In Las Vegas steht (auch) ein Hofbräuhaus.
DPAKann man einen Mythos kopieren? Wenn es nach Bruton Smith geht, dann schon. Mitten in der Prärie von Nevada will er den Nürburgring nachbauen. Der Plan klingt verwegen - aber Smith ist ein Experte.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...822390,00.html
In Las Vegas steht (auch) ein Hofbräuhaus.
Am Geld dürfte es kaum scheitern. Die Casinos werden sicher ein paar Millionen springen lassen um Las Vegas noch attraktiver zu machen.
Wenn die dann auch noch Kurt Beck als Manager einstellen ist allen geholfen, besonders Deutschland.
DER SPIEGEL*3/2012 - Millionengrab Rennstrecke
Teure Rennstrecke: Nürburgring-Pächter wollen sich wehren - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
Und bei der Gelegenheit könnte man direkt noch Walter Kafitz, Kai Richter, Jörg Lindner und Ingolf Deubel im wahrsten Sinne des Wortes in die Wüste schicken.
Dem Betreiber sei auf jeden Fall angeraten sich ausschließlich auf die Nordschleife zu beschränken, die überdimensionierten und absolut unnötigen Prachtbauten sollte er weglassen. Wobei das in Las Vegas als Casino mit angeschlossenem Luxus-Ressort für amerikanische Speedheads vielleicht sogar besser funktionieren könnte als in der Eifel...
Joa warum auch nicht, also zumindest mir macht eine Runde auf dem Ring mehr Spaß als jeder Vergnügungspark der Welt.
Ich bezweifle aber das man die Strecke mit alls ihren kleinen Feinheiten 1 zu 1 nachbauen kann.
Ok den groben Verlauf sicherlich schon aber kleinste Bodenwellen und Gemeinheiten, die man auf den ersten Blick nicht sieht, wohl eher nicht. Die sind für mich allerdings etwas das den Charme der Strecke ausmacht.
Das "interessante" Eifelwetter wird auch fehlen.
...aber bis das mal fertig ist werde ich wohl noch viele Runden auf der Nordschleife drehen.
Ich kenne den Ring vom Ende der 60ziger Jahre her und lag mit einem 1200 Käfer (34 PS) irgendwas um die 15 Minuten - und ich fänd's irrsinnig, wenn auf einer solchen Strecke mit moderner Sicherheit tatsächlich auch Rennen gefahren würden. Neue Feinheiten finden sich dann wie von selbst. Kurze Kurse kenne ich aus dieser Zeit als Kart-Fahrer - kein Vergleich. Der Ring ist sozusagen auf jeder Runde neu. Und das ist das Geile dran.
Auch ich habe den Nürburgring nachgebaut:
Im Alter von 12 Jahren, Maßstab 1:1000, im Keller meiner Eltern, als zweispurige "Faller" Autorennbahn. Alle relevanten Steigungen und Geländeformationen hatte ich im Jahr 1968 mit Weichschaumplatten und ein bisschen Gips nachgeformt. Dann im Jahr 1976 fuhr ich mit meiner Yamaha 650 den Ring, ein Kindertraum wurde wahr. Inzwischen stehe dem Motorsport sehr reserviert gegenüber,- Kindereien eben.
Die Amis werden nie den Unterschied zwischen Disneyland und Tradition verstehen. Sie werden eine schöne Strecke bauen, aber der Ring ist und bleibt der Ring. Den kann man nicht kopieren.
Hoffentlich wird die Strecke früh genug fertig, denn ein paar Runden werde ich natürlich drehen. Die den Ring ausmachenden Wechsel von Überhöhungen in Kurven werden garantiert ebenso wenig abgebildet werden wie die tückischen Asphaltwechsel. Auf den Regen kann ich allerdings gut verzichten, denn nichts stört mehr, als nach dem Schwedenkreuz mit 230 in einen Platzregen zu kommen. Seitdem kenne ich sogar den unterschiedlichen Bewuchs des Aremberg-Randstreifens. :)
Außerdem könnte es zu heiß und zu sandig werden, das raubt jeden Spaß und wird gefährlich. Denn Sand auf der Strecke wie in Zandvoort oder Laguna Seca ist reichlich gefährlich. Warten wir ab, ob es kommt, wann und wie.