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Nürburgring: Experten fürchten Mauschelei bei Insolvenz

dapdDas Insolvenzverfahren für den Nürburgring sorgt für harsche Kritik. Denn ausgerechnet das für die Pleite verantwortliche Management soll die Rennstrecke nun sanieren. Damit wird das Land Rheinland-Pfalz sein eigener Gläubiger - den Steuerzahlern drohen hohe Verluste.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...846182,00.html
  1. #1

    ???

    Was haben diese "Experten denn erwartet?

    Eine Insolvenz ohne Mauschelei?
  2. #2

    optional

    Der gemeine Bürger vermutet doch eh das Schlimmste. In weinseliger, klüngelnder Runde, schaumgeborere, visionäre Idee, die sich dazu eigenen, dem Erbauer ein Denkmal zu sein . Geld ...egal. Am besten noch anonyme Subventionen aus Brüssel dazu. Eine Prise Arbeitsplätze und Struktursicherung, dann sind die lokalen Grössen auch im Boot. Was soll´s, ist eh nur wieder ein Tropfen mehr im Fass des noch machtlosen Volkszorns. Und solange alles "alternativlos" ist, umso besser.
  3. #3

    Ursache

    ein toller Artikel; ein bischen bashing uf die politik und ganz am Schluss in einem Nebensatz die Ursache für die Insolvenz: wegen ausbleibender Pachtzahlungen der privaten Betreiber ist die staatliche GMBH nicht mehr liquide und kann einen 330-Millionen-Euro-Kredit nicht mehr bedienen. Es wäre sehr sinnvoller, wenn am Anfang eines Artikels ALLE (auch die hier offensichtlich noch fehlenden Informationen über die privaten Betreiber) aufgezählt werden würden.
  4. #4

    Unglaubliche Unfähigkeit

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Insolvenzverfahren für den Nürburgring sorgt für harsche Kritik. Denn ausgerechnet das für die Pleite verantwortliche Management soll die Rennstrecke nun sanieren. Damit wird das Land Rheinland-Pfalz sein eigener Gläubiger - den Steuerzahlern drohen hohe Verluste.

    Nürburgring: Gläubiger wollen Insolvenz in Eigenverwaltung - SPIEGEL ONLINE
    Das ganze ist das erschreckende Zeugnis von dem, was unsere Politiker drauf haben.

    Betrachtet man das Konzept, konnte man schon erkennen das der Karren mit voller Wucht vor die Wand gefahren wird.

    Das Hotel und Konferenzzentrum in dieser Lage ist einfach sinnfrei.
    Es fahren wohl kaum irgendwelche Manager quer durchs Ländle um am Nürburgring eine Konferenz abzuhalten...
    und auch das "Resort" mit der Funktionsuntüchtigen Rekordachterbahn lockt einfach keine Gäste an, warum auch.

    Einzig die Grüne Hölle kann Kunden ziehen. Und das alleine reicht einfach nicht um die Gesamtkosten zu bedienen.

    Wer so mit Steuergeldern plant gehört für mich vor Gericht gestellt und verurteilt.

    Was vielleicht noch geklappt hätte wäre ein richtiger Themenpark rund um den Motorsport.
    Neben den gewöhnlichen Freizeitpark-Fahrgeschäften hätte man den Gästen noch Zugang zur Rennstrecke bieten können, und Langzeitgästen vielleicht ein Rennfahrertrainig mit abschließendem "Rennen" auf der GP-Strecke.

    Sowas zieht Leute an, ein Freizeitpark mit dem Thema "Motorsport" ist mir bisher nicht bekannt (vielleicht gibts sowas in den USA).

    Zudem hätte man sich vielleicht auch den Schumi ins Boot holen können...

    Es wäre so viel möglich, aber man muss sowas richtig machen, nicht nur in Fetzen und hoffen das irgendwas davon genug Geld einbringt.
  5. #5

    pachtzahlungen?!

