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Nuklear-Programm: Atomaufseher scheitern mit Iran-Mission

AFPTeheran gibt sich im Nuklearstreit mit dem Westen unbeeindruckt, eine Beobachtermission der Internationalen Atomenergiebehörde muss das Land ohne Resultate verlassen. Die iranische Führung blockierte den Zugang zu einer wichtigen Anlage. Der Konflikt wird dadurch weiter angeheizt.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...816779,00.html
  1. #40

    Man sollte Verständnis für Alle haben!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Teheran gibt sich im Nuklearstreit mit dem Westen unbeeindruckt, eine Beobachtermission der Internationalen Atomenergiebehörde muss das Land ohne Resultate verlassen. Die iranische Führung blockierte den Zugang zu einer wichtigen Anlage. Der Konflikt wird dadurch weiter angeheizt.

    Nuklearprogramm: Atomaufseher scheitern mit Iran-Mission - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Die meisten Zuschriften sind voll Verständnis, Rechtfertigungen und Zustimmung zu Irans Haltung. Würde man Iran nicht als das Land kennen, was es ist, käme man wohl auf den Gedanken: das lebenswerteste Land der Welt drangsalieren zu wollen. Haben Sie aber bitte auch Verständnis dafür, dass das bedrohte Israel es anders sieht und nicht zu Opfergabe der Spiegel-Online-Pazifisten für den Weltfrieden werden will. Damit die Reiseweltmeister wieder nach Mallorca, oder in die (bösen) USA fliegen können, ohne Kerosin-Zuschläge zahlen zu müssen. Credo: Verständnis für alle!
  2. #41

    xxx

    Zitat von b.oreilly Beitrag anzeigen
    Aua, das man sowas nach dem dunkelsten Kapitel der Geschichte noch schreibt, ist unfassbar! Irgendwie werden sie ihrem Nicknamen gerecht! :-(
    Ja? Dann erzählen Sie uns doch mal, anstatt Foristen zu beleidigen, was mit Iran passiert, wenn Iran Israel auch nur mit konventionellen Waffen angreift. Dann hat Iran mit Recht die gesamte westliche Welt am Arsch. Ich bezweifel im übrigen nicht im Mindesten, daß es genug Irre in Iran und sonstwo gibt, die Israel an den Kragen wollen. Nur die haben in aller Regel in ihren Ländern nicht alleine das Sagen. Sonst wäre Israel nämlich schon lange weg. Pakistan hat die Bombe, schon vergessen? Und Pakistan ist ein failed state und voll von Islamisten. Und selbst in Pakistan scheint es nicht so einfach und v.a. auch nicht opportun, sein eigenes Todesurteil zu unterschreiben, indem man Israel attackiert.

    Also ich bin kein Sicherheitsexperte und auch meiner Ansicht nach ist Israel tendenziell natürlich bedroht, aber diese Bedrohung wird von der israelischen und auch der US-Regieurng systematisch aufgebauscht und instrumentalisiert.
  3. #42

    Die Büchse der Pandora

    wird wieder einmal von der Weltpolizei USA und Israel geöffnet.
    Die Wafffenlobby reibt sich schon jetzt die Hände!
  4. #43

    Keine Überraschung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Teheran gibt sich im Nuklearstreit mit dem Westen unbeeindruckt, eine Beobachtermission der Internationalen Atomenergiebehörde muss das Land ohne Resultate verlassen. Die iranische Führung blockierte den Zugang zu einer wichtigen Anlage. Der Konflikt wird dadurch weiter angeheizt.
    Es ist doch wirklich keine Überraschung, dass der Iran hier wieder blockiert wie schon in den vergangenen Jahren. Der Westen wird wieder mal vom Mullahregime vorgeführt und lässt sich das wie gewohnt gefallen. Wahrscheinlich wird man erst aufwachen, wenn über unseren Städten iranische Atomsprengköpfe detonieren. Mit Appeasement-Politik erreicht man jedenfalls bei diesen Typen überhaupt nichts, denn das legen sie uns als Schwäche aus. Ich kann nur hoffen, dass die Sanktionen konsequent durchgeführt werden und dazu führen, dass die iranische Führung doch noch zur Vernunft kommt. Letztlich liegt es bei ihr, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass militärische Mittel als letzte Option überflüssig werden.
  5. #44

    eines solchen Berichtes bedarf es garnicht:

