Bedingungslos verschrieb sich Japan nach der Ölkrise der Kernkraft. Seitdem hat die Branche das ganze Land korrumpiert, allen voran Fukushima-Betreiber Tepco. Politik, Wissenschaft und Medien sind Mittäter - eine Großtechnologie hat eine Demokratie unterwandert.
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,764069,00.html
... schwebt ein durden...
Nee, so ein Fall, egal ob Un- oder Stör-, muß nicht sein, egal wo.
Läßt sich beim Fernsehen auch nicht verhindern, unabhängig vom nationalen oder individuellen Methanausstoß.
Ein "furzendes Volk" - eine olphaktorische Katastrophe...
Und tylerdurdenvolland riecht von Japan aus mit^^
naja, groebst oder straeflich fahrlaessig war es schon
Die Kritik ist aber voellig berechtigt. Tepco luegt bis zum geht nicht mehr. Die Regierung verbietet Wissenschaftlern Messergebnisse ueber Strahlenwerte zu veroeffentlichen. Schulen werden angewiesen so weiter zu machen als ob nichts passiert waere. Staedte weigern sich Strahlenbelastungen auf Schulhoefen zu messen damit sie gar nicht erst in die Verlegenheit kommen die Ergebnisse zu verheimlichen..... hatten die deutschen Medien NICHTS anderes zu tun als Kritik an der Informationspolitik eines zu dieser Zeit völlig überforderten Landes zu üben
Ich gebe zu dass Kan und Co. ueberfordert waren. Die LDP und die ganze 'Elite' haben das Land ganz schoen in den Dreck geritten. Aber Ueberforderung ist kein Grund dafuer Zeitungsartikel ueber unangehme Vorgaenge verschwinden zu lassen oder die Veroeffentlichung von Messergebnissen aktiv zu unterdruecken.
Auf die Zulassungstests fuer Schulen und Unis trifft dass aber nicht zu oder auch auf Leute wieDie japanische Mentalität zielt AUCH darauf das es um eine GEMEINSCHAFT geht..nicht um jeden einzelnen. Dort werden die Menschen nicht unbedingt zu Einzel und Ellenbogenkämpfern erzogen....auch dies sollte man wissen....
- den ex-Tepcochef hat schnell all sein Bargeldaufgebraucht um sein Haus abzubezahlen weil er Angst vor Geldforderungen aus Fukushima hatte
- Edano + Renpo schicken Ihre kinder ins Ausland ('Urlaub') beteuern aber immer wieder die Ungefaehrlichkeit der Lage
Das 'ganbare Nippon' ist hauptsaechlich and die finanziell Schwaechere gerichtet. An oeffentlichen Schulen wird Gemuese aus Ibaraki und Fukushima zum Schulessen benutzt ("es ist ja noch unter den Grenzwerten', 'es ist nicht sofort gesundheitsschaedlich')... 'ganbare Nippon' heisst hauptsachlich dass wir alle verstrahltes Gemuese/Fische/Milch essen und trinken sollen um den Bauern zu helfen; dass wir uns ueber nichts beklagen sollen weil die Regierung sowieso alles richtig macht und zu viele Sorgen gesundheitsschaedlich sind
Es tut mir leid aber der Gemeinschaftssinn ist zumindest in Staedten nicht groesser als ich ihn in Deutschland erlebt habe. Er wird von den Herrschenden gerne beschworen damit sie sich um ihren Mist nicht kuemmern muessen.
Ich glaube die werden gar nicht so dringend benoetigt. Die ersten Grossraumklimaanlagen mit drastisch reduzierten Energiebedarf sind schon auf dem Markt. Eine Conbini-kette hat in allen Laeden in Tokyo Lampen gegen LED lichter ausgetauscht un Solarzellen auf den Daechern der Laeden installiert Die meisten Laeden, oeffentliche Schwimmbaeder ... benutzen nur die Haelfte - ein Drittel ihrer Neon lampen. Ich denke dass das Einsparpotential noch ziemlich gross ist. Ausserdem finde ich es tagsueber nicht so schlimm fuer ein paar Stunden keinen Strom zu haben. (Viele meiner Bekannten denken aehnlich.)aber evtl kommen ja aus D-Land demnächst Vorschläge wie man alleine die 40 Millionen Menschen im Grossraum Tokyo ohne Kernenergie bedienen könnte?
... und tatsächlich wird weiter am Abwiegeln und Verharmlosen gearbeitet.
Gestern hat die Meteorologie-Behörde auf Empfehlung der IAEA beschlossen, die Daten zur Verteilung radioaktiver Substanzen durch die Luft nicht weiter zu veröffentlichen:
http://www.japantoday.com/category/n...-nuclear-plant
Es geht vorwärts in Japan.
Das mit dem erkaempfen hoert sich ein bisschen komisch an.
So richtig aufregend haben die Deutschen auch nie revoltiert. Aber 1945 sind die Herrschenden in Deutschland etwas schlechter weggekommen als in Japan. Das hilft.
Ich habe nicht den Eindruck dass die Deutschen gebildeter sind als die Japaner, einige sind vielleicht ein bisschen eingebildeter.
Ob die Anzahl der Demonstranten so aufschlussreich ist weiss ich nicht. Ich weiss aber dass die Anzahl der Leute die im kleinen Versuchen was zu veraendern groesser zu sein scheint als in Deutschland (NGOs, Druck auf staedtische Behoerden und Lokalpolitiker auszuueben, kurzeitig kleine Gruppen von Leuten zu organisieren die gemeinsam).Das Resultat sind dann Anti-AKW Demos mit 50 Leuten Mitte März, in Tokyo, einer Stadt mit 36 Millionen Einwohnern, die 200 km entfernt von einem AKW liegt, das gerade vor sich hinstrahlt...
Ich kann aber nur aus meiner eigenen Erfahrung sprechen.
Ob das statistisch relevant ist weiss ich nicht,
Demonstrationen haben das Ziel die eigene Meinung laut oeffentlich zu machen aber dadurch allein aendert sich nichts.