    Zitat von harald1234 Beitrag anzeigen
    ein toller Artikel; ein bischen bashing uf die politik und ganz am Schluss in einem Nebensatz die Ursache für die Insolvenz: wegen ausbleibender Pachtzahlungen der privaten Betreiber ist die staatliche GMBH nicht mehr liquide und kann einen 330-Millionen-Euro-Kredit nicht mehr bedienen. Es wäre sehr sinnvoller, wenn am Anfang eines Artikels ALLE (auch die hier offensichtlich noch fehlenden Informationen über die privaten Betreiber) aufgezählt werden würden.
    Es gibt keine...
    Das Hotel steht leer, des Konferenzzentrum ist ungenutzt und die Achterbahn läuft nicht.
    So viele Rennen können auf der Rennstrecke garnicht gefahren werden um die Kosten reinzuholen.
  6. #6

    Ursache 2

    Zitat von harald1234 Beitrag anzeigen
    ein toller Artikel; ein bischen bashing uf die politik und ganz am Schluss in einem Nebensatz die Ursache für die Insolvenz: wegen ausbleibender Pachtzahlungen der privaten Betreiber ist die staatliche GMBH nicht mehr liquide und kann einen 330-Millionen-Euro-Kredit nicht mehr bedienen. Es wäre sehr sinnvoller, wenn am Anfang eines Artikels ALLE (auch die hier offensichtlich noch fehlenden Informationen über die privaten Betreiber) aufgezählt werden würden.
    wenn schon zitieren - dann auch vollständig:
    "Das Land wollte die Rennstrecke mit einer Finanzspritze in Höhe von 13 Millionen Euro ein weiteres halbes Jahr über Wasser halten."
    Die Ursache für die Pleite waren sicher nicht die Pachtzahlungen jetzt...das hat das Ganze nur beschleunigt - dass das ganze Konzept nicht funktioniert haben außer Beck und Co. schon alle seit Jahren gesehen.

    Vor ein paar Monaten hat Beck doch noch (entgegen seinen Ankündigungen im Wahlkampf die volle Legislaturperiode machen zu wollen) schonmal angekündigt, evtl doch früher in den Ruhestand zu gehen (und damit die Wähler mal wieder schön zu verar***) ...spätestens jetzt wäre doch ein guter Zeitpunkt, aber da käme ja einem Schuldeingeständnis gleich, und das wird es von König Kurt nie geben.

    Wie geht es eigentlich seinem Heimatschloss in Bad-Bergzabern...Nürburgring ist ja nicht das einzige (wenn auch größte) Objekt, bei dem er Steuergelder zur eigenen Profilierung verbrannt hat.
  7. #7

    Informationen

    Zitat von Bundeskanzler20XX Beitrag anzeigen
    Es gibt keine...
    Das Hotel steht leer, des Konferenzzentrum ist ungenutzt und die Achterbahn läuft nicht.
    So viele Rennen können auf der Rennstrecke garnicht gefahren werden um die Kosten reinzuholen.
    die Kosten für die Pachtzahlungen muss aber die Betreibergesellschaft reinholen. Die insolvenz der GMBH ergibt sich aus fehlenden Pachteinnahmen der Betreibergesellschaft. Das eine hat mit dem anderen nur mittelbar etwas zu tun.

    Aber wie ich schon sagt: zu wenig Hintergrundinformationen. Ich bashe gern auf Politiker mit ein - meistens trifft man den/die Richtigen; aber ich will wissen warum und wieso.
    Es soll ja auch schon Fälle gegeben haben, bei denen private Gesellschaften/Personen aus normaler Gewinnsucht etwas leagles oder auch illegales getan haben und trotzdem jeder der Politik die Schuld gab. Eine Geschichte hat häufig zwei Seiten; in dem Artikel fehlt aber vieles (und auch vorherigen Artikeln zu diesem Thema)








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