    Zitat von timorieth Beitrag anzeigen
    Hallo,


    glauben Sie ernsthaft, die Geheimdienste der USA oder gar der Mossad wären für die Militärspionage auf die Hilfe von ein paar IAEA-Wissenschaftler angewiesen? Wohl zuviel Navy CIS geschaut?
    Glauben Sie mir, ......
    Der US-Kriegsminister Leon Panetta:

    "Wir wissen dass der Iran keine A-Bombe hat und auch nicht an einer baut."
    Für den Iran ist sein Öl tausendmal gefährlicher als eine A-Bombe.
  6. #45

    ...

    Zitat von Inuk Beitrag anzeigen
    Den Iran präventiv anzugreifen, wäre ein fataler Fehler. Es würde die iranische Bevölkerung einen und der Hass auf die Israelis, bzw. den Westen würde unermesslich, mit unabsehbaren Folgen gesteigert werden. Der Iran ist kein primitiver Staat und ich bin überzeugt, dass die Mehrheit der Bevölkerung ein Anschlag auf Israel nicht haben will.
    Die Verweigerung der Besichtigung von militärischen Anlagen durch die Atomaufseher ist zu respektieren. Der Iran ist ein souveräner Staat und kann nicht zulassen, dass westliche Untersuchungs-kommissionen geheime Anlagen bewerten. Schließlich schnüffelt auch niemand in israelischen und US-amerikanischen Militäranlagen herum.
    Die IAEA ist eine internationale Organisation und damit nicht "westlich". Sie erinnern sich sicher an Herrn Mohammed El-Baradei der früher mal Generaldirektor dieser Einrichtung war ?
    Desweiteren ist der Iran eine religiöse Diktatur und keine echte Demokratie und somit ist es völlig unerheblich was die Mehrheit der Menschen im Land im Bezug auf die Politik mit Israel will.
    Was der Rat der Mullahs will und festlegt wird gemacht, und wer gewählt werden darf und wer nicht legen die auch fest. Der Rat selbst wird übrigens auch nicht gewählt. Die Revolutionsgarden sorgen dafür das das so bleibt.

    Damit ist gesichert das alles immer beim alten bleibt und die Mullahs jede Opposition abschalten oder gewähren lassen wie sie es gerade für richtig halten.

    Was bei der letzten Wahl passiert ist haben wir ja gesehen. Als der nicht Wunschkandidat der Mullahs beträchtliche Stimmen bekam wurden die "zurechtgerechnet" was dann zu den brutal niedergeschlagenen Studentenprotesten führte.

    Und eben dieser religöse Rat hat es zum Staatsziel seines Landes erklärt das "Krebsgeschwür Israel mit allen zur Verfügung stehenden Mittels herauszuschneiden" und "Israel von der Landkarte zu wischen".

    Schon allein wegen dieser inakzeptablen Rethorik gilt die herkömmliche Unschuldsvermutung für den Iran nicht.

    Die internationale Gemeinschaft will sich selbst überzeugen anstatt nur die Beteuerungen des iranischen Regimes hinzunehmen wie sie abgegeben werden und genau da fingen die Probleme an.
  7. #46

    ..wird jetzt hier auch nur noch einseitig dargestellt?
    Wenn man im israelischen Haaretz nachliest, wird klar, das
    die IAEO wegen Verhandlungen da war und nicht Gesprächen. Über Inspektionen wird jetzt verhandelt. Also eher nichts mit scheitern:

    Iran begins negotiations over inspector access to nuclear sites - Haaretz Daily Newspaper | Israel News
  8. #47

    ...

