auch für Forschungs- und militärische Reaktoren verwenden oder leicht zu kernwaffenfähigem Material anreichern. Das erscheint hier eine weit plausiblere Erklärung.
Stellen Sie sich mal vor ein Norweger, Anfang 30, kommt in eine Chemikalienhandlung und möchte für seine Balkon-Pflanzen eine Tonne Kunstdünger kaufen und dazu noch ein paar Treibstoffkanister.
Sie würden ihm bestimmt glauben, dass er nur um das Wohl seiner Blumen besorgt ist und nicht etwa vor hat eine Bombe zu bauen mit der man das Regierungsviertel verwüsten kann, oder?
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