    Zitat von Promethium Beitrag anzeigen
    Das ist falsch! Saddam Hussein selbst hat in einem Verhör erklärt das er den Eindruck aufrecht erhalten wollte, das er noch WMDs hätte, um seine Feinde im inneren (Kurden, Schiiten) und den Iran in Schach zu halten. Saddam Hussein war durch die langjährigen Sanktionen stark geschwächt und konnte sich nur noch mit solchen Mitteln an der Macht halten.
    Das habe ich auch gehört, aber so wie die USA Gefangene behandeln kann man davon ausgehen, dass er alles ausgesagt hätte was die USA wollten.
    Kurz gesagt glaube ich dieser Aussage nicht. Auch deshalb weil Saddam den schiitischen Aufstand in den 90er Jahren ohne Probleme niederschlagen konnte.
    Die Sanktionen haben erwiesenermassen zu einer Stärkung Saddams geführt.

    Zitat von Promethium Beitrag anzeigen
    Saddam Husseins angebliche WMDs waren über viele Jahre übrigens die Ausrede für das iranische Atomprogramm. Die gilt nun nicht mehr.
    Weshalb hat der Iran erst 2003 das Atomprogramm wieder aufgenommen? Zudem gibt es keine iranischen Aussagen die in irgendwelcher Form ein militärisches Atomprogramm beweisen.
  9. #48

    Deckmantel

    Die IRI hat für vieles Deckmäntel bereit. Leider lässt sich der Westen in die Diskussion um das Nuklearprogramm einwickeln. Dass man in der Führungsspitze diese Option nicht ungenutzt lassen will, muss man nicht beweisen, das liegt auf der Hand, wenn man sich mit dem Wesen des Regimes beschäftigt. Aus strategischer Sicht ist es ein Akt der Dummheit oder Hilfslosigkeit oder ...(wir gehen mal nicht von weiteren denkbaren Szenarien aus, wie z.B. Kriegshetze, um den Absatz von Waffen anzuheizen und dergleichen mehr...)
    Es ist an der Zeit, dass sich die Internationale Gemeinschaft auf einem anderen Parkett mit Iran bewegt, auch wenn es unbequemer erscheint. Iran hat auch für die massiven Menschenrechtsverletzungen ein Deckmäntelchen bereit, das die Internationale Gemeinschaft immer wieder mit dem Geschrei um Nuklearforschungen gerne zusätzlich wieder verdeckt. Zahlreiche Dissidenten im Iran berichten immer wieder, dass es hilfreich für ihren Fall war, wenn es einen lauten Aufschrei im Ausland gab und die Forderungen nach ihrer Freilassung oder nach Aussetzung einer Hinrichtung öffentlich behandelt wurden. Freilich gab es auch die Fälle, wo auch das nicht weiterhalf. Wir sollten uns im Westen nicht als Heuchler darstellen lassen. Eine aktive, koordinierte und entschlossene Vorgehensweise auf dem Feld der Menschenrechtsverletzungen in der Öffentlichkeit wäre allemal hilfreicher für die Oppositionsbewegung im Iran. Den ersten Schritt könnte der Spiegel machen. Um realistisch zu bleiben: immer wenn ihr einen Artikel zum Nuklear-Programm veröffentlicht, könntet ihr parallel mindestens einen Fall von Menschenrechtsverletzungen bringen. Oder was spricht dagegen?
  10. #49

    Verständnisfrage

    Ich werde aus dem Artikel nicht ganz schlau. Die IAEO soll doch eigentlich Atomanlagen inspizieren, um festzustellen, ob der Iran an einer Anreicherung zu waffenfähigem Material arbeitet. Solange kein solches Material bzw. die Herstellungskapazität desselben nachgewiesen wird, sind doch Beobachtungen von militärischen Anlagen obsolet.

    In der derzeitigen "Kriegsvorbereitungsphase" würde ich als potenzielles Opfer eines Präventivschlages auch ausländische Beobachter in keine einzige militärische Anlage lassen.


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